Cannabis Shatter: Was ist das, wie stellt man es her und wie raucht man THC- & CBD-Haschöl
- 1. Was ist shatter?
- 2. Wie sieht shatter aus?
- 3. Wie wird shatter hergestellt?
- 4. Was ist der unterschied zwischen shatter und wax?
- 5. Wie verwendet man shatter?
- 5. a. Dabbing
- 5. b. Andere rauchutensilien verwenden
- 5. c. Edibles
- 6. Wie wirkt shatter?
- 7. Ist shatter gefährlich?
- 8. Welche nebenwirkungen hat shatter?
- 9. Wo ist es legal?
- 10. Faq
- 10. a. Ist shatter dasselbe wie dabs?
- 10. b. Ist shatter besser als wax?
- 10. c. Was ist shatter in einer apotheke?
- 10. d. Wofür wird shatter verwendet?
Shatter macht mit dir genau das, was sein Name schon andeutet. Es erschüttert Körper und Geist mit reiner Potenz und hinterlässt dich „benommen und verwirrt“ – ein Zustand, von dem alte Blätter-Nutzer nur träumen konnten. Aber was ist Shatter eigentlich genau, wie wird es hergestellt und wie verwendest du es sicher? Lies weiter – wir beantworten alle deine Fragen.
Was ist Shatter?
Shatter ist eine Form von Cannabis-Konzentrat. Es wird aus Marihuana-Blüten und -Verschnitt extrahiert und ist extrem potent—bis zu 80 % THC und mehr. Man raucht es, indem man ein Krümelchen in einer Dab-Rig verdampft und den Dampf inhaliert. Du kannst es auch in Edibles einarbeiten oder etwas davon in die Pfeife geben, um die Potenz zu erhöhen. Beachte jedoch, dass der Konsum von konzentriertem Cannabis nicht ohne Risiko ist.
Wie sieht Shatter aus?
Es ist gelblich (wie Honig), halbtransparent und vor allem fest. Das liegt daran, dass alle Stoffe, die Cannabis-Harz flüssig machen, daraus verdampft wurden. Am meisten erinnert es an Lötflussmittel. Der einzige Unterschied ist, dass Flussmittel aus Kiefern-Harz und Shatter aus Cannabis-Harz besteht.
Es sieht außerdem sehr ähnlich aus wie Harter Toffee oder gekochtes Karamell, das beim Abkühlen hart wird. Wenn du zu Hause Bonbons aus einfachem Zucker ohne Farbstoff machst, erhältst du sogar die gleiche bräunliche Farbe – und natürlich die gleiche Konsistenz.

Wie wird Shatter hergestellt?
Alles beginnt mit den Trichomen – winzige Drüsen auf Marihuana-Blüten und -Blättern, die Cannabis-Harz enthalten (vor allem Cannabinoide und Terpene). Es gibt viele Wege, dieses Harz zu extrahieren. Einer davon ist die Rosin-Technik – dabei wird Hitze und Druck auf das Pflanzenmaterial ausgeübt, bis es eine blubbernde, honigähnliche Flüssigkeit absondert.
Die meisten kommerziellen Konzentrate werden jedoch mit flüssigen Erdölgasen wie Butan hergestellt. Sicher hast du schon von BHO oder Butan-Haschöl gehört. Extraktoren lassen flüssiges Butan im geschlossenen System durch die Cannabis-Masse laufen, bis das ganze Harz gelöst ist und nichts mehr im Pflanzenmaterial verbleibt.
Anschließend wird das Butan verdampft, so dass nur noch eine dickflüssige syrupartige Liquid mit extrem hohem Cannabinoidgehalt und vielen Terpenen übrig bleibt.
Für alle, die es nicht wissen: Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die einzigartig für die Cannabispflanze sind und berauschende sowie medizinische Wirkungen hervorrufen, Terpene sind aromatische Stoffe.
Egal, wie du dein Konzentrat erhalten hast – durch einfaches Auspressen oder mittels Chemie. Entscheidend ist, dass du das Hashöl in verschiedenste Produkte verwandeln kannst, die unter vielen Namen bekannt sind. Shatter heißt so, weil das Öl beim Abkühlen und Aushärten eine spröde, glasartige Schicht bildet, die leicht bricht.

Man kann das Konzentrat auch aufschlagen, bevor es abkühlt. Dann ist die Masse voller kleiner Luftblasen und hat eine komplett andere Konsistenz: entweder geschmeidig wie "Taffy" oder klumpig wie Wachs. Taffy-ähnliche Cannabis-Konzentrate nennt man Budder, wachsartige einfach Wax.
Was ist der Unterschied zwischen Shatter und Wax?
In der Tabelle unten siehst du die Unterschiede zu Wax und anderen Arten von Cannabis-Konzentraten. Beachte bitte, dass wir nicht alle Produkte oder deren Slang-Bezeichnungen aufzählen können – es sind einfach zu viele.
| Art des Konzentrats | Aussehen & Konsistenz |
|---|---|
| Shatter | fest, glasähnlich, spröde, halbtransparent, honigfarben |
| Wax | formbar, krümelig, undurchsichtig, erinnert an Ohrenschmalz |
| Budder/Badder/Batter | geschmeidig, klebrig, leicht körnig, honigähnlich |
| Taffy | weich, formbar; bräunliche Farbe |
| Live Resin | flüssiger als Taffy; Farbe von Weiß bis Dunkelgelb |
Wie verwendet man Shatter?
Am natürlichsten ist die Verwendung per Dabbing. Konzentrate sind aber fast genauso vielseitig wie getrocknete Blüten – du kannst demnach etwas zu deiner Pfeife, deinem Joint, Blunt usw. hinzufügen oder es in Edibles verarbeiten.
Dabbing
Falls du noch nie eine Dab-Rig gesehen hast: Stell dir eine klassische Wasserpfeife (Bong) vor, aber mit einem wichtigen Unterschied: Statt einer Schale gibt es eine flache Platte (Nail), auf die das Konzentrat kommt. Eine solche "Pseudobong" nennt man Dab-Rig.
Du erhitzt zuerst den Nail mit einem Gasbrenner, nimmst dann einen Metalldabber (im Prinzip ein hitzebeständiger Zahnstocher) und platzierst damit ein Krümelchen auf dem Nail zum Verdampfen. Anschließend inhalierst du den Dampf – ähnlich wie bei einer klassischen Bong.

Die Schwierigkeit besteht darin, die Platte auf die exakt richtige Temperatur zu bringen. Das braucht etwas Übung. Konzentrate sind sehr aromatisch, und je nach Temperatur entstehen unterschiedliche Aromen und Geschmäcker. Auch das High kann je nach Temperatureinstellung variieren.
Wenn du deine Dab-Rig aber beherrschst, kannst du Konzentrate in ihrer vollen Pracht genießen. Sie sorgen für einen klareren und kraftvolleren Geschmack im Vergleich zum Rauchen von Blüten. Trotzdem kannst du vom hohen THC-Gehalt (ein starker Reizstoff) husten.
Andere Rauchutensilien verwenden
Du willst Konzentrate wahrscheinlich nicht pur rauchen, doch du kannst einfach etwas zu deinen gemahlenen Blüten hinzufügen, wenn du einen Joint, Blunt oder Spliff drehst. Achte darauf, die Krümel gleichmäßig zu verteilen, vor allem, wenn du ihn herumreichen willst. Bedenke: So ein "aufgepepperter" Joint sorgt für ein viel stärkeres High.
Natürlich kannst du etwas Shatter auch einfach in deine Schale (Pfeife oder Bong) geben oder sogar mit Tabak mischen. Es gibt zudem spezielle Vaporizer und Vape Pens für Konzentrate.
Edibles
Konzentrate können als einzige Cannabinoid-Quelle für deine Edibles dienen. Du kannst Edibles aber auch klassisch mit Blüten machen und mit Shatter für mehr Wirkung anreichern. Die erste Variante ist ziemlich wissenschaftlich, darauf gehen wir hier nicht weiter ein. Für die zweite gilt: Extrakte müssen decarboxyliert werden, um zu wirken.
Decarboxylierung ist ein chemischer Prozess, der beim Erhitzen von Blüten (oder Konzentraten) abläuft. Durch Hitze wird aus schwach psychoaktivem THCA das reine THC. Streust du also Shatter auf den Salat, passiert nichts – bestreichst du hingegen Plätzchen vor dem Backen damit, reicht die Hitze um THC zu aktivieren.
Wie wirkt Shatter?
Es gibt keinerlei grundsätzliche Unterschiede in der Wirkung verschiedener Cannabisprodukte. THC ist THC – lediglich die Konsumform unterscheidet sich. Aber vergiss nicht, wie potent Konzentrate sein können.
Top-Shelf-Blüten haben im Schnitt ca. 20 % THC. Konzentrate hingegen erreichen bis zu 80 %. Deshalb solltest du mit niedriger Dosierung beginnen.
Stärkere Cannabisformen sorgen für ein schneller und intensiver einsetzendes High. Ein Vorteil: Nach dem ersten Zug merkst du meistens sofort, ob du weitermachen solltest. Bei klassischem Gras oder Edibles besteht die Gefahr zu viel zu konsumieren, weil das High verzögert kommen kann.
Unterm Strich liefern Konzentrate einen konzentrierten Wirkungsschub.

Ist Shatter gefährlich?
Als diese Extraktform erstmals auftauchte, waren Polizei und Suchtberater sehr beunruhigt. Sie nannten es sogar „Crack des Weeds“. Wahrscheinlich wegen der Konsumweise und der festen, steinartigen Textur.
Aber an sich sind Konzentrate einfach nur Cannabis und bergen die gleichen (meist moderaten) gesundheitlichen Risiken. Für Anfänger sind sie allerdings meist zu stark. Eine Überdosierung ist zwar nie tödlich, kann aber sehr unangenehm sein. Es kann zu Schwindel, Verwirrung, Angst, Paranoia oder sogar Ohnmacht kommen.
Die gute Nachricht: In Maßen angewendet, sind Extrakte tatsächlich gesünder als Blüten zu rauchen. Beim Verbrennen von Blüten entstehen viele Schadstoffe. Den Dampf von Extrakten inhaliert man nahezu reines THC und Aromen – man kriegt, was man will, ohne Unerwünschtes mit einzuatmen.
Welche Nebenwirkungen hat Shatter?
Wie bei Cannabis allgemein sind die meisten Nebenwirkungen nur von kurzer Dauer. Für einige Stunden fällt es dir vielleicht schwer, dich zu konzentrieren, neue Infos abzuspeichern oder bereits Bekanntes abzurufen. Die Zeit vergeht merklich langsamer, der Raum kann verzerrt wirken. Für viele ist gerade diese Art der Desorientierung das Faszinierende am Cannabis-High.
Auch Stimmungsveränderungen treten auf. Erfahrene Nutzer berichten von Energie, Euphorie und Glücksgefühlen – manchmal aber auch von Entspannung, Gelassenheit und angenehmer Schläfrigkeit. Je nach Sorte des extrahierten Weeds. Unerfahrene mögen das High weniger angenehm finden. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen:
- trockener Hals und rote Augen,
- Reizung der Atemwege durch den Dampf,
- Angst und/oder Paranoia,
- Grübeln und depressive Verstimmung (selten).
Unangenehme Nebenwirkungen hängen bei Cannabis häufig mit der THC-Dosierung zusammen. Kleine Mengen können beruhigen, höhere Mengen dich nervös machen. Da Konzentrate so kräftig sind, überschätzt man sich leicht.
Es schadet nicht, auch über die Langzeitfolgen Bescheid zu wissen. Sie machen sich meist erst nach vielen Jahren oder gar Jahrzehnten starken Konsums bemerkbar.
- Chronische Bronchitis
- Parodontitis
- Leichter kognitiver Abbau (Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme, sinkender IQ)
- Entzugssymptome beim Aufhören (Schlafstörungen, Gereiztheit)
Zum Glück sind diese Zustände reversibel und verschwinden nach Beendigung des Missbrauchs. Was du vermeiden solltest, ist eine unangenehme Erscheinung namens Cannabis-Hyperemesis-Syndrom. Das passiert manchmal bei langjährigen schwer abhängigen Nutzern, die jedes Mal beim Konsum von Cannabis Übelkeit verspüren.
Für Liebhaber von Weed gibt es kaum etwas Schlimmeres – sie müssen die Gewohnheit dann aufgeben. Möglicherweise betrifft es häufig gerade Konzentrat-Nutzer, weil Missbrauch letztlich immer zu stärkeren Produkten führt.
Wo ist es legal?
Verschiedene Formen von Dabs sind dort erhältlich, wo Cannabis für den Freizeitgebrauch legalisiert wurde. Eine kurze Suche zeigt: Geschäfte vor Ort und Online-Shops mit Dabs gibt es in Kanada, an der US-Westküste und anderen US-Bundesstaaten wie Massachusetts.
Auch für medizinische Zwecke kann man Cannabis-Extrakte in medizinisch zugelassenen Staaten finden. Wir fanden z. B. in weniger als einer Minute Shatter zum Verkauf in Alabama und Arkansas – weitere Staaten kannst du selbst nachschlagen.

Damit sind wir am Ende. Wir hoffen, wir konnten dir genug Infos geben, damit du eine bewusste Entscheidung treffen kannst, ob du Shatter probieren möchtest und wie du es vernünftig konsumierst. Bleib sicher!
FAQ
Ist Shatter dasselbe wie Dabs?
Eigentlich ist es nur eine Art von Dabs. „Dabs“ ist ein Sammelbegriff für alle Arten von Cannabis-Konzentraten zum Dabbing. Sie unterscheiden sich durch Textur und Konsistenz. Shatter ist fest, halbtransparent und spröde wie Glas.
Ist Shatter besser als Wax?
Bei Potenz und Aroma gibt es keinen Unterschied. Das hängt ganz von der Qualität des Ausgangsmaterials ab. Shatter sieht oft ästhetischer aus, während Wax formbarer und leichter zu handhaben ist.
Zum Beispiel benötigt man für krümelige oder pudrige Konzentrate einen löffelähnlichen Dabber, bei Wax geht auch ein flaches Werkzeug, da Wax klebrig und nicht so bröselig ist.

Was ist Shatter in einer Apotheke?
Apotheken (Dispensaries) verkaufen Cannabis-Konzentrate, weil Cannabinoide aus Marihuana therapeutisch wirken können. Konzentrate werden meist aus THC-reichen Sorten hergestellt, aber auch aus CBD-reichen Varianten. Lies daher die Produktbeschreibungen genau, wenn du in einer medizinischen Dispensary einkaufst.
Wofür wird Shatter verwendet?
Es wird für dieselben Zwecke wie Cannabis allgemein genutzt. Medizinische Anwender konsumieren es vielleicht, weil es stärker wirkt als Blüten – gerade für regelmäßige Patienten, die mit der Zeit eine Toleranz aufbauen und daher etwas Potenteres brauchen.
Auch für Freizeitkonsumenten (besonders tägliche Nutzer*innen) eignet sich diese Cannabis-Form, da sie schnell und stark wirkt – und das, ohne viel Pflanzenmaterial inhalieren zu müssen.
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