Hotboxing Bedeutung und wie funktioniert es
- 1. Was ist hotboxing?
- 2. Warum machen menschen hotboxing?
- 3. Macht hotboxing mehr high?
- 4. Wo kann man hotboxen?
- 4. a. Hotboxing im badezimmer
- 4. b. Hotboxing im auto
- 4. c. Hotboxing im zelt
- 4. d. Diy-lösungen
- 4. e. Hotboxing im schrank
- 5. Ist es gefährlich?
- 6. Faq
- 6. a. Was bedeutet hotboxing im slang?
- 6. b. Was ist der zweck von hotboxing?
- 6. c. Wie hotboxt man?
- 6. d. Macht hotboxing mehr high?
- 6. e. Kann man durch hotboxing beim drogentest durchfallen?
- 6. f. Wie bekommt man das auto nach dem hotboxen wieder geruchsfrei?
- 6. g. Kann hotboxing das auto beschädigen?
Was ist Hotboxing?
Für alle, die sich fragen, was Hotboxing ist: Hotboxing oder auch „Clambaking“ (dieser Begriff wird seltener benutzt), ist ein beliebtes Slangwort, das das Rauchen von Cannabis in einem relativ kleinen, geschlossenen Raum mit wenig bis gar keiner Belüftung beschreibt. Dieser Raum kann alles Mögliche sein: dein Badezimmer, Auto, Schuppen oder irgendein kleiner, geschlossener Bereich, in dem der ausgeatmete Rauch sich sammelt, den Raum füllt und die Menschen darin neben dem Rauch aus Joint, Bong oder Pfeife auch den Rauch aus der Luft einatmen.
Warum machen Menschen Hotboxing?
Historisch gesehen hotboxt man, um höher zu werden. Es wird angenommen, dass die Cannabiswolken im geschlossenen Raum einen stärker high machen können, quasi wie eine doppelte Dosis Gras, da du sowohl direkt am Joint, an der Bong oder Pfeife ziehst als auch fortlaufend den Cannabisrauch aus der Luft einatmest. Manche hotboxen auch, weil sie nicht zu high werden wollen und nur im Raum mit dem Passivrauch bleiben.

Hotboxing kann auch passieren, wenn du in einem bestimmten Raum rauchst und diesen nicht verlässt, sodass sich darin Rauch ansammelt, egal ob geplant oder nicht. Manchmal hotboxen Leute auch aus Spaß, einfach um zu sehen, wie sehr sich der Raum nach dem Joint mit Rauch füllt.
Macht Hotboxing mehr high?
Kurz gesagt: Ja! 2015 haben Forscher der John Hopkins Uni. eine Studie zu Hotboxing und Passivrauchen gemacht, in der 6 Nichtraucher mit sechs Cannabisrauchern in einen geschlossenen Raum gesetzt wurden. Die Raucher bekamen 10 Joints und haben sie innerhalb einer Stunde komplett geraucht, wodurch der Raum voller Cannabisdampf stand. Im zweiten Teil gab es die gleiche Konstellation, aber mit viel Belüftung. Am Ende gaben die Nichtraucher im schlecht belüfteten Raum an, sich high zu fühlen, während es bei starker Belüftung nicht der Fall war. Also ja: Von Passivrauch wird man high und durch Hotboxing wird man noch höher.
Wo kann man Hotboxen?
Jetzt weißt du genau, was Hotboxing ist und wie es funktioniert – also kannst du es selbst ausprobieren! Hier eine Übersicht über verschiedene Orte zum Hotboxen, wobei jeder seine eigenen Vor- und Nachteile hat.
Hotboxing im Badezimmer
Auch wenn Badezimmer oft keine richtigen Sitzgelegenheiten haben, eignen sie sich super zum Hotboxen, da die meisten ein Gebläse (Abluftventilator) besitzen, mit dem der Geruch und Rauch in wenigen Minuten entfernt werden kann. Nach der Session brauchst du nur noch das Gebläse einschalten, etwas Lufterfrischer sprühen und niemand wird etwas merken.
Hotboxing im Auto
Autos sind wohl der am häufigsten genutzte geschlossene Raum für Hotboxing weltweit, denn sie sind abgedichtet und relativ komfortabel. Allerdings sind Autos nicht unbedingt der beste Ort, da die Ausrichtung der Sitze die Rauchsession etwas unbequem machen kann und du auf keinen Fall von der Polizei mit einem voller Rauch gefüllten Auto erwischt werden möchtest. Denke also gut darüber nach, wo du parkst und ob Leute vorbeikommen, die sehen könnten, wie der Rauch das Auto füllt – du möchtest keine unerwünschte Aufmerksamkeit erregen.

Hotboxing im Zelt
Hotboxing im Zelt ist eine hervorragende Möglichkeit, es zum ersten Mal zu testen, da der Rauch darin gut eingeschlossen bleibt und genügend Platz ist, um ein paar Freunde einzuladen. Aber: Nimm unbedingt einen Aschenbecher mit und sei vorsichtig, denn Asche oder glimmende Joints können Löcher einschmelzen oder sogar ein Feuer verursachen, und das willst du definitiv nicht!
DIY-Lösungen
Langweilt dich das ständige Hotboxen an denselben Orten und du willst mal etwas Neues ausprobieren? Bau dir einfach einen eigenen Hotbox-Raum! Du brauchst nur ein paar Kartons, Decken und Kreativität. Solange der Raum groß genug für dich plus einen Freund ist und den Rauch hält, gibt es kein Problem – achte aber darauf, die Session kurz zu halten, falls es zu warm wird!
Hotboxing im Schrank
Schränke können auch funktionieren, sind aber meistens klein und nicht sehr bequem. Sie sollten deshalb eher die letzte Option sein. Außerdem sind in Schränken oft deine Klamotten, die dann garantiert nach Cannabis riechen werden.
Ist es gefährlich?
Ja, Hotboxing kann gefährlich sein, besonders wenn du Lungenprobleme hast. Wenn du dich lange in einem abgedichteten Raum, Zelt oder Auto aufhältst, sinkt der Sauerstoffgehalt, was zwar für einen stärkeren Rausch sorgt, aber auch gewisse Risiken birgt. Halte daher Hotbox-Sessions immer kurz und geh niemals in einen Hotbox-Raum, wenn du Atemwegserkrankungen hast.
FAQ
Was bedeutet Hotboxing im Slang?
Ein Hotbox oder Hotboxing bezeichnet eine Rauchsitzung (also das Kiffen) in einem luftdichten Raum oder Fahrzeug. Der ausgeatmete Rauch und Rauch vom Joint, von der Pfeife oder Bong kann nicht entweichen, wird eingeschlossen und zirkuliert, sodass er eingeatmet wird und nicht verloren geht.
Was ist der Zweck von Hotboxing?
Meistens ist Hotboxing einfach eine coole Erfahrung, die Cannabiskonsumenten ab und zu ausprobieren wollen. In manchen Fällen geht es jedoch darum, höher zu werden, weil das Einatmen von Passivrauch während des Rauchens eines Joints eine doppelte Dosis Gras bedeutet.
Wie hotboxt man?
Falls du dich fragst, wie man ein Hotbox macht: Es ist eigentlich ganz leicht. Geh einfach ins Badezimmer, Auto oder einen anderen geschlossenen Raum (wichtig ist, dass der Rauch nicht entweichen kann) und fang an zu kiffen. Sobald der Raum mit Rauch gefüllt ist, hast du erfolgreich gehotboxed!
Macht Hotboxing mehr high?
Ja! Wie schon im Artikel erwähnt, atmest du beim Hotboxen doppelt so viel Rauch ein: einmal direkt vom Joint, der Bong oder Pfeife und gleichzeitig den im Raum eingeschlossenen Cannabisrauch – also ja, Hotboxing macht dich auf jeden Fall höher.

Kann man durch Hotboxing beim Drogentest durchfallen?
Laut einer Studie von 2019 kann THC nach nur 15 Minuten direkter Passivrauch-Exposition im Körper nachgewiesen werden und bis zu 48 Stunden nachweisbar bleiben. Das kann ein großes Problem sein, wenn du dich bei einem Unternehmen mit Null-Toleranz-Politik bewirbst. Vermeide es in solchen Fällen, in der Nähe von Cannabiskonsumenten zu sein oder Hotboxing zu machen, wenn du dich auf deinen Traumjob bewirbst.
Wie bekommt man das Auto nach dem Hotboxen wieder geruchsfrei?
Es gibt viele Möglichkeiten, aber das effektivste ist, nach dem Hotboxen mit komplett geöffneten Fenstern herumzufahren – so verfliegt der restliche Rauch. Anschließend solltest du einen Lufterfrischer benutzen, der speziell für Tabak- oder Cannabissmoke entwickelt wurde (falls verfügbar). Wenn das zu teuer ist oder du keinen findest, hilft oft auch ein Zimt-Lufterfrischer.
Kann Hotboxing das Auto beschädigen?
Hotboxing selbst sollte dein Auto nicht beschädigen, hinterlässt aber mit Sicherheit einen starken Cannabisgeruch im Innenraum. Was dein Auto jedoch beschädigen kann, ist ein heruntergefallener Joint, Blunt oder Asche – also unbedingt einen Aschenbecher benutzen und keinen Joint, Blunt, Bong oder Pfeife fallen lassen! Der Geruch lässt sich mit Lufterfrischern für Cannabis- oder Tabakrauch in der Regel leicht entfernen.
Externe Quellen:
- Was ist Hotboxing? - Leafly
- Weed Wörterbuch: Hotboxing - Weedmaps
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