Wie macht man Weed-Gummibärchen? THC- und CBD-Gummis Rezept
- 1. Warum thc-gummis machen?
- 2. Wie macht man weed-gummibärchen?
- 2. a. Zutaten
- 2. b. Equipment
- 2. c. Anleitung
- 2. d. Hinweise
- 3. Nebenwirkungen von weed-gummibärchen
- 4. Verfallen weed-gummibärchen?
- 5. Sicherheit bei gummis und anderen edibles
- 6. Wie unterscheiden sich weed-gummibärchen von normalen gummis?
- 7. Wie viele gummis sollte man essen?
- 8. Wie macht man eigenes cannabis-kokosöl (oder butter)?
- 9. Faq
- 9. a. Wie lange halten gummi-edibles?
- 9. b. Gibt es 100mg-gummibärchen?
- 9. c. Warum bin ich nach edibles immer noch high?
Bevor du deine eigenen Gummibärchen machst und probierst, lass uns ein bisschen über die Geschichte von Cannabis-Edibles lernen. Historiker haben entdeckt, dass Menschen im alten Persien Haschisch mit Gewürzen mischten und schließlich Süßungsmittel hinzufügten, um den Geschmack zu verbessern, und Butter, um die Konsistenz zu verbessern. Historiker gehen davon aus, dass dies die ersten Edibles waren. Weltweit konsumierten Menschen Cannabis in essbarer Form auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Zubereitungsmethoden, aber die Cannabis-Edibles, wie wir sie heute kennen, wurden erst viel später wirklich populär.
Im Laufe des „War on Drugs“ hatten die Menschen Angst, Cannabis in Blütenform aufzubewahren, daher fingen sie an, Weed-Brownies zu machen, um Cannabis konsumieren zu können, ohne das Risiko erwischt zu werden. Als sich das herumsprach, wurden Weed-Brownies zu einer der beliebtesten Konsumformen, da sie super lecker sind und man den Rauch nicht einatmen (und auch der Geruch entfällt). Jetzt, da du weißt, wann Edibles erfunden wurden, lies weiter, um zu lernen, wie du eigene Weed-Gummibärchen aus jeder Cannabissamen-Sorte herstellen und sie konsumieren kannst.
1. Warum THC-Gummis machen?
Wenn man Cannabis rauchen kann, warum dann Gummibärchen daraus machen? Nun, Rauchen ist die gängigste Konsumform, weil es einfach ist – aber dabei wird Rauch inhaliert, was schlecht für den Körper ist. Außerdem sind Rauchen und Essen von Weed völlig verschiedene Erfahrungen.

Oral eingenommen kann das High komplett anders sein als beim Rauchen, denn es dauert oft über eine Stunde, bis die Wirkung eintritt, diese ist dann aber auch deutlich stärker und kann bis zu 8 Stunden oder länger anhalten. Neben einem stärkeren und länger anhaltenden Effekt ermöglichen Weed-Gummis zudem den Verzicht auf schädliches Rauchen. Wenn du also nach einer anderen Erfahrung suchst oder einfach Cannabis gesünder konsumieren willst, lies weiter und erfahre, wie du deine eigenen Marijuana-Gummibärchen herstellen kannst.
2. Wie macht man Weed-Gummibärchen?
Jetzt, wo du etwas mehr über Edibles weißt, erfährst du im Folgenden, was du für leckere Weed-Gummibärchen benötigst.
Zutaten
- 1 Packung aromatisierte Gelatine (nach Wahl)
- 43 Gramm geschmacksneutrale Gelatine
- 1/2 Tasse Wasser
- ¼ Tasse Maissirup
- 1/4 Tasse Cannabis-Öl (unten findest du eine Anleitung zur Herstellung von Canna-Kokosöl)
- 11 Gramm Sonnenblumen- oder Sojalecithin
Equipment
- Kochtopf
- Bonbonform, vorzugsweise bärchenförmig
- Spatel
- Spritze
- Antihaft-Spray
Anleitung
Schritt 1
Vermische die aromatisierte und die neutrale Gelatine mit ½ Tasse kaltem Wasser und lasse sie 5 Minuten quellen. Gib dann diese Mischung mit dem Maissirup in einen Kochtopf, bringe sie bei niedriger Hitze zum Köcheln.
Schritt 2
Rühre die Mischung stetig um, damit die Gelatine nicht kocht. Sobald sich weißer Schaum an der Oberfläche bildet, diesen entfernen und die Hitze reduzieren. Ist die Masse vollständig geschmolzen und vermengt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Schritt 3
Wenn die Mischung abgekühlt ist, Cannabisöl und Soja- oder Sonnenblumenlecithin einrühren und gründlich vermischen.

Schritt 4
Sind alle Zutaten vermischt, besprühe die Formen mit Antihaft-Spray, fülle die Gelatine-Mischung mit der Spritze in die Förmchen. Überschüssige Masse mit einem Spatel oder einem flachen Gegenstand abziehen.
Schritt 5
Stelle die gefüllten Formen mindestens eine Stunde in den Kühlschrank (nicht einfrieren, da die Gelatine sonst nicht fest wird). Nach einer Stunde kannst du die Gummis aus der Form lösen, auf Backpapier legen und an der Luft trocknen lassen.
Hinweise
Beachte, dass Weed-Gummibärchen wie andere Edibles mindestens 30–60 Minuten bis zum Wirkungseintritt brauchen. Gib ihnen Zeit, und warte auf die Wirkung, bevor du noch mehr isst. Und lasse sie niemals unbeaufsichtigt, besonders dann nicht, wenn in deinem Haushalt Menschen leben, die kein Cannabis konsumieren, um Notfälle zu vermeiden!
3. Nebenwirkungen von Weed-Gummibärchen
Ja, Weed-Gummis machen high, aber nur, wenn sie THC enthalten. Du kannst aber auch CBD-Gummis herstellen, wenn du die gesundheitlichen Vorteile ohne psychoaktiven Effekt nutzen willst. Achte immer auf die Sicherheit, um gefährliche Situationen zu vermeiden, und sprich zuerst mit deinem Arzt, wenn du andere Medikamente einnimmst.
4. Verfallen Weed-Gummibärchen?
Nun, Weed-Gummibärchen machen dich nicht krank, selbst wenn sie abgelaufen sind, aber das THC oder CBD baut sich ab und sie verlieren an Wirkung. In den meisten Fällen behalten sie ihre Potenz bis zu anderthalb Jahren, du kannst sie also eine Weile lagern – aber denke daran: Sie halten bis zu 18 Monate, iss sie möglichst vorher auf.
5. Sicherheit bei Gummis und anderen Edibles
Wie bereits erwähnt, kann es bis zu einer Stunde oder länger dauern, bis Edibles wirken. Geduld ist hier dein bester Freund! Auch wenn du nach 30 oder 60 Minuten nichts spürst, empfehlen wir zu warten. Vielleicht ist dein Stoffwechsel langsamer oder du hast sie nach einer Mahlzeit gegessen – keine Sorge, sie wirken noch.

Fange immer mit einer geringen Dosis an und sei geduldig, da die Wirkung von Person zu Person unterschiedlich ist. Außerdem solltest du die Weed-Gummis sicher verstauen, da Kinder, Haustiere oder ahnungslose Erwachsene sie versehentlich essen könnten. Um einen Krankenhausbesuch zu vermeiden, bewahre deine Gummis immer sicher und verschlossen auf.
6. Wie unterscheiden sich Weed-Gummibärchen von normalen Gummis?
Wie unterscheiden sich Weed-Gummis also von regulären Gummis? Im Grunde genommen ist die Zubereitung von Weed-Gummis quasi identisch mit normalen Gummis. Beide benötigen Wasser, Gelatine und Zeit zum Festwerden – der Hauptunterschied ist, dass Weed-Gummis THC, CBD oder beide Cannabinoide enthalten. Im Prinzip sind Cannabis-Gummibärchen und normale Gummibärchen gleich – nur dass eine Variante high macht, die andere nicht.
7. Wie viele Gummis sollte man essen?
Wie viele Gummis du essen solltest, hängt von mehreren Faktoren ab – wie hoch deine Toleranz ist, welche Wirkung du erzielen willst und wie stark dein Weed-Öl ist. Wenn du Weed-Gummis im Fachgeschäft kaufst, kennst du den genauen THC- oder CBD-Gehalt. Bei selbstgemachten empfehlen wir, vorsichtshalber erstmal nur die Hälfte oder ein Viertel zu essen, um herauszufinden, wie stark sie sind.

Wenn du weißt, wie man die THC-Dosierung berechnet, achte darauf, dass im Weed-Öl genug Cannabis enthalten ist, sodass jedes Bärchen etwa 5 mg THC enthält – das ist ein guter Startwert.
8. Wie macht man eigenes Cannabis-Kokosöl (oder Butter)?
Okay, wir sind vielleicht etwas vorgeprescht mit der Anleitung für Gummibärchen, ohne vorher zu erklären, wie du das leckere cannabisinfundierte Kokosöl herstellst! Es gibt viele Methoden – von schnell und einfach bis hin zu langsam und aufwendig. Wenn es schnell gehen muss, siehe das schnelle Öl-Rezept, aber wenn du Zeit hast, empfehlen wir immer die entspannte Version (besonders mit Slow Cooker).
Schnelles Canna-Kokosöl Rezept
Für dieses Rezept brauchst du:
- 10 bis 14 Gramm deiner Lieblings-Strain
- 500 ml natives Kokosöl
- 1 Spatel
- Mulltuch oder Sieb
Los geht’s mit dem blitzschnell infundierten Öl!
- Zerkleinere zuerst dein Weed in grobe Stücke. Es sollte nicht zu fein sein, aber auch nicht zu grob. Wenn du Zeit hast, decarbiere es vorab. Falls nicht, halb so schlimm. Decarben geht einfach: Weed für 30 Minuten im Backofen bei ca. 90°C leicht erhitzen.
- Dann gib das Kokosöl in einen Topf und erhitze es auf niedriger bis mittlerer Stufe. Sobald das Öl geschmolzen ist, das zerkleinerte Cannabis hinzufügen. Alles gut umrühren, bis das ganze Weed mit Öl bedeckt ist. Für ca. 30 Minuten zusammen köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
- Wenn die Zeit um ist, das Cannabis durch ein Mulltuch oder ein Sieb (alternativ frischer Kissenbezug) aus dem Öl filtern.
- Jetzt hast du dein Canna-Kokosöl und kannst es verwenden wie du willst! Viel Spaß!
Slow-Cook Canna-Kokosöl
Diese Methode ist ideal, wenn du dem Öl Zeit für die perfekte Infusion und maximale Potenz geben willst. Dafür brauchst du:
- 20 bis 28 Gramm deiner Lieblings-Strain (Menge skalierbar)
- 1 Liter natives Kokosöl
- 2 Liter Wasser
- 1 Slow Cooker (oder hohen Kochtopf für Herdgebrauch)
- 1 Spatel
- Mulltuch oder Sieb
So geht’s -
- Mahle zuerst dein Weed in kleine Stückchen (nicht zu fein), dann wie oben beschrieben 30 Min. im Ofen decarben.
- Währenddessen Öl und Wasser in den Slow Cooker oder Topf geben.
- Im Slow Cooker auf niedriger Stufe alles schmelzen lassen. Wenn alles flüssig ist, das decarboxylierte Cannabis dazugeben. Sanft umrühren, dann mit Deckel oder Folie abdecken und bei niedriger Hitze 8–12 Stunden köcheln lassen.
- Je länger es simmert, desto stärker wird dein Öl.
Wenn du zufrieden bist, das Gras vom Öl trennen – durch Mulltuch oder Sieb in eine große Schüssel abfiltern, mit Folie abdecken, dann in den Kühlschrank. - Nach ein paar Stunden herausnehmen – das Öl hat sich oben abgesetzt und ist fest.
- Öl abnehmen, erneut erwärmen und zur sicheren Aufbewahrung in ein Gefäß füllen.
- Und das war's! Viel Freude an deinem selbstgemachten, langsam infundierten Cannabis-Kokosöl!
9. FAQ
Wie lange halten Gummi-Edibles?
Wenn du wissen willst, wie lange Weed-Gummis wirken: Cannabis-Edibles halten generell viel länger als beim Rauchen oder Vapen, oft 6 bis 8 Stunden. Das hängt aber auch davon ab, wie stark dein Weed-Öl ist. Also: Je potenter das Öl, desto länger und stärker die Wirkung.
Gibt es 100mg-Gummibärchen?
Natürlich – aber in manchen Ländern muss ein 100mg-Gummi aus 10 Stück zu je 10mg bestehen. 100mg THC ist eine hohe Dosis – wenn du kein gewohnheitsmäßiger Verbraucher bist, iss auf keinen Fall alles auf einmal. Wenn du eine hohe Toleranz hast und keine 100mg THC-Gummis findest, kannst du mit diesem Rezept deine eigenen machen.
Warum bin ich nach Edibles immer noch high?
Wenn du das Gefühl hast, die Wirkung ist zu stark oder hält zu lange an, keine Panik. Du hast Cannabis konsumiert, du bekommst keine Überdosis oder Ähnliches. Trinke viel Wasser und entspanne dich – die Wirkung vergeht bald. Nimm es als Lehre, und iss beim nächsten Mal weniger! Wenn du auf der Suche nach den besten Strains für leckere Weed-Gummibärchen bist, schau unbedingt in unseren Katalog!
Externe Quellen
- How to make cannabis gummies - Cannigma
- Weed gummy bears - A pot for pot
- How to make weed gummy bears - Cannabis kitchen
- How to make weed gummy bears - The canna school
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