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Neue Version von Lemon Cherry Cookies Auto

15 Januar 2026
Laufende Zuchtarbeit an Lemon Cherry Cookies. Auswahl und Verfeinerung zur Verbesserung der Einheitlichkeit.
15 Januar 2026
8 min read
Neue Version von Lemon Cherry Cookies Auto

Inhalt:
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  • 1. Keimung der samen
  • 1. a. Lass uns mit der wahl einer keimmethode beginnen.

Keimung der Samen

Hallo zusammen! Endlich haben wir mit der Entwicklung einer neuen Version des Fan-Lieblings Lemon Cherry Cookies Auto begonnen.

Keimungsraten der vorherigen Version sind weiterhin ausgezeichnet: 99 % zeigen nach nur zwei Tagen in Torfquelltöpfen eine stabile Keimung. Ich möchte außerdem anmerken, dass wir in diesem Fall keine Küchenpapier-Methode für das Bilden des "Schwänzchens" (Keimwurzel) nutzen. Im reinen Wasser zeigten unsere Samen hervorragende Resultate.

 

Keimung

Keimung von Lemon Cherry Cookies Auto

 

Legen wir der Reihe nach los, Schritt für Schritt. 

Schritt 1

Heute starten wir mit dem ersten und zugleich wichtigsten Schritt: der Keimung der Samen.

 

Canna Samen

 

Für viele mag dieser Schritt selbstverständlich und unwichtig sein, doch tatsächlich ist er die Grundlage jeder Produktion. Hier zählt jedes Detail: die Methode der Keimung, die Temperatur des Wassers und der Umgebung, das Lichtniveau, die Luftfeuchtigkeit etc. All dies spielt eine entscheidende Rolle und beeinflusst direkt das Endergebnis deines erfolgreichen Anbaus mit unseren Samen.
Wichtig: Trage bei jedem Schritt Handschuhe und Maske, um den Kontakt der Wurzeln mit fremden Bakterien und Krankheitserregern zu minimieren.

Lass uns mit der Wahl einer Keimmethode beginnen.

Heute sprechen wir über die vier beliebtesten Methoden bei Hobbygärtnern und Profis und auch über die Methode, die wir selbst in der Produktion nutzen und warum.

1. Direkte Keimung im Kokossubstrat.

 

Keimung im Kokossubstrat

 

Diese Methode ist nicht schlecht, denn der Keimling verwurzelt direkt in seiner Umgebung und erfährt kaum Stress. Es besteht jedoch das Risiko unzureichender Feuchtigkeit, und der Prozess ist weniger kontrollierbar. Die Samen könnten zu tief eingesetzt werden, was es dem Samen erschwert, die Schale zu durchbrechen. Für größere Mengen ist diese Methode zu sensibel, daher überspringen wir sie.

2. Samen in Schwämmen einweichen

 

Keimung auf Schwamm

 

Viele platzieren die Samen einfach zwischen zwei handelsüblichen Küchenschwämmen und halten sie ständig feucht. Prinzipiell keine schlechte Methode, da stets Feuchtigkeit zwischen den Schwämmen vorhanden ist – günstige Bedingungen für Samen. Dennoch darf man nicht vergessen, dass neben Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit auch eine ständige Sauerstoffzufuhr besteht und bei langem Einweichen Wasserstau entstehen kann. Dann keimen die Samen nicht, sondern faulen. Daher landet diese Methode direkt auf dem zweiten Platz.

3. Keimen auf Wattepads oder angefeuchtetem Küchenpapier

 

Keimung im Zip-Lock-Beutel auf Tüchern

 

Eine der beliebtesten, einfachsten und effektivsten Methoden: Wir nehmen Wattepads oder ein handelsübliches, duft- und farbstofffreies Küchenpapier, legen eine Lage aus, darauf die Samen, und bedecken es mit einer weiteren Lage. Anschließend sprühen oder gießen wir ausreichend Wasser in Zimmertemperatur darüber. Dabei nicht zu viel Wasser nehmen, damit sich kein Wasserstau bildet.

Das feuchte Pad oder Küchenpapier kommt in einen Zip-Lock-Beutel, dieser wird verschlossen, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, und an einen dunklen Ort bei Zimmertemperatur gelegt. Einmal täglich wird gelüftet und der Feuchtegrad kontrolliert. Das Wattepad muss stets feucht bleiben. In 2–3 Tagen sieht man meist Ergebnis: Die ersten Wurzeln sind 5–7 mm lang. Ab diesem Stadium können die Samen weiter in Kokos, Torf oder Steinwolle gepflanzt werden.

4. Einweichen in Wasser im Becher

 

Keimung im Wasserbecher

 

Die einfachste Methode, die keine besonderen Fertigkeiten oder Sorgen benötigt.

Samen kommen in einen sauberen Becher, werden zur Hälfte mit klarem Wasser bedeckt und an einen dunklen, belüfteten Ort gestellt. Nach zwei bis drei Tagen sieht man die ersten Wurzeln. Sind diese 5–10 mm lang, können sie in Substrat gepflanzt werden.

Viele sagen, diese Methode könne den Keimling stressen, da Teile der Wurzeln mit Luft in Kontakt kommen. Doch ein Kernbestandteil der Keimung ist Wasser UND genügend Sauerstoff. Andere denken, stehendes Wasser könnte Samen schaden und Pilz fördern. Genau deshalb bewahren wir die Becher im Dunkeln und etwas kühl auf – ungünstige Bedingungen für Bakterien und Schimmel.

Wir nutzen bewusst diese herausfordernde Methode, um zu beobachten, wie die Pflanze von Beginn an mit Stress umgeht. Wir denken immer daran, dass unsere Kund:innen eventuell auch die Protokolle nicht exakt befolgen. So prüfen wir unsere Samen unter Stress.

Schritt 2

Jetzt geht es ans Einsetzen der gekeimten Samen ins Substrat.

 

Gekeimte Samen

 

Nun ist es wichtig, die gekeimten Samen ins passende Substrat einzusetzen. Sobald die Keimung erfolgreich war und kleine Wurzeln gewachsen sind, werden die Samen – bei uns per Keimung im Wasserbecher – in Übergangssubstrat gepflanzt, damit die Pflanze anwurzeln und sprießen kann.

Die Wahl des Übergangssubstrats hängt davon ab, worin deine Pflanze später bis zur Ernte wächst. Zwei beliebte Varianten schauen wir uns jetzt an.

Option 1: Steinwollwürfel

Steinwolle

 

Ideal werden die gekeimten Samen direkt in Steinwollwürfeln angezogen. Diese sind gut belüftet, bieten eine optimale Balance aus Wasser und Sauerstoff. In den Würfeln kann sich das Wurzelsystem schnell entwickeln, mit wenig Widerstand für das Ausbreiten der Wurzeln. Da Steinwolle nahezu steril ist, wird das Risiko von Krankheiten in der Anfangsphase verringert.

Steinwolle bietet einige Vorteile – jedoch haben wir aus Erfahrung festgestellt: Besonders geeignet ist diese Methode für photoperiodische Pflanzen, die stressresistenter sind.

Fazit:

Während des Anwurzelns wachsen die Wurzeln irgendwann aus dem Würfel raus. Das ist Stress – mitunter tödlich für autoflowering Strains. Zudem braucht Steinwolle sehr vorsichtiges Gießen, verzeiht keine Überwässerung, speziell am Anfang. Die Würfel müssen konstant feucht und ausreichend gedüngt werden.

Am besten funktioniert Steinwolle, wenn dein Bewässerungssystem mehrere abgestimmte Gießvorgänge am Tag ermöglicht, damit die Würfel immer feucht, aber nicht zu nass sind. Sonst gibt es Wasserstau und steigenden pH, was sich später negativ auf die Pflanze auswirkt.

Nochmal: Diese Variante ist gut für photoperiodische Pflanzen – stressresistenter, bei Problemen kannst du mit Spülungen gegensteuern. Autoflowering Cannabis bevorzugt hingegen optimale Bedingungen und feine Pflege.

Option 2: Kokossubstrat

Torfquelltöpfe

 

Hier pflanzt man die gekeimten Samen am besten in Torfquelltöpfe. Warum lieben so viele Grower Kokossubstrat? Und warum Kokos statt Erde, Torf oder ähnliche Substrate?

Kokos ist luftig, gut belüftet, nicht dicht, inert (keine unnötigen Nährstoffe von Beginn an) und wichtig: Bewässerung ist sehr gut kontrollierbar. Es ist schwer, Kokos zu überwässern, Staunässe oder eine Versauerung zu verursachen. Keimlinge lassen sich darin einfacher umtopfen, ohne feine Wurzeln zu beschädigen. Es schirmt das Wurzelsystem besser ab und schützt vor Kontakt nach außen, und vieles mehr.

Wir haben festgestellt: Kokos ist der goldene Mittelweg – praktisch, fehlerverzeihend beim Gießen, hält Wasser gut, ist besonders locker mit Perlit gemischt. Es eignet sich für photoperiodische und autoflowering Cannabis Pflanzen gleichermaßen. Weniger Aufwand beim Gießen: Am Anfang genügt jede zweite Tag, später einmal täglich bis zum Drain. Die Wurzeln sind stets ausreichend feucht, und du spülst mit jedem Gießen alte Nährlösung und Säuren aus dem Kokos.

Fazit:

Nach zahlreichen Runden mit denselben Strains, insbesondere autoflowering, hat Kokossubstrat gegenüber Steinwollwürfeln deutliche Vorteile gezeigt. Unsere Wahl: Kokossubstrat (mit Humus oder Perlit gemischt) – stabiler und bequemer.

Kommen wir zurück zum Einsetzen unserer gekeimten Pflanzen. In unserem Fall pflanzen wir sie in Torfquelltöpfe.

 

Torf darf auf keinen Fall ertränkt werden, sondern muss einfach ausreichend feucht sein, damit die Wurzeln gut wachsen können.

Gieße das Wasser aus dem Becher mit den gekeimten Samen ab, nimm die Samen vorsichtig an der harten Samenschale und stecke sie in die vorgefeuchteten Torfquelltöpfe – Wurzel nach unten. Achte darauf, sie in ein vorbereitetes Loch zu setzen und die Wurzeln nicht zu beschädigen (das würde den Keimling absterben lassen). Sie sollten so tief sitzen, dass nur ein Teil der Samenschale noch sichtbar ist.

 

Keimung der Samen zu Keimlingen

 

Nach dem Pflanzen aller Samen kommt die Schale / das Tray mit den Töpfen für die Keimlinge in eine Anzuchtbox (Propagator) mit etwa 55–65 % Luftfeuchtigkeit, damit die Töpfe nicht austrocknen, aber auch kein Schimmel entsteht. Wenn sich später die Keimblätter öffnen und die Samenschale abfällt, erscheinen die ersten Blätter und die Pflanze beginnt, durch die Blätter zu atmen – dann sollte die Luftfeuchtigkeit auf 70–80 % gesteigert werden.

Auch die Temperatur spielt eine Rolle; sie beeinflusst den Temperaturbereich im Substrat für gutes Anwurzeln: optimal sind 22–24 °C, das Gießwasser sollte 19–21 °C haben und damit alle 1–2 Tage gegossen werden (je nach Bedarf). Für ein gutes Keimen ist die Lichtmenge entscheidend: gestreutes Licht, PPFD ca. 50–100 µmol, 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit. Nach dem Öffnen der Keimblätter steigt der Lichtbedarf nach und nach auf 100 bis 150 µmol.

SCHRITT 3

Pikieren/Umsetzen der Keimlinge samt Torfballen ins Substrat

 

Das Einsetzen der Jungpflanzen

 

Nach ca. 4–6 Tagen nach dem Einsetzen der Keimlinge in Torfballen streckt sich die Pflanze, die Keimblätter öffnen sich. Sobald die ersten Wurzeln unten am Torfballen zu sehen sind, müssen die Keimlinge ins endgültige Substrat umziehen – bei uns meist eine Mischung aus Kokossubstrat und Humus im Verhältnis 85 zu 15.

Verzögere diesen Schritt nicht – das Pflänzchen muss sich schnell einwurzeln, damit dann Spross, Blätter und Verzweigungen weiter wachsen.

Das Kokossubstrat sollte gut durchmischt sein, frei von Klumpen, möglichst locker – das ist optimal für die Wurzeln. Gefüllte Geopots leicht andrücken (nicht zu fest!), damit das Substrat beim späteren Gießen nicht zu stark zusammensackt. Kokos muss locker bleiben.

Bereite Löcher für die Torfballen mit Keimlingen vor, gib ein paar Gramm nützliche Mykorrhiza-Pilze (MYKOS) für eine bessere Wurzelentwicklung hinzu. Nun kommen die Ballen mit den Keimlingen in die vorbereiteten Löcher und werden mit Kokos zugedeckt.

 

Mykos ins Substrat geben

 

Der Torfballen muss schnell umgesetzt werden, damit die Wurzeln kaum Kontakt mit der Luft und der Umwelt bekommen – sonst droht starker Stress für die Jungpflanze. Sei beim Einsetzen in den Geopot vorsichtig, damit die Wurzeln nicht verletzt oder gequetscht werden. Sonst kann das die weitere Entwicklung, bis hin zum Absterben der Pflanze, negativ beeinflussen.

Direkt nach dem Umpflanzen erfolgt die erste Bewässerung: etwa 250 ml Wasser, um das Substrat um die Wurzeln herum zu befeuchten. Die ersten Gießvorgänge nur wenige Nährstoffe (0,6–0,8 EC, ca. 400 PPM), das Wasser sollte 19–21 °C warm und der pH bei etwa 5,6 liegen. In den ersten 10–15 Tagen gießt du das Kokossubstrat mit dieser Lösung. Wir empfehlen, dem Wasser in dieser Zeit eine kleine Menge nützlicher Bakterien (AZOS) zuzugeben, damit die Wurzeln gut mit Stickstoff versorgt werden.

Auch das Licht sollte am Anfang vorsichtig gegeben werden, damit sich die Pflanze nach dem Umsetzen anpassen kann – 18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkel. Dann langsam und vorsichtig von 150 auf 250–300 PPFD während der Wachstumsphase steigern.

Auch die Umgebung muss passen: Gib der Pflanze in der Vegetation am besten 68–78 % Luftfeuchte und eine Umgebungstemperatur von 24–26 °C.

 

Erste Phase des Wachstums

 

Damit sind nun die Anfangsschritte geschafft. Heute hast du erfahren, wie du die Pflanze von der Saat zum fertigen Keimling und weiter in die Entwicklung begleitest. Bleib dran, folge unseren Updates und growe erfolgreich mit Fast Buds.

 

Update zur Produktion von Lemon Cherry Cookies

Hier ein kurzes Update zur neuen Generation Lemon Cherry Cookies: In der letzten Woche haben sich die Pflanzen fast verdoppelt und sind alle kräftig und gesund. Gleichzeitig ist zu sehen, dass sich einige mehr strecken als andere. Das Blätterdach ist aktuell sehr dicht und das Licht erreicht nicht alle Stellen gleichmäßig.

 

Video-Update.

 

Morgen früh starten wir mit der ersten Auswahl, um den Pflanzen mehr Platz zu geben. Ungefähr 30 % der Pflanzen werden ausgesondert. Das ist immer der schwerste Teil.
Aber für hochwertige Genetik braucht es konsequente Selektion – es bleiben nur die stärksten Kandidaten übrig.

In 3–4 Wochen wird die Selektion wiederholt. Wenn alles nach Plan läuft, verbleibt etwa die Hälfte der Pflanzen bis zum Schluss.

 

Lemon Cherry Cookies Auto: Update zur Selektion

In der heutigen Selektion wählen wir 96 Pflanzen aus 160 aus.
Von Anfang an pflanzen wir mehr an, als wir benötigen, um besonders starke und optisch herausragende Exemplare für die weitere genetische Verbesserung zu identifizieren.

 

Erste Selektion Lemon Cherry Cookies

 

In dieser Selektionsphase prüfen wir sorgfältig die Entwicklung aller Hauptcolas. Auffälligkeiten in der Stabilität führen zum direkten Ausscheiden der betroffenen Pflanzen.

Es gibt außerdem Pflanzen, die schon früh violette Merkmale zeigen – das ist ein wichtiger Moment.

Diese zeigen klar die Stärke des violetten Gens und bestätigen, dass die gewünschten Eigenschaften fest in die Genetik integriert sind.

 

Erste Bestäubung: Wie wir unsere Lemon Cherry Cookies befruchten

Nach Auswahl der Mutterpflanzen, die alle Kriterien erfüllen, folgt das Wählen des idealen Zeitpunkts für die Bestäubung. Sobald die Stigmen groß und deutlich berei t sind, Pollen zu empfangen, starten wir mit der ersten Bestäubung.

Bestäubung von Lemon Cherry Cookies

 

Dieser Schritt ist enorm wichtig. Wird zu früh bestäubt, gibt es nicht genug Samen. Das gleiche gilt, wenn zu spät bestäubt wird, wenn die Blüte schon fortgeschritten ist.

Alle selektierten Männchen zeigen deutlich dunkle violette Merkmale und einen ähnlichen Aufbau. Im Video sieht man, wie die Weibchen das erste Mal bestäubt werden.

Wenn der Pollen die Narbe erreicht, signalisiert er chemisch: Befruchtung erfolgt! Danach stellt die Pflanze die Harzproduktion ein und konzentriert ihre Energie auf die Samenbildung.

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