Ein Viertel Gras: Verständnis von Cannabis-Gewichten und -Maßeinheiten
- 1. Welche slang-begriffe gibt es für ein quarter weed?
- 2. Wie lange reicht ein quarter weed?
- 3. Wird weed überhaupt in quarters verkauft?
- 3. a. Wie stellst du sicher, dass dir das richtige gewicht verkauft wird?
- 4. Wie viel kostet ein quarter weed?
- 4. a. Was beeinflusst den preis von weed?
- 5. Rechtliche Überlegungen beim kauf eines quarters weed
- 6. Fazit
Ein „Quarter“ Weed ist genau das, was der Name vermuten lässt – ein Viertel (1/4) einer Unze. Das entspricht im metrischen System 7 g. Technisch gesehen sind ein Viertel einer Unze 28,3495 Gramm, aber im Zusammenhang mit Cannabis wird auf 28 Gramm gerundet, und ein Quarter Weed ist 28 geteilt durch 4, also genau 7 g. Beachte, dass nur die getrockneten Blüten (Buds) in diesen Einheiten gemessen werden. Für Haschisch und verschiedene Konzentrate, die viel potenter sind und in kleineren Mengen verkauft werden, verwendet man Gramm.
Welche Slang-Begriffe gibt es für ein Quarter Weed?
Manchmal hört man, dass ein Quarter Weed auch als „Quad“ oder noch kürzer – „Q“ bezeichnet wird. Wenn du mit neuen Leuten zu tun hast, empfehlen wir, diese Begriffe zu vermeiden, damit es keine Missverständnisse gibt. Aber wenn andere „Quad“ oder „Q“ sagen, kannst du sicher sein, dass sie ein Quarter Weed meinen.
Wie lange reicht ein Quarter Weed?
Wenn du Standard-Joints mit einem Gramm drehst und jeden Tag einen rauchst, reicht ein Quad für eine Woche. Weniger starke Konsumenten können kleinere Joints mit einem halben Gramm drehen und ihr Quarter auf zwei Wochen strecken. Außerdem gibt es viele, die nur selten rauchen – zum Beispiel am Wochenende oder nach einem besonders harten Workout. Für sie kann ein Quarter Weed beliebig lange reichen – locker ein Jahr. Es hängt alles von deinen Konsumgewohnheiten und deiner Toleranz ab.

Wird Weed überhaupt in Quarters verkauft?
Ein Quarter Weed ist tatsächlich nicht das beliebteste Gewicht in der Branche.
Wenn du einfach nur eine neue Strain ausprobieren möchtest, kaufst du wahrscheinlich irgendwo zwischen einem Gramm und einem Achtel einer Unze oder sogar nur einen einzelnen Pre-Roll. Ein Quarter hingegen steht für Commitment: Du hast Buds gefunden, die du richtig gut findest, und möchtest sie eine Weile genießen. Aber selbst dann kaufen die meisten Vielkonsumenten und medizinischen Patienten eher eine halbe Unze oder sogar eine ganze Unze und sparen sich so einen zusätzlichen Gang zum Dispensary.
Deshalb kaufst du, wenn du ein Quarter Weed möchtest, oft zwei Achtel in einzelnen Verpackungen.
Wie stellst du sicher, dass dir das richtige Gewicht verkauft wird?
Mit der Zeit lernst du, das Gewicht der Buds mit bloßem Auge einzuschätzen, auch wenn die Dichte unterschiedlich ist. Zu Hause solltest du das Gewicht aber immer mit einer gut kalibrierten Waage überprüfen, um zu wissen, ob du dem Verkäufer künftig vertrauen kannst.
Wie viel kostet ein Quarter Weed?
Obwohl Cannabis immer verbreiteter wird und in immer mehr Bundesstaaten legal für Freizeit- und medizinische Zwecke verkauft wird, bleiben die Preise mehr oder weniger so wie früher in der Prohibitionszeit. Egal, ob du ein Quarter Weed von deinem „Dealer“ oder in einem Dispensary kaufst, zahlst du zwischen 65–75 $ oder mehr.

Was beeinflusst den Preis von Weed?
Du kaufst dir Weed und fragst dich, ob du zu viel bezahlst oder der Preis angemessen ist? Woran kannst du das festmachen? Der Preis von Cannabis hängt von mehreren Faktoren ab.
- Potenz. Bei all den Gesprächen über Terpenprofile und Aromen bleibt die rohe Kraft von THC weiterhin das, wofür viele bereit sind, viel Geld zu zahlen. Logisch: Je potenter die Buds, desto mehr Rauch-Sessions bekommst du aus der gleichen Menge heraus.
- Qualität. Dazu zählt natürlich das Cannabinoid-Profil, aber auch viel mehr: Wie sehen die Buds aus, wie riechen und schmecken sie, wie sorgfältig wurden sie getrimmt und ob sie schonend behandelt oder für den Transport zu Briketts gepresst wurden (Letzteres kommt zum Glück immer seltener vor).
- Menge. Wie in jeder anderen Branche gilt: Je mehr du kaufst, desto besser ist der Preis pro Gramm. Da das Quarter Weed ein Mittelding in der Gewichtshierarchie ist, bekommst du einen besseren Preis als bei kleinen Mengen, aber nicht so gut wie bei größeren.
- Verfügbarkeit. Wie auf jedem Markt hängt der Preis eines Quarters Weed vom Verhältnis von Angebot und Nachfrage ab. Die Legalisierung von medizinischem oder Freizeit-Cannabis in deiner Region kann die Preise senken, aber meist nicht sehr stark.
- Markenname. Buds in Boutique-Qualität, insbesondere solche, die von Prominenten wie Mike Tyson angebaut oder von bekannten Persönlichkeiten empfohlen werden, kosten natürlich mehr als Massenware.
Rechtliche Überlegungen beim Kauf eines Quarters Weed
Wenn Marihuana in deinem Bundesstaat legalisiert wurde, sei es für medizinische oder Freizeit-Zwecke, liegt das Limit wahrscheinlich bei mindestens einer Unze – der Kauf eines Quarters bringt dich also nicht in Schwierigkeiten.
In anderen Regionen, in denen Cannabis noch verboten ist, solltest du unbedingt einen rechtlichen Leitfaden für deinen Bundesstaat suchen und sorgfältig lesen, denn der Kauf eines Quarters statt einer kleineren Menge kann den Unterschied zwischen Gefängnis und Geldstrafe oder zwischen Geldstrafe und einer bloßen Verwarnung bedeuten.
In manchen Ländern bringt dich schon der Besitz jeglicher Menge Cannabis in Schwierigkeiten. Da kann es sinnvoller sein, einmal eine größere Menge (wie ein Quarter) zu kaufen, statt mehrere kleine Käufe zu tätigen. Je mehr Deals du machst, desto größer ist schließlich das Risiko, erwischt zu werden.
Es gibt sogar noch feinere Unterschiede. Zum Beispiel auf den Bahamas: Wenn du ein Achtel kaufst, gilt das als einfacher Besitz, aber wenn du zwei Achtel in einzelnen Tüten kaufst, gilt das automatisch als Besitz mit Verkaufsabsicht – und das hat ganz andere, gravierende Konsequenzen.
Fazit: Informiere dich immer genau über die rechtliche Lage, wenn du dir etwas zum Rauchen kaufen möchtest – egal ob ein Quarter Weed oder eine andere Menge.
Fazit
Ein Quarter Weed entspricht 1/4 einer Unze oder sieben Gramm. Das reicht für etwa 7 normal große Joints und kostet dich 65–75 $. Auch bekannt als Quad oder Q, ist ein Quarter für Gelegenheitsraucher ein ordentlicher Vorrat, der eine Weile hält. Zum Ausprobieren ist ein Quarter zu viel – dafür empfiehlt sich eher ein Achtel oder noch weniger. Wenn du allerdings viel rauchst, kannst du mit einem Quarter eine neue Strain ausgiebig testen und profitierst vom günstigeren Preis pro Gramm.
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