Neue Version von Gorilla Cookies Auto
Neue Version von Gorilla Cookies Auto
Der offizielle Start des Produktionszyklus Gorilla Cookies Auto 2026.
Basierend auf den Wünschen und dem Feedback unserer Kunden haben wir diese Sorte durch genetische Selektion darauf ausgerichtet, hoch zu wachsen, eine gute Struktur zu bekommen und besonders produktiv zu sein, mit einem starken Endertrag. In diesem Durchgang ist es unsere Aufgabe, die Sorte zu stabilisieren und dabei ihre Stärken sowie die Gesamtqualität zu bewahren – das richtige Gleichgewicht zu finden. Mit dem Anstieg der Mutterpflanzengröße verlängerte sich auch der gesamte Zyklus, was für autoflowering Sorten entscheidend ist. In dieser Runde wählen wir mittelgroße, gut strukturierte und besonders fruchtbare Phänotypen aus, um sicherzustellen, dass die finale Produktqualität möglichst geeignet und konsistent für den Verbraucher ist.

Als Teil unseres Standardmodells beginnen wir mit den zukünftigen Pollenspendern. Sie werden immer vor den Mutterpflanzen eingesetzt, um eine bestmögliche Synchronisation in den späteren Phasen des Zyklus zu garantieren. Unser Hauptziel ist, den Zeitpunkt der Bestäubung exakt zu treffen – wenn die Mutterpflanzen ihre Narben öffnen und bereit für die Befruchtung sind, während die Vaterpflanzen sich schon in der aktiven Pollen-Release-Phase befinden, ihre Blüten geöffnet und reifer Pollen verfügbar ist.
Keimung der männlichen Pflanzen
Die Samen werden unter kontrollierten Bedingungen angesetzt, wobei auf sauberes Arbeiten und starke frühe Entwicklung geachtet wird. Zur Keimung verwenden wir die gängigste und bewährteste Methode – die Samen werden in ein Glas mit sauberem Wasser gelegt und für 2-3 Tage an einem dunklen, günstigen Ort aufbewahrt. Nach erfolgreicher Keimung werden die gekeimten Samen in Torf-Quelltabletten gesetzt, eine Methode, die sich in all unseren Produktionszyklen als äußerst zuverlässig erwiesen hat. Anschließend kommen sie für ein paar weitere Tage unter schwaches, diffuses Licht bei etwa 50-80 PPFD im 18/6 Lichtzyklus.
Sobald die Keimlinge ihre Schale abgeworfen und die erste Wurzel entwickelt haben, werden sie in ein Kokossubstrat mit Humus im ca. 85/15-Verhältnis verpflanzt. Auf Perlite verzichten wir bewusst – nicht wegen der Leistung, sondern weil sämtliches Substrat nach jedem Zyklus recycelt wird und die lokalen Vorschriften ein vollständig recycelbares Medium vorschreiben.

Alle Pflanzen werden in einen gründlich gereinigten und desinfizierten Growraum überführt, der speziell für die erste Entwicklungswoche vorbereitet wurde, um von Tag eins an eine sterile und stabile Umgebung zu bieten. Die Bedingungen werden für junge Pflanzen maximal günstig gehalten: hohe Luftfeuchtigkeit bei ca. 75 %, eine angenehme Temperatur von 25–26°C und schonendes, nicht zu starkes Licht bei etwa 80–100 PPFD.
Für unsere Standardproduktion pflanzen wir etwa 20 männliche Pflanzen; nach einer strengen Auswahl behalten wir die 3 stärksten Pollenlieferanten. Im Auswahlprozess bewerten wir alle Schlüsselfaktoren: ob die Pflanze früh oder spät entwickelt war, die Gesamtstruktur, wie gut sie nach STS-Sprays reversierte, die allgemeine genetische Stabilität und wie sie auf Stresssituationen reagiert.
Mutterpflanzen ziehen in den Grow-Raum ein

In dieser Phase kommt die Hauptgruppe der Mutterpflanzen in den Produktionsbereich. Zu diesem Zeitpunkt entwickeln sich die männlichen Pflanzen bereits seit mehreren Wochen kontinuierlich weiter und bilden ein stabiles Fundament.
Die Mutterpflanzen durchlaufen den gleichen Prozess des Einweichens, Keimens und Einsetzen ins Substrat, wie ihn zuvor die Väter durchlaufen haben. Jetzt werden die Mutterpflanzen in denselben Bereich wie die männlichen gestellt, unter identisch günstigen Bedingungen, und beginnen Seite an Seite mit ihrer Entwicklung. Zu Beginn werden etwa 170 Mutterpflanzen eingeweicht und gesetzt. Nach allen folgenden Auswahlstufen bleiben nach dem Sortenstandard zur Ernte noch ca. 60–70 der besten Mütter übrig. Unser Ziel ist nicht nur die Vermehrung, sondern auch die Stabilisierung der Sorte.

Dieser Übergang ist ein entscheidender Synchronisationspunkt im Zyklus. Das Einbringen der Mutterpflanzen in dieser Phase sichert eine abgestimmte Entwicklung, kontrolliertes Timing und einen ausgeglichenen Fortschritt zu den nächsten wichtigen Phasen.
Auswahl und Besprühen der Männchen mit STS-Lösung
In der letzten Zeit haben sich die männlichen Pflanzen aktiv weiterentwickelt und bereits drei Runden mit STS-Anwendung hinter sich. In diesem Stadium zeigen Struktur und Entwicklung klar, dass der Umkehrprozess wie erwartet verlaufen ist und sich nun dem natürlichen Übergangspunkt nähert.

Im selben Zeitraum haben auch die Mütter in den letzten Wochen deutlich an Größe gewonnen, was uns zum nächsten wichtigen Schritt bringt: der ersten Selektion. Pflanzen, die unseren Standards nicht entsprachen, wurden entfernt. Darunter fielen Individuen mit unregelmäßiger Stängelstruktur, falscher Blattstellung, übermäßigem Stretch, sichtbaren Mutationen oder anderen Eigenschaften, die nicht in unser Zielprofil passten.
Im Video ist der aktuelle Zustand unserer Gorilla Cookies Pflanzen nach dieser ersten Selektion zu sehen. Was jetzt übrig bleibt, ist eine deutlich gleichmäßigere und ausgewogenere Gruppe. In diesem Schritt behalten wir rund 110 Mutterpflanzen.
Durch weniger Pflanzen im Raum hat nun jede Einzelne ausreichend Platz für eine optimale Entwicklung. Narben können sich frei ausbilden und das vegetative Wachstum ist insgesamt nicht mehr eingeschränkt. Wie erwartet spiegelt sich das direkt im sichtbaren Wachstum wider – auf Fotos, die im Wochenabstand aufgenommen wurden, ist der Unterschied deutlich.

In dieser Phase stieg der Wasserverbrauch deutlich, weshalb auf eine automatische Bewässerung umgestellt wurde. Das System bietet jetzt mehrere Gießvorgänge pro Tag, wobei flexibel reduziert werden kann, wenn sich zeigt, dass weniger Zyklen ausreichen. Dieser adaptive Ansatz hilft, Stabilität zu gewährleisten, ohne die Pflanzen unnötig zu belasten.
Lichtintensität wurde ebenfalls schrittweise erhöht. Alle paar Tage werden die Leistungseinstellungen angepasst, um eine gleichmäßige Entwicklung im gesamten Bestand zu garantieren, sodass die Pflanzen bis zum Eintritt in die Vorblüte bereits bei rund 45–50 % der maximalen Lampenausbeute laufen.
Nach einiger weiterer Zeit zeigten die männlichen Pflanzen deutlich, dass keine weitere Silberanwendung mehr nötig war. Ab diesem Zeitpunkt entwickeln sie sich nicht mehr als reversierte Feminisierte, sondern als vollausgeprägte, starke Männchen weiter. Der Moment, in dem nach und nach die ersten Pollensäcke erscheinen – das ist immer die schönste Bestätigung, dass alles nach Plan läuft.

Jetzt bleibt nur noch, dass Väter und Mütter zusammen weiterentwickeln, bis die Bestäubungsphase beginnt. Über diesen Ablauf berichten wir in den nächsten Updates.
Vorblüte: Entlaubungsphase
Während die Männchen sich weiterentwickeln und sich auf ihre Endauswahl vor der Bestäubung vorbereiten, richten wir einen Teil unseres Fokus auf die Mutterpflanzen. Zu diesem Zeitpunkt des Zyklus gehen die Pflanzen in die Vorblüte, und die ersten Narben tauchen an den Nodien auf: Ein sicheres Signal, dass sie bereit für leichten, kontrollierten Stress sind.
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für die erste Entlaubung. Wir entfernen die unteren "Röcke" sowie zwei bis drei untere Etagen großer Sonnensegelblätter. Dadurch gelangen Licht und Luft gezielt an die Seitencolas und die Pflanze wird zu einem gleichmäßigeren und ausgeglicheneren Wachstum geführt. Ebenso wichtig: Überfüllte Zonen, in denen sich sonst zu viel Feuchtigkeit sammeln könnte, werden reduziert.
Die oberen Fächerblätter bleiben ganz bewusst stehen. In dieser Phase sind sie ein wichtiger Energiereservoir, agieren quasi als Zusatzbatterien für die Pflanze. Zusätzlich zur Nährstoffaufnahme über die Wurzeln treiben diese Blätter die Entwicklung an und stützen das allgemeine Wachstum, wenn der Zyklus der Bestäubung immer näher rückt.
Diese Entlaubung markiert einen kleinen, aber wichtigen Übergang, der die Struktur klärt, ohne den Fortschritt zu bremsen, und die Mutterpflanzen auf die nächste Schlüsselfase vorbereitet: die nächste Auswahl und die Bestäubung.
Warum ist Entlaubung wichtig?
Entlaubung in dieser Phase ist nicht nur Formsache – sie ist ein gezieltes Werkzeug, um die Entwicklung der Pflanze zu steuern. Durch gezielten Laubabbau wird die Pflanze dazu angeregt, ihre Energie effizienter zu verteilen und sich auf produktive Wachstumszonen zu konzentrieren anstatt auf unnötiges Blattwerk.
Durch besseren Luftstrom und verbesserten Lichteinfall stabilisiert sich das Mikroklima im Bestand, was mit steigender Pflanzendichte immer wichtiger wird. Dies senkt das Risiko lokaler Feuchtigkeitsbildung und unterstützt den Erhalt eines ausgeglichenen physiologischen Rhythmus.

Zur richtigen Zeit durchgeführt, bremst Entlaubung das Wachstum keineswegs. Im Gegenteil: Sie hilft, Struktur, Wuchsrichtung und Energiefluss auszurichten, und sorgt für einen klaren, vorhersehbaren Übergang in die nächste Zyklusphase.
Visuelles Update
Im heutigen Update möchten wir zeigen, wie die zukünftigen Väter aktuell dastehen und wie die Mütter nach der Entlaubung reagiert haben. Dieser Moment verdeutlicht, wie der Zyklus zusammengewachsen ist und wie präzise das Timing abgestimmt wurde.
In den Collagen mit den Müttern sieht man, wie die Entlaubung die Entwicklung beschleunigt hat. Das Wachstum ist deutlich angestiegen und die Struktur wurde offener und ausgewogener. Mit der Entfernung ungeeigneter Pflanzen während der Selektion wurde nicht nur der Genpool aufgeräumt, sondern auch den verbleibenden Müttern der Raum gegeben, sich voll zu entfalten. Diese Kombination aus Selektion und Entlaubung hat zeitlich perfekt in den Zyklus gepasst.

Gorilla Cookies beweist weiterhin, warum sie zu unseren stabilsten und zuverlässigsten Linien zählt. In jedem Durchgang zeigt sie Beständigkeit, kräftige Struktur und vorhersehbares Verhalten. Kein Wunder, dass diese Sorte so beliebt ist und weiterhin zu den führenden Strains zählt, die von vielen Growern geschätzt werden.

Auch einen Blick hinter die Kulissen auf die Väter wollen wir nicht vorenthalten. Ehrlich gesagt: diese Phase ist etwas Besonderes! Den männlichen Pflanzen beim Entwickeln zuzusehen bleibt immer faszinierend. Mit jedem neuen Pollensack steigt die Vorfreude – ein Prozess, der technisch wie optisch nie langweilig wird.

Werfen Sie einen Blick darauf: kräftige Struktur, souveräner Ausdruck, richtige Präsenz – das sind echte Männchen, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
In wenigen Tagen werden wir die abschließenden drei Väter auswählen, die alle Mutterpflanzen bestäuben werden. Das ist ihre finale Auswahlrunde und ein bedeutender Schritt kurz vor der eigentlichen Bestäubung.
Vorbereitung auf die Bestäubungsphase
Diese Woche startet die Bestäubung unserer Mutterpflanzen.
Jetzt führen wir die abschließende Entlaubung vor der Bestäubung durch, zusammen mit der letzten Runde Auswahl und Pflanzenanordnung. Ziel ist nun, die Pflanzen ideal auf die Bestäubung vorzubereiten – überschüssiges Blattwerk zu entfernen, das den Pollen daran hindern könnte, die unteren und seitlichen Colas zu erreichen, wo die Narben bereits bereit sind, ihn aufzunehmen.
Das Entfernen unnötiger Blattmasse spielt auch umwelttechnisch eine wichtige Rolle. Durch die Verringerung der Pflanzendichte reduzieren wir die Luftfeuchtigkeit im Growraum. Gerade jetzt ist für die Väter ein niedriger Feuchtigkeitswert besonders wichtig, denn dies verbessert die Pollenleistung deutlich und verlängert das Freisetzungsintervall.
Während der Entlaubung werden die Pflanzen zudem nach Phänotypen sortiert aufgestellt. So lässt sich die Variation innerhalb der Population gezielt beobachten und die Selektion erleichtern. Unser Ziel ist es, die phenotypische Vielfalt möglichst gering zu halten, die Pflanzen auf einen einheitlichen Ausdruck auszurichten und die genetische Identität des Bestands zu wahren.
Wir haben die Auswahl auf 90 Pflanzen eingegrenzt.
Mit gereinigter Struktur, optimiertem Luftstrom und sorgfältig positionierten Phänotypen ist der Raum jetzt vollständig bereit für die Bestäubungsphase.
Die Vaterpflanzen stehen in den Startlöchern und beginnen nun mit der Pollenabgabe – jetzt beginnt die eigentliche Magie.
Der Beginn der Bestäubung
Und hier ist er – der Moment X.
Die Pollensäcke der Vaterpflanzen beginnen sich zu öffnen. Alles verläuft planmäßig. Die Mutterpflanzen haben ihre Narben voll geöffnet und sind bereit, den Pollen der Väter aufzunehmen – es geht in die nächste Phase: Samenausbildung.
Während dieser Woche bilden die Männchen aktiv keimfähigen Pollen, der auf die Narben der weiblichen Blüten gestäubt wird.
In dieser Zeit startet die Bildung der Samenanlagen. Die Blüten beginnen, Samenkelche auszubilden, in denen die Samen bis zur vollständigen Reife heranwachsen.
Bildung der Samenprimordien

Nach einer Woche intensiver Bestäubung durch die Väter sehen wir deutlich das aktive Wachstum der Samenkelche. Der Prozess läuft genau wie geplant.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie nur wenige Väter eine ganze Population hervorbringen – Zehntausende zukünftige Samen. Aber das ist erst der Anfang. Vor uns liegt die letzte Auswahlrunde, in der wir nachsehen, wie die Pflanzen ihre Buds aufbauen und sich in voller Blüte präsentieren.
Nach etwa einer Woche aktiver Bestäubung wurden die Vaterpflanzen vernichtet, sie hatten ihre Aufgabe erfüllt. Ab jetzt liegt die Verantwortung allein bei den Müttern – ihre Aufgabe ist, die Samen bis zur vollen Reife vollständig zu formen und auszubilden. Unsere Aufgabe ist, optimale Bedingungen zu gewährleisten, sodass die Pflanzen die Samen erfolgreich ausreifen lassen.
Samenreife in den Kelchen und letzte Auswahl
Nach einigen Wochen erfolgte bei den Müttern eine weitere Auswahlrunde. Hierbei zählen das Aussehen und die Dichte der gebildeten Buds maßgeblich, denn sie beeinflussen die spätere Genetik und Struktur der Nachkommen aus diesem Erntegang direkt. Am Ende blieben 50 der stärksten und besten Pflanzen übrig – sie sind es wert, die Gorilla Cookies Linie fortzuführen.

Und jetzt schauen Sie sich diese Prachtexemplare an: die besten Selektionen, mit dichten Buds, die an jedem Zweig hunderte Samen tragen. Jetzt befinden sich die Pflanzen auf ihrem Höhepunkt – der Duft zur Spitzen-Blüte im Raum ist einfach unglaublich. Kein Wunder, dass diese Sorte von vielen Growern so geliebt wird: gleichmäßiger Aufbau, massige Buds und ein klarer Citrus- und Cookies-Duft, mit dominanten Erdtönen.
Wir warten gespannt auf die Ernte, um die originalen Samen sowie das Endprodukt selbst zu testen.

In wenigen Wochen erreichen die Pflanzen ihre Endphase, in der die finale Auswahl folgt. Jede einzelne Blüte wird begutachtet, jede Pflanze strukturell dokumentiert und für weitere Zuchtarbeit und Tests aufgenommen.
Zwei Wochen vor der Ernte – Endphase des Zyklus
Jetzt ist das Ziel für diesen Zyklus endlich in Sichtweite: die Endauswahl ist getroffen, alle Daten erfasst, Fotos gemacht und die besten Spitzen ausgewählt. Das ist der Moment, in dem man kurz innehalten kann, um zu betrachten, was aus diesem Lauf geworden ist.
Das ist auch das letzte Mal, dass die Pflanzen wirklich „perfekt“ aussehen – in den nächsten zwei Wochen beginnt die finale Phase. Tag für Tag nehmen sie warme Herbsttöne an, während die Blätter natürlicherweise vertrocknen, verblassen und loslassen – das Dach wechselt langsam von sattgrün zu einem reiferen, abgelagerten Look.
Jetzt steckt die Pflanze all ihre Energie in die Fertigstellung der Samen. Sie spürt das Ende ihres Lebenszyklus und konzentriert sich noch einmal voll darauf, die Linie durch die Reife der Samen in die nächste Generation zu tragen.
Erntetag – von der lebenden Krone zum Samen
Der große Erntetag ist endlich da: die Samen sind vollständig ausgereift, dick und bereit zum Sammeln. Dieser Durchgang dauerte 99 Tage vom ersten Samen bis zur kompletten Ernte, und jeder einzelne Tag lässt sich jetzt im Raum ablesen.
Pflanzen, die für Samen gezüchtet werden, brauchen grundsätzlich etwas mehr Zeit – meist ein paar Wochen länger als bei einem regulären Blütedurchgang –, um die Samen voll auszureifen. Auf den Fotos ist zu sehen, wie dicht die Buds gefüllt sind, jeder Kelch steckt voller reifer Samen.

Doch die Arbeit endet nicht mit dem Schnitt. Jetzt folgen Trocknung, Samengewinnung und der wichtigste Teil des gesamten Projekts: das Testen. Erst nach erfolgreichen Keimtests und Probeanbau wird klar, welche dieser Samen das Potenzial für die nächste Generation in sich tragen.
FAQ
Die Cannabiszucht steht nie still. Sobald neue Elternpflanzen und verbesserte Zuchtlinien verfügbar sind, nehmen wir unsere wichtigsten Sorten erneut in den Fokus, um Eigenschaften wie Harzproduktion, Pflanzenstruktur, Terpenausdruck und Einheitlichkeit zu verbessern – und dabei die Merkmale zu bewahren, die Grower bereits lieben.
Die neue Version ist eine Weiterentwicklung des Originals und keine völlig neue Sorte. Das Ziel war, die Gesamt-Performance zu optimieren, ohne die Identität zu verändern, die Gorilla Cookies zu einer unserer meistprämierten Sorten gemacht hat.
Im Fokus standen Wuchs- und Vitalität der Pflanzen, Harzproduktion, Blütendichte, Terpenintensität und eine gleichmäßige Performance in verschiedenen Anbausituationen – bei gleichbleibend starkem Effekt und erkennbarem Profil.
Für eine stabile Sorte sind mehrere Generationen Selektion und Tests nötig. Jede Generation wird ausgewertet, bevor der nächste Zuchtzyklus startet – darum dauert die Entwicklung länger als das einfache Kreuzen zweier Sorten.
Weil es immer Potenzial zur Verbesserung gibt. Neue Zuchtlinien, gezieltere Selektion und jahrelanges Grower-Feedback helfen uns, die Genetik weiter zu verfeinern – ohne die Eigenschaften zu verlieren, die den Erfolg überhaupt erst gebracht haben.
Phänotyp-Selektion bedeutet, eine große Pflanzenpopulation aufzuziehen und diejenigen Individuen auszuwählen, die die gewünschten Merkmale am stärksten zeigen: Aroma, Potenz, Harzproduktion, Struktur, Vitalität und allgemeine Performance.
Eine neue Generation wird erst veröffentlicht, wenn sie in wiederholten Testläufen bewiesen hat, dass sie die vorherige Version zuverlässig übertrifft und dabei stabil sowie typisch bleibt.
Das kann vorkommen, weshalb das Bewahren des Originalcharakters zu den wichtigsten Zuchtzielen zählt. Es geht um Verfeinerung, nicht darum, eine völlig neue Sorte zu erschaffen.
Extrem wichtig. Tausende Grow-Berichte, Community-Feedback und Grower-Beobachtungen geben uns Aufschluss darüber, wie eine Sorte unter verschiedenen Bedingungen performt – und beeinflussen oft zukünftige Züchtungsentscheidungen.
Ja. Wir prüfen unser gesamtes Sortiment kontinuierlich und arbeiten regelmäßig etablierte Sorten nach, sobald wir glauben, sinnvolle Verbesserungen einbringen zu können, ohne deren ursprüngliche Qualitäten zu verlieren.
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