10 weitverbreitete Mythen über autoflowering Cannabispflanzen
- 1. Mythos #1: autos sind cbd-reich
- 2. Mythos #2: autos lassen sich nicht umtopfen
- 3. Mythos #3: alle autos sind weniger potent
- 4. Mythos #4: autos lassen sich nicht klonen
- 5. Mythos #5: alle autos bringen wenig ertrag
- 6. Mythos #6: autoflower kann man nicht toppen
- 7. Mythos #7: autos sind geschmacklos
- 8. Mythos #8: autoflower brauchen 24 stunden licht
- 9. Mythos #9: autoflower lassen sich nicht trainieren
- 10. Mythos #10: autoflower brauchen länger als angegeben
- 11. Fazit
Autoflower galten einst als Außenseiter unter den Cannabissamen. Aber das ist Jahrzehnte her, und seitdem hat sich vieles verändert. Heute können Autoflower in Quantität und Qualität genauso viel liefern wie Photoperioden – und das in kürzerer Zeit. Es versteht sich von selbst: Autoflower im Jahr 2026 werden dich verblüffen.
Bevor autoflowering Samen richtig bekannt wurden, waren sie bei Growern wenig akzeptiert. Es gab nur wenige Autos und wenn man mal einen fand, wurde man meist enttäuscht – der Ertrag und die Qualität hielten der Erwartung nicht stand.
Nach jahrzehntelanger Züchtung können moderne Autoflower aber Ernten liefern, die mit den besten Photoperioden absolut mithalten, und bieten dazu noch einen entscheidenden Vorteil: das autoflowering Merkmal.
Die gestiegene Qualität moderner autoflowering Sorten ist intensiven Zuchtbemühungen zu verdanken. Zeitgenössische Breeder haben viel Mühe investiert, um die besten Paarungen auszuwählen. Oft ist es gelungen, autoflowering Versionen von legendären Varietäten zu erschaffen. Sie haben Charaktereigenschaften dieser zeitlosen Strains eingefangen und mit den besten Eigenschaften von Autos kombiniert, wie schnelleres Wachstum, allgemeine Robustheit und einfacheres Handling. Trotz dieser Fortschritte bestehen viele Mythen über die Qualität von autoflowering Cannabisgenetik. Im Folgenden räumen wir mit diesen Gerüchten auf. Begleite uns und erfahre, warum diese Annahmen endgültig abgelegt werden sollten.
Mythos #1: Autos sind CBD-reich
Behauptung: „Autos sind CBD-reich“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Die Ruderalis-Art produziert tatsächlich mehr CBD, und es stimmt, dass autoflowering Strains Ruderalis-Gene besitzen, aber Breeder züchten seit Jahrzehnten Autoflower mit einem hohen THC-Gehalt. Auch wenn du CBD-Autos für Patienten oder Konsumenten findest, die keine berauschende Wirkung wünschen – wie unsere CBD Auto 20:1 –, gibt es doch viele Autos mit hohem THC-Gehalt, die genauso stark (oder sogar stärker) sind wie Photoperioden und dennoch das autoflowering Merkmal behalten. So kannst du bis zu drei Zyklen schaffen, wo du sonst nur einen schaffst. Wie du sicher weißt, gehören CBD und THC beide zu den Phytocannabinoiden. Umweltbedingungen können die Produktion dieser sekundären Pflanzenstoffe beeinflussen, doch die Genetik ist entscheidend.

Letztendlich hängt der Cannabinoid-Gehalt eines autoflowering Strains komplett vom Ziel der Züchtung ab. Bei CBD-reichen Autos werden gezielt Genetiken eingesetzt, die viel CBD produzieren, sodass dies an die Nachkommen weiter vererbt wird. Doch nicht jeder Breeder will hohe CBDA-Werte. Viele heutige autoflowering Strains haben THC-Werte über 30%. Einige dieser potenten Sorten produzieren sogar mehr THC als viele Photoperioden. Fazit: Es gibt viele Autos. Manche sind CBD-reich, andere haben sehr viel THC und manche ein ausgewogenes Verhältnis.
Mythos #2: Autos lassen sich nicht umtopfen
Behauptung: „Autos lassen sich nicht umtopfen“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Dies stimmt nur bedingt. Du kannst deine Autos umtopfen, musst aber sehr vorsichtig vorgehen. Wird nicht sorgfältig gearbeitet, kann das Stress verursachen und den Ertrag schmälern. Da Autos von der Keimung bis zur Ernte deutlich weniger Zeit als Photoperioden brauchen, kann ein Umtopf-Schock das Wachstum entscheidend hemmen. Wenn du bedenkst, dass Autos schon nach 8 Wochen ausgewachsen sein können, bedeuten selbst wenige Tage Erholung durch Umtopfen potenziell eine magere Ernte.
Dennoch kannst du autoflowering Cannabissorten erfolgreich umtopfen und dabei Stress minimieren – wenn du das richtige Timing beachtest. Musst du deine Samen aus irgendeinem Grund vorerst in einem anderen Topf großziehen, nimm keine zu kleinen Container. Sobald die Pflanze halbwegs verwurzelt ist, solltest du die Abflusslöcher gut beobachten.

Optimal ist es, deine Pflanzen vor dem vollständigen Durchwurzeln des ersten Topfes umzusetzen. So übernimmt die Pflanze nicht die Form des kleinen Topfes und entwickelt keine Anzeichen von Wurzelbindung. Topfe sie vorher um – sie bemerken den Wechsel! Lasse sie dann an einem Ort mit gleichen Umweltbedingungen an den neuen Topf anpassen, z.B. gleiche Temperaturen und Lichtverhältnisse.
Wir empfehlen, Autos gleich in einen großen Endtopf zu pflanzen, damit das Umtopfen entfällt. Wenn du doch umtopfen musst, gehe unbedingt behutsam vor, um Stress zu minimieren. Hier ein paar Tipps:
- Setze deine Autos in denselben Substratmischung um.
- Achte darauf, dass die Erde im Starttopf trocken ist und die im Zieltopf feucht.
- Vermeide Quetschen der Wurzeln, lasse etwas Platz und drücke das Substrat nicht zu fest an. So verhinderst du Stress und Wurzelprobleme.
Mythos #3: Alle Autos sind weniger potent
Behauptung: „Alle Autos sind weniger potent“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Das ist die wohl verbreitetste Annahme zu Autoflower. Vor Jahrzehnten war das durchaus zutreffend. Heute gibt es aber extrem potente autoflowering Strains mit +30% THC, die Photoperioden ebenbürtig sind – oder sie sogar überbieten. Diese neuen „modernen“ Autoflower sind wirklich beeindruckend. Ein gutes Beispiel: unsere Strawberry Gorilla Auto RF3 mit bis zu 31% THC.
Der Mythos hält sich hartnäckig, weil ältere Autoflower-Genetiken beim THC-Gehalt und Ertrag Photoperiodsorten unterlegen waren. Wer das heute noch glaubt, hat schlicht die Entwicklungen aktueller Autoflower-Genetiken verpasst.
Mythos #4: Autos lassen sich nicht klonen
Behauptung: „Autos lassen sich nicht klonen“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
So unglaublich es klingt – das stimmt nicht wirklich. Tatsächlich kannst du Autoflower klonen, aber aufgrund des autoflowering Merkmals bleiben Klone recht klein und entwickeln sich wenig weiter.

Autoflowering Strains gehen durch das Blühstadium je nach Alter, nicht wie Photoperioden durch Lichtänderung. Manche Sorten brauchen von Samen bis Ernte nur acht Wochen. Da ein Klon ein 1:1-Abbild der Mutter ist, hat auch der Ableger dasselbe Alter. Somit hat ein kleiner Klon meist nur 5–6 Wochen, um Wurzeln zu schlagen und zu wachsen, bevor er in die Blüte geht – mit entsprechend kleinem Ertrag.
Photoperioden hingegen starten die Blüte, wenn die Lichtstunden sinken. Das ist ein Zeichen für den bevorstehenden Herbst; die Pflanze „versteht“, dass sie sich beeilen muss. Grower können künstliche Bedingungen schaffen, um Klone ewig im vegetativen Stadium zu halten und sie groß werden zu lassen.
Mythos #5: Alle Autos bringen wenig Ertrag
Behauptung: „Alle Autos bringen wenig Ertrag“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Dieser Mythos entstand wohl, als die ersten Autoflower-Strains aufkamen – damals zutreffend, heute falsch. Es gibt zwar kleine Autos mit niedrigem Ertrag, aber viele autoflowering Genetiken wurden so perfektioniert, dass sie bis zu 120 cm groß werden und nach nur 9 Wochen bis zu 600g/m2 liefern können. Das gilt zum Beispiel für unsere Frostbanger Auto.
Mythos #6: Autoflower kann man nicht toppen
Behauptung: „Autoflower kann man nicht toppen“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Dieser Mythos polarisiert Grower. Manche schwören auf das Toppen, andere nicht. Die Wahrheit ist: Das Ergebnis hängt von deiner Erfahrung und von der Genetik ab.

Ob du deine Autos toppst, sollte in erster Linie von Umweltbedingungen und Pflanzengesundheit, sowie an zweiter Stelle von der Genetik abhängen. Gesunde Pflanzen unter guten Bedingungen erholen sich immer von Topping. Bei Pflanzen mit nur 8 Wochen Lebenszeit ist der Aufwand aber eventuell nicht lohnend. Achte also zuerst auf Gesundheit – und dann darauf, dass genug Zeit zur Erholung bleibt.
Mythos #7: Autos sind geschmacklos
Behauptung: „Autos sind geschmacklos“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Gute autoflowering Genetiken enthalten alle Cannabinoide und Terpene, die auch in Photoperioden zu finden sind2. Das Terpenprofil hängt vollständig vom Grower und von der verwendeten Genetik ab.
Die Vorstellung, dass Autos geschmacklos sind, beruht auf falschem Verständnis der Pflanzenchemie. Verschiedene Stoffgruppen verleihen jeder Sorte ihren typischen Geschmack. Beta-Caryophyllen, Pinene, Myrcen und Limonen sind einige der wichtigsten Terpene in Cannabis. Sie entstehen zusammen mit den Cannabinoiden in den Trichomen der Blüte. Diese Moleküle sind unter anderem Teil des Abwehrsystems. Das Aromenspektrum reicht von fruchtig, süß und erdig bis sauer. Zu behaupten, Autos seien geschmacklos, hieße, sie würden keine Terpene produzieren – das ist schlichtweg falsch.
Um aromatische Blüten zu ernten, braucht es neben guter Genetik auch ein wenig Erfahrung. Unser Tipp: Probiere unsere Lemon Tree Auto.
Mythos #8: Autoflower brauchen 24 Stunden Licht
Behauptung: „Autoflower brauchen 24 Stunden Licht“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Genau genommen ist das kein Mythos, sondern eine Sache der Vorliebe. Es stimmt, dass manche Strains mehr Licht bevorzugen als andere. Das ist abhängig von der Genetik. Mehr Licht bedeutet aber nicht zwangsläufig ein besseres Ergebnis. Überwache den PPFD-Wert genau, um deinen Pflanzen genau das zu geben, was sie brauchen.
| Lichtzyklus | 24/0 | 18/6 | 12/12 |
|---|---|---|---|
| Lichtstunden | 24 | 18 | 12 |
| Dunkelstunden | 0 | 6 | 12 |
| Vorteile | Kein Timer nötig. | Pflanzen können ruhen, gute Buds, spart bis zu 25% Strom | Spart bis zu 50% Strom |
| Nachteile | Kann teuer werden und schadet ggf. dem Wachstum. | Benötigt Timer | Kleine, lockere Buds |
Mythos #9: Autoflower lassen sich nicht trainieren
Behauptung: „Autoflower lassen sich nicht trainieren“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Dieser Mythos ist komplett falsch. Autoflower können trainiert werden und sollten das in manchen Fällen sogar. Es gibt verschiedene Trainingsmethoden wie LST oder HST. Je nach Technik ist der Stress für die Pflanze mehr oder weniger groß. Für Einsteiger empfehlen wir LST – etwa das Runterbinden der Seitenzweige oder SCROG. Erfahrene Grower können auch HST-Methoden (z.B. Topping) einsetzen. Der Erfolg hängt von Pflanzengesundheit und Grower-Erfahrung ab.
Mythos #10: Autoflower brauchen länger als angegeben
Behauptung: „Autoflower brauchen länger als vom Züchter angegeben“
Behauptet von: Pioniere des Autoflowering-Anbaus
Geprüft von Fast Buds: Falsch
Okay, das ist tatsächlich kein Mythos. Die vom Breeder angegebene Zeit gilt für optimale Bedingungen. Wenn Luftfeuchte, Temperatur, Licht und Nährstoffe nicht optimal sind, kann deine Pflanze durchaus länger brauchen. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, denn deine Buds werden trotzdem kompakt und harzig – sie brauchen nur etwas mehr Zeit.
11. Fazit
Auch wenn Autoflower früher nicht besonders gut waren, haben sie sich enorm weiterentwickelt. Heute findest du Strains für jeden Grower mit ausgewählten Merkmalen von Indica und Sativa.
Sorge für eine gute Grow-Umgebung und du wirst mit kompakten, äußerst aromatischen Buds belohnt. Teile unten in den Kommentaren deine Erfahrungen mit autoflowering Cannabis!
Externe Quellen:
- Therapeutic uses of cannabis - Association, British (2020).
- Terpene synthases from Cannabis sativa - Booth, Judith & Page, Jonathan & Bohlmann, Joerg (2017).
FAQ
Autoflower sind meist kompakt, aber keineswegs immer winzig. Die Endgröße variiert je nach Sorte erheblich. Genetik und Umgebungsbedingungen beeinflussen, wie groß eine Autoflower wirklich wird.
Nein. Die automatische Blüte und die recht kurzen Lebenszyklen machen Autoflower zwar attraktiv für Einsteiger, aber auch erfahrene und sogar kommerzielle Grower setzen sie wegen Geschwindigkeit, kompakter Größe, Terpenprofilen und Erträgen ein.
In vielerlei Hinsicht ja. Jahrzehntelange Zuchtarbeit hat Autos mit besserer Potenz, höheren Erträgen, besseren Aromen, Struktur und genetischer Vielfalt hervorgebracht. Deshalb gelten Vorurteile über alte Autoflower nicht mehr für neue Sorten.
Nein. Aroma und Geschmack hängen in erster Linie von Genetik, Terpenprofil und Grower-Skills ab – und kaum davon, ob es ein Autoflower oder Photoperiod ist.
Autoflower stammen ursprünglich von der Einkreuzung des autoflowering Merkmals der Cannabis ruderalis in Indica- und Sativa-Genetik ab. Moderne Autos wurden aber zigfach selektiert – der Ruderalis-Anteil liegt heute meist bei unter 10%.
Wilde oder typische Ruderalis-Pflanzen haben meist wenig THC. Moderne Autos wurden jedoch mit THC-reichen Cannabissorten gekreuzt, sodass sie heute Cannabinoidprofile wie Photoperioden aufweisen.
Nicht zwangsläufig. Die genetische Stabilität hängt von der Qualität und Konsistenz der Linie ab – und nicht davon, ob es ein Autoflower ist. Gute Autoflower sind sehr berechenbar.
Nein. Auch wenn Autoflower eine kurze Wachstumsphase haben, beginnt die Blüte normalerweise erst nach 4 bis 6 Wochen Wachstum.
Autos gelten manchmal als besonders robust wegen ihres Gen-Hintergrunds und der kurzen Lebensdauer. Die Widerstandskraft variiert jedoch von Sorte zu Sorte. Autoflower sind nicht automatisch immun gegen Schädlinge, Pilze oder Stress.
Eines der größten Missverständnisse ist, dass alle Autoflower klein, schwach und THC-arm seien. Dieser Ruf stammt von den ersten Generationen – moderne Autos unterscheiden sich grundlegend.
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