Erste Anzeichen der Blütephase bei Cannabis – Leitfaden zur Blütenbildung Woche für Woche

18 September 2026
In dieser Phase beginnen sich die Blüten zu bilden – die Buds können unterentwickelt bleiben, wenn wir in der vorherigen Phase nicht gut genug gepflegt haben.
18 September 2026
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Erste Anzeichen der Blütephase bei Cannabis – Leitfaden zur Blütenbildung Woche für Woche

Inhalt:
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  • 1. Die vorblütephase woche für woche
  • 1. a. Die vorblütephase: woche 1
  • 1. b. Die vorblütephase: woche 2
  • 1. c. Und autoflowers?
  • 2. Die eigentliche blütephase
  • 2. a. Die blütephase: woche 1
  • 2. b. Die blütephase: woche 2
  • 2. c. Die blütephase: woche 3
  • 2. d. Die blütephase: woche 4
  • 2. e. Die blütephase: woche 5
  • 2. f. Was du nach der ernte tun solltest
  • 2. g. Wet trimming vs. dry trimming
  • 2. h. Cannabis trocknen
  • 2. i. Cannabis-blüten curen
  • 3. Fazit

Die Blütephase besteht aus der Vorblüte- und der Blütephase. Jetzt beginnen an den Budsites deiner Cannabispflanzen überall die ersten Stigmen (Pistillen) zu erscheinen, die sich zu wunderschönen, wohlriechenden Blüten entwickeln, und alles enthalten, was Cannabis-Liebhaber lieben: Terpene und Cannabinoide. Diese Phase ist für uns Grower die wichtigste; hier sehen wir, wie sich die herrlichen Buds formen. Jetzt ist besonders viel Sorgfalt nötig. Während deine Cannabispflanze in der Blüte steht, ist es noch schwieriger, mit Schädlingen und anderen Mangelerscheinungen umzugehen, da das direkt die Buds beeinträchtigt. Hier findest du unseren 2026-Artikel zur letzten Wachstumsphase von Cannabis.

1. Die Vorblütephase Woche für Woche

Nachdem deine Cannabispflanze ihre ersten Tage im 12/12-Lichtzyklus erhalten hat – egal ob indoor oder outdoor – tritt sie in die Vorblütephase ein. Automatische Cannabis-Sorten benötigen jedoch keinen Lichtzyklus für die Blüte, sie blühen auch unter einem 18/6 Lichtzyklus.

Dein Leitfaden zur Cannabisblüte: Weibliche Vorblüte

Weibliche Cannabispflanze in der Vorblütephase.

Bei Autoflowers musst du den Blütezeitpunkt nicht selbst bestimmen – die Pflanzen treffen diese Entscheidung von selbst, wenn sie bereit sind. Das geschieht in der Regel bei einer bestimmten Größe, einem gewissen Alter oder einer bestimmten Anzahl von Nodien. Das ist deutlich einfacher, deshalb sind Autos die offensichtliche Wahl für Anfänger.

Entscheidest du dich jedoch für eine photoperiodische Sorte, liegt es an dir, zu entscheiden, wann du auf 12/12 umstellst. Leider gibt es dafür keine pauschale Antwort, wann der beste Zeitpunkt für die Blüte ist. Schau dir die Größe deiner Pflanze an, bedenke, dass sie in der Blütezeit noch 2–3 mal so groß werden kann, und sorge dafür, dass du genug Platz hast. Sobald deine Cannabispflanze also die richtige Größe erreicht und die vegetative Phase gesund überstanden hat, wird es Zeit, in die Blütephase überzugehen.

Die Vorblütephase: Woche 1

Die Vorblütephase kann – je nach Genetik und Anbaubedingungen – bis zu 3 Wochen dauern, in den meisten Fällen jedoch etwa 2 Wochen, sowohl für autoflowering Sorten als auch für photoperiodische Genetiken.

Wie lange und wie stark die Pflanzen sich strecken, hängt auch vom Sativa/Indica-Verhältnis ab. Sativa-dominante Strains wie unser Sour Jealousy Auto neigen dazu, sich in der Vorblütephase besonders in die Länge zu ziehen, während dominante Indicas wie GMO Auto hier entweder deutlich weniger oder gar nicht wachsen. 

Die ersten Anzeichen zur Blüte liefern die weiblichen Härchen an den Nodien – es handelt sich aber noch nicht um die Blüte an sich, sondern um den Übergang von der vegetativen Phase in die Blüte. Denke daran: Autoflowering Sorten treten automatisch in die Vorblüte, photoperiodische Sorten benötigen dafür eine Umstellung des Lichtzyklus. Lerne daher vorab die grundlegenden Unterschiede, bevor du dich entscheidest.

Dein Leitfaden zur Cannabisblüte: Weibliche vs. männliche Cannabispflanze

Erste Anzeichen einer weiblichen vs einer männlichen Cannabispflanze.

Die meisten Hobby-Grower sind keine Züchter und wollen Buds statt Samen – deshalb wirst du an deinen Pflanzen bald das Geschlecht erkennen. Bei Weibchen erscheinen Pistillen, erste Trichome und langsam verströmt die Pflanze den typischen Cannabisgeruch.

Wenn du reguläre Samen anbaust, kann es sein, dass du eine männliche Pflanze hast – dann bilden sich Pollensäcke.

Wer reguläre Cannabissamen anbaut, hat also eine 50 %-Chance auf männliche Pflanzen. Im Falle männlicher Pflanzen schwellen die Buds nicht, stattdessen entwickeln sich Pollensäcke, die sich später öffnen und wie kleine Blüten aussehen.

Dein Leitfaden zur Cannabisblüte: Männliche Pollensäcke

Männliche Cannabis-Pollensäcke voll ausgereift und verbreiten Pollen.

Wenn du nun sicher bist, dass deine Pflanzen weiblich sind, kannst du entspannt in die Vorblüte gehen, ohne dir Sorgen um Bestäubung machen zu müssen. Das allererste Anzeichen einer weiblichen Pflanze ist das Auftreten von Stigmen, auch Pistillen oder „weiße Härchen“ genannt, noch vor den ersten sichtbaren Blüten.

Diese weißen Härchen bedeuten, dass deine Cannabispflanzen weiblich und geschlechtsreif sind – sie sind bereit für die Bildung prächtiger Buds.

Die Vorblütephase: Woche 1

Die Vorblütephase: Woche 1 von lilpete1 und SimpleJack2.

Ob du Automatics oder Photos anbaust, ist letztlich egal. Die Vorblüte ist bei beiden Typen identisch, dauert bei photoperiodischem Cannabis aber meist etwas länger. Das nächste Zeichen nach der Geschlechtsbestimmung: Die Blütestellen werden deutlich hellgrün.

Die Vorblütephase: Woche 1

Die Vorblütephase: Woche 1 von SimpleJack.

Wie du im Bild oben siehst, sind alle Blütestellen hellgrün geworden – ein Zeichen, dass viele weiße Härchen nachschieben und die Buds sich innerhalb kurzer Zeit formen werden.

Die Vorblütephase: Woche 2

Nach 1 oder 2 Wochen, je nach Automatik oder Photoperiodik und Genetik, sollten die Vorblüten etwa so aussehen. Dann hat deine Pflanze die Blütephase vollständig erreicht. 

Die Vorblütephase: Woche 2

Die Vorblütephase: Woche 2 von SimpleJack.

Im Verlauf der Blüte beginnt die Pflanze, weniger Stickstoff, dafür mehr der anderen Makronährstoffe wie Phosphor und Kalium aufzunehmen.

Das heißt nicht, dass du auf alle anderen Nährstoffe verzichten sollst, aber du solltest den Anteil an Phosphor und Kalium wöchentlich erhöhen, damit sich die Buds optimal entwickeln.

Jetzt wirst du auch eine deutliche Wachstumssteigerung beobachten: Die Pflanze kann sich in wenigen Wochen sogar verdoppeln – das nennt man den „Stretch“. Die Pflanze streckt sich, um vor der Bildung der Blütenorgane (Buds) möglichst groß zu werden, um die Überlebenschancen zu erhöhen.

Wie stark der „Vorblütenstretch“ ausfällt, hängt allein von der Genetik ab – mal wächst sie enorm, manchmal kaum. Der Stretch kann der schlimmste Feind werden (bei wenig Platz) oder der beste Freund, wenn du ein ausgewachsenes Monstera wachsen lassen willst, wie etwa Strawberry Gorilla Auto RF3 oder andere großwüchsige ertragreiche Sorten.

Und Autoflowers?

Wie erwähnt: Photoperiodische Sorten brauchen in der Regel länger für die Vorblüte als Autoflowers, aber falls du Autos anbaust, gibt es keinen Grund zur Sorge – der Ablauf und die Zeichen sind identisch.

2. Die eigentliche Blütephase

Nach rund 2 Wochen in der Vorblüte ist deine Pflanze bereit für die finale Phase – die Blütephase. Es spielt keine Rolle, ob du drinnen oder draußen blühst. Jetzt bilden sich die Buds wirklich sichtbar.

Du wirst sehen, wie die Buds anschwellen, die Trichome-Produktion rasant zunimmt und – am wichtigsten – der Geruch kräftiger wird. Je nach angebauter Genetik dauert die Blütephase 5–6 Wochen bis maximal 10 Wochen. Wie lange also die Blüte-Phase drinnen oder draußen dauert? Hauptsächlich abhängig von den Genen deiner Sorte.

Dein Leitfaden zur Cannabisblüte: Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter im Indoor-Growraum.

Egal wie, du musst den Geruch überdecken, um Probleme zu vermeiden. Wenn du bisher kein System zum Maskieren eingesetzt hast, dann solltest du jetzt unbedingt in einen Luftfilter oder Ähnliches investieren. Der Geruch ist in dieser Phase durchdringend und kann unerwünschte Aufmerksamkeit auf dein Grow bringen.

Jetzt musst du das Grow-Umfeld besonders im Auge behalten. Ein Schimmelbefall oder andere Probleme sind zu dieser Zeit besonders ärgerlich.

Schädlinge können sich in den Buds festsetzen – etwa Ameisen, die in die Trichome geraten. Das Entfernen wird dann mühsam und zeitaufwendig.

Die Blütephase: Woche 1

Mit dem offiziellen Eintritt in die Blüte beginnen die Buds Form anzunehmen. Mit größeren Buds steigt auch die Trichomproduktion. Sollte dein Growzelt bisher noch nicht riechen, wird sich das nun ändern. Mit steigender Bud-Produktion benötigen die Pflanzen mehr Nährstoffe. Häufig verkraften sie jetzt eine volle Dosis oder sogar mehr, halte dich aber immer an die Herstellerangaben, denn Überdüngung kann deinen Pflanzen schaden.

Die Blütephase: Woche 1

Die Blütephase: Woche 1 von FastMan.

Wie du im Bild oben sehen kannst, sind die Buds noch weit von der Reife entfernt, nehmen aber jetzt deutlich Form an. Die Härchen wachsen noch mehr, bevor die Kelche (die eigentlichen Bud-Bestandteile) aufquellen.

Die Blütephase: Woche 2

In der zweiten Blütewoche wachsen die weißen Härchen besonders lang. Jetzt findest du sie überall an jedem Budsite in alle Richtungen wachsen.

Die Blütephase: Woche 2

Die Blütephase: Woche 2 von FastMan.

Jetzt ist auch die Phase, in der die Trichome exponentiell zunehmen. Die Pflanze und das umgebende Laub sind zwar noch nicht so eisig wie in den letzten Wochen, aber Harz auf den Buds und drum herum lässt sich schon leicht erkennen.

Die Blütephase: Woche 3

Ab etwa Mitte der Blüte, hier in Woche 3, beobachtest du fast täglich starke Veränderungen an den Buds. Jetzt ist die Grundlage geschafft und jetzt geht es ans Fetten der Blüten.

Die Blütephase: Woche 3

Die Blütephase: Woche 3 von FastMan.

Vergleichst du die Bilder der Woche 2 und 4, siehst du deutlich mehr Dichte, Trichome, Frostigkeit und größere, fettere Buds – ab hier wird es mit jeder Woche besser.

Die Blütephase: Woche 4

In Woche 4 der Blüte gibt es nicht mehr viele Veränderungen. Wenn du alles richtig gemacht hast, sehen die Buds jetzt großartig aus und riechen verführerisch. Erhältst du das Klima weiterhin stabil, musst du nur noch auf Mangelerscheinungen und Schädlinge achten.

Die Blütephase: Woche 4

Die Blütephase: Woche 4 von FastMan.

Auch wenn die Blüten jetzt erntereif aussehen: Ein zu früher Ernteschnitt vermindert nicht nur den Ertrag (die Buds werden noch dichter), sondern auch die Wirkung. Denn die Cannabinoide in den Trichomen haben in der Regel erst später ihr Wirkungshoch. Ernte also zum optimalen Zeitpunkt, um das volle Potenzial deines Strains zu erleben.

Die Blütephase: Woche 5 

Woche 5 markiert oft die letzte Blütewoche – aber nicht immer! Manche Cannabis-Genetiken brauchen länger. Nutze die Bilder als Anhaltspunkt, beobachte aber dein eigenes Growtempo.

Während die meisten Autoflowers tatsächlich SO schnell fertig sind, benötigen photoperiodische Sorten meist mind. 4 Wochen länger bis zur vollen Reife.

Die Blütephase: Woche 5

Die Blütephase: Woche 5 von FastMan.

Am Ende der Blütezeit gibt es kaum noch etwas zu tun, außer abzuwarten und ggf. mit dem Flushing zu beginnen. Das sollte erfolgen, wenn deine Buds richtig kompakt sind und kein sichtbares Tageswachstum mehr zeigen. Flushe mind. eine Woche vor der Ernte, damit die Pflanzen sich von überschüssigen Mineralien reinigen. In organischer Erde ist Flushing nur optional. 

Dadurch erhalten die Blüten ein besseres Aroma und Geschmack. Wenn die Blume nicht richtig gereinigt wurde, bekommst du nie die volle Geschmackstiefe von komplexen Terpenprofilen – wie z.B. Purple Lemonade Auto RF3.

Purple Lemonade Auto RF3.

Die gängige Praxis zur Erntezeit-Bestimmung ist der Blick auf die Trichome. Sie können klar, milchig oder bernsteinfarben sein – jede Farbe liefert eine andere Wirkung.

Klare Trichome sind unreif – das High ist sanft. Milchige Trichome erreichen ihr Wirkungshoch (stärkeres, zerebrales High), während bernsteinfarbene Trichome ein körperliches High bringen.

Du kennst jetzt den Zusammenhang zwischen Ernte-Zeitpunkt und Wirkung. Sorge dafür, dass deine Pflanzen frei von Schädlingen sind, und gönne ihnen 48 Stunden kompletter Dunkelheit. 

Dein Leitfaden zur Blüte: Die unterschiedlichen Farben der Trichome

Die drei unterschiedlichen Trichomfarben.

Bereite in der Zwischenzeit den Trocknungsraum für die Anzahl der zu erntenden Pflanzen vor. Nach der Dunkelkur können sie getrimmt und geerntet werden.

3. Was du nach der Ernte tun solltest

Das Fällen deiner Pflanzen ist noch nicht das Ende. Nach der Ernte musst du die Blüten trocknen, trimmen und curen. Lies weiter, um mehr über diese wichtigen Schritte zu lernen.

Wet Trimming vs. Dry Trimming

Die Wahl zwischen Wet- und Dry-Trimming ist sehr wichtig: Sie wirkt sich auf Potenz, Aroma und das Rauchgefühl aus – wofür du dich entscheidest, hängt von Erfahrung, Deinem Geschmack und den Trocknungsbedingungen ab. Um herauszufinden, was für dich optimal ist, solltest du beide Methoden kennen.

Wet Trimming

Dabei schneidest du die Pflanzen direkt nach der Ernte, also vor dem Trocknen, zurück. Die Blätter werden gleich nach dem Fällen entfernt – diese Methode empfiehlt sich, wenn du keine optimalen Trocknungsbedingungen (15–20 °C, 55–60 % rel. Luftfeuchtigkeit) gewährleisten kannst.

Vorteile des Wet Trimming

  • Wet Trimming erleichtert das Entfernen der großen und kleinen Blätter, da sie frisch und geschmeidig sind.
  • Wet Trimming benötigt weniger Platz, da die ganzen Pflanzen nicht zum Trocknen aufgehängt werden müssen.
  • Große Blätter halten Feuchtigkeit – Wet Trimming mindert das Schimmelrisiko.

Nachteile des Wet Trimming

  • Muss direkt nach der Ernte erfolgen – das kann bei vielen Pflanzen viel Zeit beanspruchen.
  • Kann die Blütenqualität mindern, wenn die Buds zu schnell trocknen.
  • Deine Hände und Scheren werden extrem klebrig, du musst regelmäßig mit Alkohol reinigen.

Leitfaden Cannabisblüte: Dry trimming vs. wet trimming

Nass vs. trocken trimmen.

Dry Trimming

Im Gegensatz dazu trimmst du beim Dry Trimming nach dem Trocknen – die Pflanze wird im Ganzen (mit Blättern) aufgehängt und erst nach vollständigem Trocknen getrimmt.

Diese Methode ist ideal, wenn du optimale Trocknungsbedingungen gewährleisten kannst (15–20 °C, 55–60 % rel. Feuchte).

Vorteile des Dry Trimming

  • Du kontrollierst die Trocknung durch die Blätter, wodurch die Pflanze nicht zu schnell trocknet.
  • Du kannst dir beim Trimmen Zeit lassen – ein entspannteres Arbeiten.
  • Dry trimming sorgt oft für einen milderen Rauch, weil mehr Chlorophyll abgebaut wird.

Nachteile des Dry Trimming

  • Trockene Blätter haften manchmal sehr fest an den Buds – das Trimmen wird aufwändiger.
  • Höheres Schimmelrisiko, weil Blätter beim Trocknen Feuchtigkeit halten.
  • Du brauchst mehr Platz, weil ganze Pflanzen samt Blättern und Zweigen aufgehängt werden.

Cannabis trocknen

Nach der Ernte hängst du deine Pflanzen an einem geeigneten Ort kopfüber auf. So werden Aroma und Geschmack erhalten, während das Chlorophyll abgebaut wird, das Blüten sonst „pflanzlich“ schmecken lässt.

Leitfaden Cannabisblüte: Cannabis trocknen

Optimale Bedingungen zum Trocknen.

Hänge deine Pflanzen einfach kopfüber auf, halte die Temperatur konstant bei 15–20 °C und die relative Luftfeuchtigkeit bei 55–60 %. Je nach Schnitt dauert der Vorgang 7 bis 15 Tage.

Cannabis-Blüten curen

Nach dem Trocknen und Trimmen: Blüten im Glas curen. Für einen optimalen „Cure“ lagerst du die Buds luftdicht in Gläsern, um die Feuchtigkeit zu halten und Terpene zu bewahren. Der Curing-Vorgang dauert 1 bis 4 Wochen oder länger – je nach Wunsch und Sorte. Lege ein kleines Hygrometer ins Glas und stelle sicher, dass die relative Feuchtigkeit immer zwischen 58–62 % bleibt. Ist sie zu hoch, musst du das Glas „burpen“ (für ca. 30 Minuten öffnen).

Leitfaden Cannabisblüte: Blüten curen

So curst du Cannabis richtig.

Wenn die Feuchtigkeit wieder auf 58–62 % gesunken ist, kannst du das Glas wieder schließen. Wiederhole dies, bis die Feuchtigkeit auch nach 1–3 Tagen im Glas stabil bleibt.

Korrekt gecurte und gelagert bleiben deine Blüten bis zu 2 Jahre (und länger) frisch. 

Lüften beim Curing 

Wie erwähnt, solltest du insbesondere in der ersten Woche regelmäßig lüften („burpen“), um überschüssige Feuchtigkeit abzulassen, falls die Blüten noch nicht perfekt vorgetrocknet waren. Aber wie lagerst du dein Weed möglichst lange frisch? Ganz einfach: Im Kühlschrank! Denn die idealen Bedingungen zum Lagern sind die gleichen wie beim Trocknen: 15–20 °C bei 55–65 %, was der Kühlschrank immer bietet.

4. Fazit

Die Blütephase ist die finale und wichtigste Wachstumsphase deiner Cannabispflanze. Hier entwickeln sich die begehrten Buds und du wirst endlich das lang ersehnte, intensive Aroma riechen. Bedenke, dass jetzt alles, was du tust, direkten Einfluss auf Geschmack, Wirkung und Qualität der Buds hat – anders als in der Wachstumsphase. Sei besonders vorsichtig, denn der intensive Geruch lockt sowohl Schädlinge als auch neugierige Nachbarn an.

Abgesehen von der Grundpflege ist die Blütephase übersichtlich. Kümmere dich gut um deine Pflanzen, halte sie gesund und du wirst beim Genuss deiner eigenen Blüten umso mehr Freude haben. Dieser Artikel stammt von FastBuds, einer Samenbank mit 10 Jahren Erfahrung im Bereich Autoflowering-Strains. Unser aktuelles Sortiment reicht von Auto-Versionen klassischer Sorten bis zu den neuesten US-Trends. Wir verkaufen unsere Samen an Händler und Privatgrower und bieten einen ausgezeichneten Kundensupport.

FAQ

Wann beginnt die Blütephase in der Regel?

Das hängt ganz von der Anbaumethode und dem angebauten Strain ab. Photoperiodische Sorten reagieren besonders auf die Belichtungsdauer und beginnen die Blüte, wenn die Tageslänge auf etwa 12 Stunden pro 24-Stunden-Zyklus sinkt. Beim Outdoor-Anbau kann diese Umstellung also gegen Ende des Sommers oder zu Beginn des Herbsts beobachtet werden.

Im Indoor-Grow bestimmst du selbst, wann photoperiodische Pflanzen in die Blüte wechseln: Solange sie täglich 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit bekommen, bleiben sie in der Wachstumsphase. So kannst du selbst entscheiden, wie groß deine Pflanzen vor der Umstellung auf den 12/12-Lichtzyklus werden dürfen.

Autoflowering Strains funktionieren anders: Ihr genetischer Timer sorgt dafür, dass sie nach einer bestimmten Zeit ganz unabhängig vom Licht in die Blüte wechseln – meist in der dritten oder vierten Wachstumwoche.

Wie lange dauert die Blütephase normalerweise?

Auch das ist abhängig vom angebauten Strain. In den meisten Fällen dauert die Blüte bei photoperiodischen Sorten zwischen 8 und 13 Wochen, je nach Genetik. Autoflowers sind schneller – sie brauchen meist nur 8–10 Wochen von der Keimung bis zur Ernte.

Woran erkenne ich, dass die Blütephase beendet ist?

Deine Pflanzen nähern sich der Ernte, wenn die Buds anschwellen und spürbar dichter werden. Die einzelnen Blüten (Kelche) werden dicker, und die kleinen weißen Härchen (Pistillen) verfärben sich rot, orange oder braun.

Für eine präzisere Einschätzung des Reifegrades empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Trichome. Die Farbe der Trichome ist der beste Hinweis auf die Erntebereitschaft – allerdings sind sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Eine Juwelierslupe kann helfen, optimal arbeitest du aber mit einem Handmikroskop mit Lichtfunktion für PC oder Smartphone.

Was ist die beste Temperatur und Luftfeuchtigkeit für blühende Cannabispflanzen?

Die ideale Temperatur in der Blüte liegt zwischen 15–24 °C (60–75 °F). Steigt die Temperatur über 28–29 °C (82–84 °F), kann das die Blütenentwicklung stark beeinträchtigen: Buds wachsen langsamer, werden luftiger oder zeigen deutliche Hitzeschäden. Zudem sinken Terpen- und Cannabinoid-Gehalt. Umgekehrt hemmen Temperaturen unter 15 °C (60 °F) ebenfalls die Entwicklung.

Die optimale relative Luftfeuchtigkeit in der Blüte liegt zwischen 40 und 50 %. Werte über 60 % begünstigen Schimmel oder Budrot. Bei weniger als 30 % können die Pflanzen unter Trockestress leiden, was zu Gesundheitsproblemen und Wachstumsstörungen führt.

Welche Nährstoffe brauchen Cannabispflanzen während der Blüte?

In der Blüte benötigen Cannabispflanzen mehr Phosphor und Kalium und weniger Stickstoff als in der Wachstumsphase. Nutzt du einen Fertigdünger, wähle solche, die auf Blütepflanzen ausgelegt sind – sie enthalten mehr P und K. Starte mit einem Viertel bis der Hälfte der Herstellerempfehlung, beobachte die Pflanze und erhöhe die Dosis behutsam.

Stellst du die Nährlösung selbst her, halte den Stickstoff eher niedrig und erhöhe gezielt Phosphor und Kalium. Der Bedarf variiert je nach Sorte, Medium und Entwicklungsstadium – verlasse dich also nicht auf feste Mischungsverhältnisse, sondern beobachte deine Pflanzen.

Bio-Gärtner müssen in der Regel kaum nachjustieren, falls der Boden gut mit Haupt- und Spurennährstoffen versorgt ist. Pflanzen und Bodenmikroorganismen greifen dann individuell darauf zu.

Ein biologisches Blüh-Additiv hilft zusätzlich. Manche geben während der Blüte auch Melasse ins Gießwasser – das liefert Kohlenhydrate für die Bodenmikroben und Spurenelemente. Nutze es aber sparsam, um das Gleichgewicht im Substrat zu erhalten.

Wann sollte ich mit der Blüte bei meinen Cannabispflanzen starten?

Wieder ist das vollkommen dir und deiner Anbaumethode überlassen. Manche Grower ziehen eine einzige Pflanze und lassen sie viele Monate wachsen, bis sie den gesamten Growraum ausfüllt. Je nach Wohnort und Gesetzeslage gibt es evtl. Vorgaben zur Pflanzanzahl – das beeinflusst, wie du deinen Grow gestaltest. Wenn du frei bist, probiere einfach verschiedene Methoden und finde heraus, was am besten zu dir passt. Für Einsteiger ist das Testen verschiedener Protokolle sinnvoll.

Wann sollte ich mit dem Fluschen (Spülen) meiner Pflanze beginnen?

Beim Flushing werden alle Nährstoffe durch klares Wasser aus der Erde oder dem Substrat gespült. Dadurch werden Nährstoffreste entfernt und die Pflanze auf die Ernte vorbereitet. Bei Bio-Erde und organischem Anbau ist Flushing optional. In Kokossubstrat reicht meist ein 3-4 Tages-Flushing; bei Hydro-Systemen genügt ein einziger Tag.

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