Kalifornien gewährt 100 Millionen Dollar zur Unterstützung kleiner Cannabis-Unternehmen
In einigen Gemeinden Kaliforniens ist der Prozess zur Vergabe von Lizenzen an angehende Cannabis-Unternehmer zum Stillstand gekommen, weil Ressourcen fehlen. Letzte Woche gaben Beamte bekannt, dass sie 100 Millionen Dollar bereitgestellt haben, damit lokale Behörden im ganzen Bundesstaat mehr Personal einstellen und andere Ausgaben zur Beschleunigung des Prozesses bezahlen können.
Die Gelder gehen an 17 Städte und Bezirke, die hoffentlich die Rückstände bei den Lizenzanträgen abbauen können.
Der Markt läuft bisher mit befristeten Lizenzen
Als Übergangslösung hat der Staat aufstrebenden Cannabis-Unternehmen erlaubt, mit befristeten Lizenzen zu arbeiten. Diese sollten ursprünglich am 1. Januar auslaufen, aber das Department of Cannabis Control (DCC) hat die Frist verlängert. Die Verlängerung soll den lokalen Behörden mehr Zeit geben, vollständige Genehmigungen zu erteilen.
Im Oktober letzten Jahres gab das DCC bekannt, dass der Staat Anträge von denen entgegennimmt, die in den legalen Cannabismarkt einsteigen möchten, und eine Gemeinde beklagte, dass es vier Jahre dauern würde, alle aktuellen Anträge zu bearbeiten.

Umweltauflagen sind ein großes Hindernis
Ein Mangel an Arbeitskräften und modernen Lösungen zur Beschleunigung der Lizenzvergabe wird noch dadurch verschärft, dass jeder Fall eine umfassende Umweltprüfung erfordert.
2012 wurde berechnet, dass Indoor-Grow-Operations—die meisten davon illegal—1 Prozent des gesamten Stroms der USA verbrauchten. Und in Kalifornien wird vermutet, dass die neue Branche eines der kostbarsten Güter des Staates—Wasser—missbraucht und erschöpft.
Hoffentlich bietet die neue Finanzspritze von 100 Millionen Dollar genügend Ressourcen, um den Bürokratiedschungel zu lichten und allen berechtigten Antragstellern Lizenzen auszustellen.
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