Arten von Behältern zum Anbau von autoflowering Samen
- 1. Dinge, die du bei der auswahl von behältern beachten solltest
- 2. Farbeimer
- 3. Plastik-behälter
- 4. Terrakotta-behälter
- 5. Zementtöpfe
- 6. Smart pots
- 7. Airpots
- 8. Welche topfgröße ist für den besten autoflower-anbau ideal?
- 8. a. Indoor anbau
- 8. b. Outdoor anbau
- 9. Welches substrat eignet sich am besten für deine behälter?
- 10. Fazit
Behälter gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Anbau von Cannabis, besonders wenn du autoflowering Samen pflanzt. Autoflowering Cannabis-Genetiken unterscheiden sich ein wenig von photoperiodischen Strains, da sie nicht so groß werden wie letztere. Das macht es umso wichtiger, den besten Behälter auszuwählen.
Wenn du denkst, dass für autoflowering Töpfe gilt „je größer, desto besser“, dann überlege es dir noch einmal. Wenn deine Strains klein sind, erschwert ein großer Topf den Wurzeln das Wachstum und die Nährstoffaufnahme. Andererseits beschränken kleine Töpfe bei größeren Strains das Wachstum der Pflanze und die Größe sowie Qualität der Buds werden beeinträchtigt.
Einige Materialien, wie Stoff, sind besser geeignet als andere, wenn es um Töpfe für den Anbau von autoflowering Cannabis geht. Generell können Plastikbehälter mehr Probleme verursachen, besonders wenn sie keine Abflusslöcher haben. Smart Pots oder Airpots sind effizient in Bezug auf Drainage und ermöglichen den Sauerstofftransport zu den Wurzeln.
1. Dinge, die du bei der Auswahl von Behältern beachten solltest
Indoor-Autoflower wachsen gut in 12-Liter-Behältern (3 Gallonen), dies gilt jedoch möglicherweise nicht für größere Genetiken. Wenn du die Größe des Behälters auswählst, achte auf den Platz, den du im Growroom zur Verfügung hast und auf die Eigenschaften deines Strains.
Größere, 19-Liter-Töpfe (5 Gallonen) nehmen nicht mehr Platz ein als ein kleinerer, haben aber trotzdem einige Nachteile:
- Sie sind teurer und können ganz schön ins Geld gehen
- Sie nehmen zu viel Platz im Growraum ein
- Sie sind unter Umständen nicht für die Größe deines Autoflowers geeignet

Autos sind empfindliche Pflanzen, besonders in den ersten Lebensphasen. Fast jede stark stressende Handlung kann das Wachstum beeinträchtigen. Wenn dir auffällt, dass der Topf zu klein für deine Cannabis-Pflanzen ist, solltest du besonders vorsichtig sein, wenn du sie in einen größeren Topf umtopfst. Wenn du erst am Anfang deiner Grow-Karriere stehst, bist du möglicherweise noch nicht bereit, ein Umtopfen durchzuführen. Diese Methode ist riskant, da sie den Autoflower so sehr stressen kann, dass das weitere Wachstum beeinträchtigt wird.
Ein ungeeigneter Topf kann fatale Folgen für die Wurzeln des Autoflowers haben. Bei fehlender Drainage kann es zu Problemen wie Staunässe, Wurzelfäule und sogar zum Absterben der Pflanze kommen. Manche Töpfe mit zu vielen Abflusslöchern können die Wurzeln sehr trocken werden lassen, was häufigeres Gießen zur Folge hat. Wenn du deine Cannabis-Pflanzen gießt, sollte die Erde feucht, aber nicht so nass sein, dass deine Pflanzen ertrinken.
Keime deine autoflowering Samen nicht in Pappbechern oder Plastikbehältern, da hier die Gefahr eines Wurzelverfilzens sehr hoch ist.
2. Farbeimer
Eine DIY-Methode für Anzuchttöpfe sind Farbeimer – eine günstige Möglichkeit, deinen Pflanzen genug Platz zum Wachsen zu bieten. Das Einzige, das du tun musst, ist, ein paar Abflusslöcher am Boden zu machen. Außerdem solltest du den Eimer gründlich reinigen, da einige Farbhersteller Blei in ihren Farben verwenden. Diese Chemikalie kann sich stark auf die Qualität der Ernte auswirken und sogar bis in die Buds vordringen – also sei vorsichtig.
3. Plastik-Behälter
Plastikbehälter findest du fast in jedem (Fach-)Markt für Gartenbedarf. Kaufe Behälter mit Abflusslöchern oder bohre die Löcher selbst. So kann überschüssiges Wasser abfließen und die Wurzeln kommen mit Sauerstoff in Kontakt.

So kann überschüssiges Wasser ablaufen und du musst dich nicht mit Problemen wie schimmelnden Wurzeln herumschlagen. Bei einem 12- bis 19-Liter-Topf (3-5 Gallonen) sollten 5 bis 10 Löcher ausreichen, aber prüfe immer selbst abhängig von der Dicke des Topfes.
4. Terrakotta-Behälter
Terrakotta-Töpfe sind eine ausgezeichnete Option zum Outdoor-Anbau, da sie durch ihre gute Drainage das Risiko von Überwässerung mindern. Diese Töpfe halten die Wurzeln feucht, ohne Staunässe zu verursachen. Der größte Nachteil von Terrakotta ist jedoch das Gewicht, wenn sie mit Erde gefüllt sind.
5. Zementtöpfe
Zementtöpfe sind ideal, wenn du etwas möchtest, das sehr lange hält. Sie haben durchaus Vorteile, aber die größten Nachteile sind das hohe Gewicht und mögliche Probleme beim Gießen der Autoflowering Pflanzen.
6. Smart Pots
Smart Pots genießen unter Cannabis-Growern einen hervorragenden Ruf – wegen ihrer Effizienz in Bezug auf Belüftung, Drainage und Wurzelgesundheit. Ihre Struktur erlaubt es Autoflowering Pflanzen, ohne Wurzelverfilzung zu wachsen. Außerdem läuft überschüssiges Wasser bei diesen Behältern schneller ab als bei anderen Materialien.
Die Luftmenge, die an die Erde gelangt, fördert die Entwicklung des Autoflowers. Durch den ständigen Sauerstoffkontakt wachsen die Wurzeln kräftig; du wirst sekundäre Triebe sehen, die für die Stabilität der Pflanze wichtig sind. Stofftöpfe sind oft leichter als andere Materialien, was Transport und Lagerung erleichtert.

Trotzdem gibt es bei Smart Pots einen kleinen Punkt, auf den du achten solltest: Da sie so gut ablaufen, musst du deine Autoflowering Pflanzen eventuell häufiger gießen, um den Bedarf der Pflanzen zu decken.
Egal ob 12- oder 19-Liter-Smart Pot – denke daran, etwas darunterzustellen, um das überschüssige Wasser aufzufangen, damit dein Growraum nicht überflutet wird.
7. Airpots
Airpots funktionieren ähnlich wie Smart Pots, da sie eine hervorragende Belüftung für die Wurzeln bieten und kein Wurzelverfilzen zulassen. Da sie überall Löcher haben, erhalten die Wurzeln jederzeit im Wachstumszyklus Sauerstoff.

Diese Töpfe können auch häufigeres Gießen erfordern, da sie sehr effizient ablaufen und deine Erde eventuell schneller austrocknet.
8. Welche Topfgröße ist für den besten Autoflower-Anbau ideal?
Autoflower sind empfindlicher gegenüber äußerem Stress – wähle also von Anfang an die richtige Topfgröße, um strukturelle Probleme zu vermeiden. Da autoflowering Cannabis unabhängig von der Lichtmenge die Blüte einleitet, haben sie keine Zeit, sich zu erholen oder auszuruhen.

Anfänger denken oft, dass das Umtopfen von Autoflowern in einen größeren Topf einfach ist und keine Auswirkungen auf die Entwicklung der Pflanze hat. Leider ist das nicht der Fall – vor allem nicht im Sämlingsstadium, wenn die Wurzeln empfindlich sind und Stabilität brauchen.
Okay, welche Topfgröße solltest du für die besten Ergebnisse wählen?
Beim Kauf eines Topfes solltest du die Art des Strains beachten, da einige Sorten höher oder buschiger werden als andere. Wenn du mehrere Pflanzen in einen Topf setzen willst, brauchst du einen Behälter, der mehreren Autos ausreichend Platz bietet.
Indoor Anbau
Wähle Töpfe, die in den verfügbaren Growraum passen, wenn du nicht das ganze Zimmer ausfüllen willst. Die ideale Topfgröße für den Indoor-Anbau beträgt 12 Liter (3 Gallonen). Die geringere Größe ist perfekt für begrenzten Space, da du so mehr Strains in den Grow integrieren kannst.
Outdoor Anbau
Draußen wachsen die Pflanzen in der Regel größer, deshalb sind 19-Liter-Behälter (5 Gallonen) für den Outdoor-Anbau am besten geeignet. Die größeren Töpfe unterstützen die höheren und buschigeren Strains, ohne die Wurzelgesundheit zu beeinträchtigen.
9. Welches Substrat eignet sich am besten für deine Behälter?
Das im Topf verwendete Substrat sollte zur Umgebung passen, in der du deine Cannabispflanzen anbaust. Wenn du dein Substrat selbst mischst, kannst du darauf achten, dass es in wärmeren Räumen mehr Feuchtigkeit hält oder in kälteren Gegenden besser abläuft. Beispielsweise kannst du mehr Perlit oder Vermiculit hinzufügen, damit das Wasser besser abläuft.
Erde-basiertes Growing
Viele Grower verwenden Erde, da sie nicht dauernd gepflegt werden muss und kleinere Probleme wie Überwässerung leicht korrigiert werden können. Die Erde enthält bereits Mikroorganismen, die Nährstoffe für die Pflanze erzeugen. Deine Cannabispflanze nimmt genau die Nährstoffmenge aus der organischen Substanz, die sie braucht.

Eine konstante Temperatur an den Wurzeln bringt große Vorteile für das Wachstum und die Gesundheit der Pflanze.
Vorteile:
- Einfach zu handhaben
- Kostengünstig
- Robust und verzeihend
- Gute Isoliereigenschaften
- Nährstoffspeicherung
- Hochwertige Buds
Nachteile:
- Geringe Belüftung
- Gefahr der Verdichtung
- Regelmäßige Pflege nötig
- Risiko von Erregern wie E.coli und Salmonellen
- Kein schnelles, kräftiges Wachstum
In den letzten 10 Jahren hat sich Kokosfaser als das bevorzugte Substrat für Autoflowering-Anbau etabliert, da es das perfekte Gleichgewicht zwischen Erde und hydroponischem Anbau bietet.
Kokosfaser-basiertes Growing
In den letzten 10 Jahren hat sich Kokosfaser als das ideale Substrat für den Autoflower-Anbau durchgesetzt, da es die Vorteile von Erde und Hydro verbindet.

Diese Substrat-Mischung ist ein Nebenprodukt der Kokosnuss-Industrie und wird beim Autoflowering gern verwendet, da sie die Durchlüftung der Wurzeln fördert. Die Kokosfasern lassen Sauerstoff leicht zu den Wurzeln gelangen und sorgen für konstante Feuchtigkeit. Ein weiterer Pluspunkt: Kokosfaser enthält keine Nährstoffe, sodass du jederzeit genau weißt, wie viel du deinen Pflanzen zuführst. Dieses Substrat eignet sich ideal, um schnelleres und kräftigeres Wachstum zu fördern.
Vorteile:
- Hohe Belüftung
- Exzellente Drainage
- Völlig inert und volle Kontrolle über den Düngeplan
- Kann überall im Indoor- und Outdoor-Grow eingesetzt werden
- Schnelles und kräftiges Wachstum
- Große Pflanzen lassen sich leicht umtopfen
- Leicht und einfach zu transportieren
- Nachhaltig und erneuerbar
- So einfach wie Erde, so produktiv wie Hydro
Nachteile:
- Kokosfaser zeigt oft CalMag-Probleme
- Du musst besser auf den pH-Wert achten
- Teurer als Erde
- Etwas mehr technisches Wissen nötig
- Mehr Aufwand. Wasser muss für jede Bewässerung separat angerührt werden
Welche Methode solltest du nun wählen? Nun, das musst du selbst entscheiden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und produzieren qualitativ hochwertige Buds. Der Erde-basierte Anbau ist deutlich einfacher zu handhaben und verzeiht Fehler eher, was ihn für Anfänger attraktiver macht.
10. Fazit
Bei all den Optionen für den Cannabisanbau können wir mit gutem Gewissen sagen, dass Smart Pots die besten Behälter auf dem Markt sind. Denke nur daran, deine Pflanzen regelmäßig zu gießen und die Feuchtigkeit zu kontrollieren, damit es nicht zu Problemen durch Unterwässerung kommt.
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