Die erste Charge von Ugandas medizinischem Cannabis kommt nach Großbritannien
Cantourage UK exportiert die erste Charge getrockneter Blüten aus Afrika, die Patienten und Patientinnen des medizinischen Cannabis-Programms in Großbritannien zur Verfügung stehen werden. Zwei hochpotente THC-Strains bilden die Grundlage einer ganzen Reihe von Sorten, die von einem führenden israelischen Cannabisproduzenten für die Behandlung spezifischer medizinischer Indikationen entwickelt wurden.
Cantourage UK ist eine Tochtergesellschaft der Cantourage GmbH mit Sitz in Berlin und lagert Anbau, Produktion, Logistik und weitere Schritte der Wertschöpfungskette über ihre einzigartige Fast Track Access Platform an verschiedene internationale Cannabisunternehmen aus.
In Afrika angebaut, über Israel aus Deutschland geliefert
Das erste afrikanische Gras, das auf den britischen Binnenmarkt gelangt, stammt von Together Pharma Holdings, einem israelischen Unternehmen, das weltweit als führender Hersteller von medizinischem Cannabis gilt. Es betreibt zudem zwei hochmoderne Anbauanlagen – eine in Israel und eine in Uganda.
Diese Anlagen nutzen die Gewächshausproduktion, was es dem Unternehmen ermöglicht, das nahezu perfekte Klima für Cannabisanbau im Nahen Osten und in Afrika zu nutzen – bei gleichzeitigem Einsatz modernster Techniken, um sämtliche Umweltparameter zu kontrollieren: von Temperatur über Luftfeuchtigkeit und Bewässerung bis zu Nährstoffwerten.

Bald noch mehr innovative Cannabissorten
Die ersten zwei Sorten, die auf diesem neuen Weg den britischen Markt erreichen, sind Glueberry OG und Power Plant. Letztere ist ein Hybrid, der auf der African Sativa basiert; erstere ist ein direkter Nachfahre von OG, der wiederum von Durban Poison abstammt – einer weiteren bekannten afrikanischen Cannabisvarietät. Somit erhalten medizinische Patient:innen in Großbritannien – die bisher weder in Auswahl noch Qualität verwöhnt wurden – nun Zugang zu bestem Cannabis, das im ursprünglichen Klima angebaut wurde.
Die Vertreter von Cantourage UK sagen, dass sie in den kommenden Monaten weitere Sorten im Land einführen möchten und dass diese Spitzenblüten zu Preisen unterhalb des Schwarzmarkt-Durchschnitts verkauft werden sollen.
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