New Yorker Landwirte können diese Saison von Hanf auf Cannabis umsteigen

23 February 2022
Ein neues Gesetz erlaubt lizenzierten Hanfbauern, psychoaktives Cannabis anzubauen, noch bevor der legale Verkauf im nächsten Jahr startet.
23 February 2022
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New Yorker Landwirte können diese Saison von Hanf auf Cannabis umsteigen

Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, hat ein Gesetz unterschrieben, das dazu beiträgt, die zukünftigen Freizeitshops mit Cannabis zu versorgen, das im Bundesstaat angebaut wird. Die derzeitigen Inhaber einer Hanfanbaulizenz können nun die Genehmigung beantragen, psychoaktives Cannabis zu kultivieren sowie zu verarbeiten und zu verkaufen.

Es ist fast ein Jahr vergangen, seit New York den Freizeitkonsum von Cannabis legalisiert hat. Die ersten Shops für den Verkauf an Erwachsene haben jedoch noch nicht geöffnet, weil die Verantwortlichen noch Details des zukünftigen legalen Marktes ausarbeiten. Der Verkaufsstart wird für das nächste Jahr erwartet.

Lokale Landwirte werden bevorzugt

Dank der neuen Gesetzgebung können die ersten Cannabissamen bereits diesen Frühling in die Erde gebracht werden. Auch wenn die Details des Lizenzprozesses noch nicht endgültig feststehen, erlaubt das Gesetz die Beantragung vorläufiger Zwei-Jahres-Lizenzen. Ziel ist es, die kommende Saison des legalen Verkaufs nicht mit Lieferengpässen zu starten.

Laut Gesetz kann eine vorübergehende Lizenz nur an Unternehmen vergeben werden, die beim Landwirtschaftsministerium als Hanfanbauer registriert sind und tatsächlich mindestens zwei Saisons Hanf angebaut haben. Eine weitere Bedingung ist, dass der Landwirt nachhaltige und umweltfreundliche Methoden anwendet.


New Yorker Landwirte können diese Saison von Hanf auf Cannabis umsteigen: Ein Mann mit Hut und Bauernkleidung posiert in einem Hanffeld

Einige lokale Landwirte im Bundesstaat New York haben 4 Jahre Erfahrung im Hanfanbau.

Gerecht und inklusiv

Es gab mehrere ähnliche Initiativen, um das Problem des Cannabisanbaus für den zukünftigen legalen Markt zu lösen, doch die Gesetzgeber in New York entschieden sich für diesen Vorschlag, da er einen starken sozialen Gerechtigkeitsaspekt beinhaltet.

Das Gesetz soll Gemeinschaften unterstützen, die besonders stark vom Krieg gegen Drogen betroffen waren. Dies betrifft vor allem Schwarze und andere ethnische Minderheiten, die trotz ähnlich hoher Konsumraten von Marihuana häufiger verhaftet, verurteilt und inhaftiert wurden als Weiße.

Nach dem neuen Gesetz müssen Landwirte, die eine Lizenz erhalten, angehende Cannabis-Unternehmer und Mitarbeitende aus benachteiligten Gruppen als Mentoren unterstützen.

 



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