Wie man Buds richtig curen kann
- 1. Warum sollte ich cannabis-buds trocknen und curen?
- 2. Wie trocknet man cannabis richtig?
- 3. Wie curiert man cannabis-buds?
- 4. Weed curieren: jars „burpen“
- 5. Trocknen und curen von cannabis – faq
Die Ernte von Cannabis-Buds sorgt immer für Aufregung bei Growern. Nach monatelanger Arbeit siehst du endlich glitzernde Buds, die von so viel Harz überzogen sind, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Es ist wirklich lohnenswert, Cannabis zu kultivieren. Du kannst deine Freude kaum zurückhalten, wenn du diese schönen Buds siehst. Du denkst, deine Arbeit ist endlich vollbracht. Doch jetzt beginnt der eigentliche Prozess. Vielleicht hast du eine riesige Menge wunderschöner Buds geerntet, aber sie müssen noch getrocknet und gecuret werden. Zusammenfassend beinhaltet der Anbau von Cannabis folgende Schritte:
- Auswahl hervorragender Genetik
- Keimung der Cannabis Samen
- Bereitstellung der passenden Umweltbedingungen für das Pflanzenwachstum
- Ernte der Buds
- Trocknen
- Curen
Viele Leute neigen dazu, diesen letzten Schritt zu überspringen. Viele Grower trocknen ihre Buds auch viel zu schnell, weil sie es kaum erwarten können, die Buds zu probieren. Aber wusstest du, dass all deine Mühe im Prinzip umsonst ist, wenn du dir nicht die Zeit zum richtigen Trocknen und Curen nimmst? Trocknen und Curen ist der wichtigste Teil beim Cannabisanbau. Du darfst diesen Schritt auf keinen Fall auslassen. Nimm dir also ein wenig Zeit, um zu verstehen, wie man Buds richtig curen kann. Doch bevor wir beginnen, ist es wichtig zu verstehen, warum das Trocknen und Curen überhaupt so entscheidend ist.
1. Warum sollte ich Cannabis-Buds trocknen und curen?
Wenn es um das Curen von Marihuana geht, wirkt das Wort „curen“ manchmal etwas verwirrend. Was kurierst (cure) du hier eigentlich? Abgeleitet vom lateinischen Wort curare bedeutet „curen“ so viel wie pflegen oder verwalten. Nicht nur Cannabis, auch viele Gemüse werden nach der Ernte „gecuret“, also entsprechend konserviert, um den Geschmack zu erhalten. Paprika werden getrocknet und sogar Speck wird mit Salz behandelt, um ihn länger haltbar zu machen. Genauso wird Cannabis gecuret, um die kräftigen Aromen und Terpene zu erhalten. Im Wesentlichen entfernt das Curen die Feuchtigkeit aus den Buds, sodass kein Schimmel oder andere unliebsame Bedingungen entstehen, die die Buds verderben.
Hast du schon einmal einen grünen, noch nicht gecureten Bud geraucht? Probiere es – und du wirst wahrscheinlich nie wieder Cannabis rauchen wollen, weil es einfach zu scharf ist. Das Rauchen ungecurter Buds schmeckt als würdest du Gras rauchen. Aber warum ist das so? Der Grund ist Chlorophyll. Nach der Ernte verbleiben viele Zucker und Mineralien in der Pflanze. Werden die Buds unter idealen Bedingungen gecuret, unterstützen Bakterien den Abbau der Mineralien und Zucker, die bei ungecurtem Cannabis einen unangenehmen, kratzigen Geschmack verursachen.

Beim Curieren wird das in den Buds enthaltene Chlorophyll abgebaut. Sobald sich das Chlorophyll zersetzt, verbessert sich der Geschmack der Buds enorm. Die Milde nimmt ebenfalls zu. Viele Konsumenten klagen über Kopfschmerzen nach dem Rauchen von Cannabis. Hast du dich das schon mal gefragt? Auch das liegt am Konsum ungecurter Buds. Wenn du dir keine Zeit zum richtigen Trocknen und Curieren nimmst, sind Kopfschmerzen und andere unangenehme Auswirkungen fast garantiert. Curieren senkt auch das Risiko für Paranoia. Am wichtigsten aber ist, dass das Curen die Potenz der Buds steigert. Cannabis produziert viele Cannabinoide. Am bekanntesten ist THC – Tetrahydrocannabinol. Aber die Pflanze produziert zunächst THCA – Tetrahydrocannabinolsäure – die erst während des Curings zu THC umgewandelt wird.
Genau so ist es. Wenn die Buds nicht gecuret werden, findet die Umwandlung zu THC kaum statt und die Potenz verringert sich spürbar. Neben der Potenz beeinflusst Curieren auch das Aroma der Terpene enorm. Terpene sind aromatische Verbindungen in der Cannabispflanze. Sie verleihen den Buds den spezifischen Geschmack. Zum Beispiel schmeckt Lemon AK nach Zitrone und das liegt ausschließlich an den Terpenen. Zu guter Letzt erlauben Trocknen und Curen auch, die Buds einzulagern. Stell dir vor, du hast 10 Unzen Buds geerntet und musst sie ganz schnell verbrauchen, weil sie sonst verderben! Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen Cannabis, das sich lange, lange lagern lässt.
2. Wie trocknet man Cannabis richtig?
Wie du die Buds geerntet hast, bestimmt, wie du die Buds trocknest. Es kommt auch auf die Luftfeuchtigkeit an. Wichtig ist jedoch, dass der Trocknungsprozess langsam erfolgen muss. Egal, wie sehr du die Buds sofort rauchen willst, verwende NIEMALS die Mikrowelle. Benutze keinen Herd oder andere Heizquellen zum Trocknen, sonst erlebst du das schlimmste Marihuana aller Zeiten. Auch keinen Dörrapparat verwenden. Am besten ist, die Buds langsam und natürlich trocknen zu lassen. Kapisch? Die optimale Temperatur zum Trocknen der Buds liegt zwischen 20°C und 23°C (68°F bis 73°F) bei etwa 50 % relativer Luftfeuchtigkeit.

Nachdem du die Pflanze gefällt hast, entferne die großen Fächerblätter und die Zuckerblätter. Je mehr du entfernst, desto besser. Mit wenigen Blättern schmeckt dein Bud fantastisch und der Extraaufwand lohnt sich. Lebst du aber in einem sehr trockenen Klima mit weniger als 30 % Luftfeuchtigkeit, kannst du das Entfernen der Blätter verschieben, bis sie ganz trocken sind. Ist die Luftfeuchtigkeit ideal, entferne die Blätter sofort und hänge die Äste zum Trocknen auf. Dazu einfach eine Wäscheleine oder einen stabilen Faden im Grow-Zelt spannen. Zur Not geht auch ein Kleiderbügel oder ein Schrank. Wichtig ist eine gute Luftzirkulation. Nutze einen Luftentfeuchter, um optimale Umweltbedingungen zu erreichen. Dabei können auch Klimaanlage, Kühlgerät oder Heizung je nach Bedarf helfen, um die Feuchtigkeit zu regulieren. Wenn du nur noch einzelne Buds ohne Stiel hast, trockne sie auf Trockengestellen.
Die Buds brauchen auf jeden Fall ausreichend Luft. Das ist besonders wichtig bei einer hohen Luftfeuchtigkeit über 60 %. Die meisten Grower hängen die Äste zum Trocknen auf, aber wenn es zu feucht ist, solltest du die Blätter entfernen und die Buds voneinander trennen. Dann legst du die Buds auf ein Trockengestell. Hast du keins, tut es auch ein Wäschekorb mit mehreren Siebeinsätzen. Ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, entferne die Blätter erst, wenn sie trocken sind. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, musst du alle Blätter entfernen, um Schimmel und Pilzbefall zu verhindern. Die übriggebliebenen Blätter kannst du z.B. für eigene Cannabisextrakte verwenden.
Je mehr Blätter am Bud bleiben, desto langsamer trocknet er. Passe daher die Bedingungen an das Klima an. Das Trocknen dauert etwa 5-6 Tage, kann sich aber verlängern. Um zu prüfen, ob die Stiele komplett trocken sind, knicke einen Stiel: Knackt er sofort, sind die Buds bereit fürs Curieren. Ist er noch weich, lasse sie noch einige Tage trocknen. Ist vom Bud nur noch das Blütenmaterial ohne Stiel übrig, prüfe außen, ob noch Feuchte vorhanden ist. Sind sie völlig trocken, sind sie bereit. Vorsicht, Buds nicht übertrocknen! Größere Buds sind vielleicht noch weich, wenn die kleinen schon trocken sind – das ist okay! Sammle die trockenen schon ein und cure sie, während die feuchteren weiter trocknen.
3. Wie curiert man Cannabis-Buds?
Die ideale Temperatur zum Curieren der Buds liegt zwischen 20°C und 23°C (68°F bis 73°F) bei etwa 60 % Luftfeuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit kann auch bis zu 65 % betragen, ohne dass die Buds schlecht werden. Die Buds werden in Glasgläsern gecuret – daher muss das Klima im Glas kontrolliert werden. Am besten eignen sich Einmachgläser (Mason Jars). Jede Art Glas ist geeignet, aber es sollten breite, luftdicht verschließbare Gläser sein. Das ist extrem wichtig! Bitte ignoriere das nicht, sonst werden deine Buds nicht richtig gecuret. Manche Grower greifen zu Plastikbeuteln oder -dosen. Das ist jedoch nicht empfehlenswert: Plastik ist nicht gasdurchlässig und die ätherischen Öle/ Terpene können das Plastik zersetzen, sodass Plastik in deine Buds gelangen kann! Daher sind Einmachgläser, die etwa 28 g Bud aufnehmen perfekt. Verwende keine zu großen Gläser, sonst entsteht Schimmel. Zu kleine Gläser gehen nicht, da die Buds atmen können müssen. Fülle die Gläser nur zu etwa 3/4 – so bleibt ausreichend Luft zum Atmen und Bewegen der Buds.

Kleben die Buds trotz genügend Platz noch aneinander, nimm die Deckel ab, damit sie noch etwas antrocknen. Lege niemals nasse Buds ins Glas, sonst entstehen Schimmel, Pilze und vieles mehr. Um das ideale Umfeld für deine Buds zu schaffen, nutze Silica-Päckchen zur Feuchtigkeitskontrolle. Du kannst auch Boveda-Packs verwenden – die 62 % Packs sind speziell für Cannabis entwickelt, um die perfekte Luftfeuchtigkeit zu halten. Lege die Packs einfach ins Glas und los geht's. So curst du deine Buds:
- Sobald die Buds ausreichend getrocknet sind, fülle sie locker in ein Glas.
- Schließe die Gläser fest mit dem Deckel.
- Stelle sie an einen kühlen, dunklen und trockenen Ort, wie einen Schrank.
- Lasse die Buds eine Woche lang curen, öffne das Glas aber täglich für ca. 10 Minuten.
- Durch das Öffnen gelangt Sauerstoff hinein und beugt Schimmel vor.
- Ab der zweiten Woche öffne das Glas nur noch alle paar Tage, verschließe es dann wieder.
- Lasse die Buds mindestens 4 Wochen curen – sie werden aber noch aromatischer, wenn du sie 6-8 Wochen curen lässt.
Das Curieren von Cannabis wird oft übersehen. Die Leute rauchen die Buds, sobald sie trocken sind. Auch wenn trockene Buds geraucht werden können, ist es besser, sie zu curen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Trocknen und Curieren machen den entscheidenden Unterschied zwischen Billiggras und Top-Qualität. Es macht keinen Unterschied, ob du eine photoperiodische Sorte oder eine Autoflower-Strain anbaust, der Vorgang bleibt gleich. Unsere Cream Cookies etwa schmecken getrocknet und gecuret wie Cookies! Also, bestelle jetzt deine Seeds und erlebe den Unterschied selbst!
4. Weed Curieren: Jars „Burpen“
Nach dem Trocknen der Buds ist die Arbeit fast getan, aber die Gläser müssen noch gecuret und geburpt werden, bevor du sie konsumierst. Curen und Burpen bestimmen nicht nur die Potenz, sondern auch das Aroma und den Geschmack – deshalb ist das richtige Curieren unverzichtbar. Sind deine Buds ausreichend trocken und im Curierglas, beginnt das Burpen. Bist du unsicher, ob alles richtig durchgetrocknet ist, biege die Äste und Stiele, um zu sehen, ob sie trocken genug sind – Feuchtigkeit in den Buds kann zu Schimmel führen. Das Entfernen der Restfeuchte aus den Gläsern ist daher essenziell, wie es gemacht wird, bleibt dir überlassen. Im Allgemeinen bedeutet Burpen, dass man die Curiergläser einmal täglich für 10-30 Minuten öffnet. Denke daran, die Buds etwas zu bewegen, damit die restliche Feuchte entweichen kann. Andere Grower nehmen alle Blüten heraus und breiten sie auf Zeitungspapier oder Ähnlichem aus.

Als Richtwert solltest du die Gläser einmal täglich für mindestens 30 Sekunden burpen, wie oft und wie lange, hängt aber von vielen Faktoren ab – manche Grower finden, weniger oft, dafür länger ist besser. Manche Grower nehmen statt Burpen lieber Boveda-Packs, um die Feuchte im Glas zu regulieren. Es liegt also an dir – aber um Schimmel zu vermeiden, solltest du am besten ein Hygrometer ins Glas legen und die Luftfeuchtigkeit bei 58-62 % halten. Übersteigt die Feuchtigkeit 70 %, öffne das Glas weiter regelmäßig, bis sie im Zielbereich liegt. Wie oft und lange du burpen musst, hängt von der jeweiligen Strain und den Bedingungen ab: Manche Sorten brauchen nur wenig Curen, andere müssen mindestens ein paar Wochen curen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
5. Trocknen und Curen von Cannabis – FAQ
So, wir haben wirklich ganz genau erklärt, wie du deine frische Ernte trockenst und curst, aber vermutlich hast du trotzdem noch ein paar brennende Fragen. Du brauchst kein Studium in Botanik oder Pflanzenbiologie, um gut durchs Trocknen und Curieren zu kommen, aber das Thema kann für Anfänger etwas überwältigend wirken. Hier sind die häufigsten Fragen rund ums Trocknen und Curieren:
Was ist der Unterschied zwischen Trocknen und Curieren von Cannabis?
Es gibt einige deutliche Unterschiede: Beim Trocknen werden frisch geernteten Buds langsam die Feuchtigkeit entzogen. Das ist notwendig, wenn du sie rauchen oder vapen willst – kann aber übersprungen werden, falls du z.B. frisches Blütenmaterial zu Live-Resin verarbeiten willst. Curieren hingegen ist die Reifungsphase, ähnlich wie beim Lagern von Whiskey im Eichenfass. Zum Glück dauert das nicht so lange. Beim Curieren wird der Trocknungsprozess stark verlangsamt und sorgt dafür, dass auch tiefsitzende Feuchtigkeit entweicht.
Wie lange dauert der Trocknungsprozess?
Das hängt von den Umweltbedingungen, dem Schnitt (nass oder trocken) und von Größe und Dichte der Buds ab, sowie davon, ob sie vom Ast getrennt („gebuckt“) wurden. Idealerweise dauert das Trocknen von Weed zwischen 7 und 12 Tagen.
Wie lange sollte ich nach dem Trocknen curen?
Die meisten Grower curen mindestens zwei Wochen, oft lassen sie die Buds aber auch einen ganzen Monat reifen, bevor sie sie konsumieren. Lässt du die Buds noch einen zusätzlichen Monat curen, werden Geschmack und Aroma deutlich intensiver, spätestens nach zwei Monaten erreichst du das volle Potenzial.
Wie lagere ich die Buds nach dem Curieren am besten?
Deine Cannabis-Buds sollen so gut wie möglich geschützt sein: Kein Licht, kontrollierte Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Wenn du Platz hast, kannst du die Ernte sogar im Kühlschrank lagern – so bleiben sie besonders lange frisch.
Wenn dir die getrockneten Buds zum Rauchen oder Vapen ausgehen, nimm die reservierten Buds aus dem Kühlschrank und vergleiche Geschmack und Aroma. Der Unterschied ist beachtlich – im Kühlschrank bleiben viel mehr Aroma und Terpene erhalten. Wenn im Kühlschrank kein Platz ist, reicht auch ein dunkler, kühler Raum. Die Buds auf jeden Fall in luftdichten Gläsern oder Dosen lagern und ca. wöchentlich kontrollieren, dass die Luftfeuchtigkeit bei 55-60 % bleibt.
Welche Luftfeuchte & Temperatur sind ideal zum Curieren?
Die ideale Temperatur zum Curieren liegt zwischen 21 und 23 Grad Celsius (70 – 75 Fahrenheit). Die Luftfeuchtigkeit sollte möglichst bei 55-60 % liegen. Ein paar günstige Hygrometer kaufen und jeweils eins in jedes Glas legen – so klappt’s am besten.
Sollte man ein Feuchtigkeits-Kontrollpack wie Boveda benutzen?
Nö. Viele Hobby-Grower schwören darauf, allerdings kann ein solches Pack neben der Feuchtigkeit auch viele Aromen und Geschmack aus den Buds herausziehen. Die beste Methode, um perfekte Feuchtigkeit zu kontrollieren, ist ein gutes Hygrometer.
Was tun, wenn die Buds nicht richtig trocknen wollen?
Wenn deine Buds nicht trocknen, gibt es verschiedene Ursachen: Prüfe zuerst die Umgebungsbedingungen im Trocknungsraum. Gibt es genug Luftzirkulation? Stimmt Temperatur und Feuchte? Wenn alles passt, könnte es daran liegen, dass sich noch Restfeuchte in den Buds hält. In dem Fall solltest du einen großen Ventilator aufstellen, aber nicht direkt auf die Buds richten. Die Luft um die Buds herum soll sich bewegen, ohne sie direkt anzublasen – so wird restliche Feuchtigkeit herausgezogen.
FAQ
Trocknen und Curieren sind zwei unterschiedliche Schritte in der Vorbereitung von Cannabis-Buds. Beim Trocknen wird die Feuchtigkeit langsam aus den frisch geernteten Blüten entfernt, um sie rauch- oder vaporisierbar zu machen. Curieren ist die Reifungsphase, ähnlich wie Whiskey im Eichenfass, nur deutlich schneller. Das Curieren verlangsamt die Feuchtigkeitsabgabe, sodass die restliche Feuchtigkeit tief im Inneren der Buds gleichmäßig entweichen kann. Dadurch wird das Endprodukt glatter und feiner, natürliche Eigenschaften bleiben erhalten und die Buds können nach Abschluss des Prozesses länger und zuverlässig gelagert und genossen werden.
Das hängt von den Umgebungsbedingungen sowie davon ab, ob du die Ernte nass oder trocken getrimmt hast. Auch Größe und Dichte der Buds sowie das Entfernen von den Ästen („Bucken“) beeinflussen die Dauer. Die ideale Zeit zum Trocknen von Weed liegt zwischen 7 und 20 Tagen.
Die meisten Grower curen mindestens zwei Wochen, können die Buds aber auch bis zu etwa einem Monat liegen lassen, bevor sie sie genießen. Wenn du die Buds noch einen weiteren Monat curen lässt, wirst du einen deutlichen Unterschied im Geschmack und Aroma merken – spätestens nach zwei Monaten kommt das volle Bouquet zum Tragen.
Deine Cannabis-Buds sollten möglichst gut geschützt aufbewahrt werden: Das bedeutet keine direkte Lichteinstrahlung, luft- und temperaturkontrollierte Lagerung. Wenn du genügend Platz hast, kannst du deine Ernte sogar im Kühlschrank lagern und so die maximale Frische für einen langen Zeitraum erhalten.
Die ideale Temperatur zum Curieren liegt zwischen 15 und 20 Grad Celsius (59 - 68 Fahrenheit). Die Luftfeuchtigkeit sollte möglichst bei 55-60 % liegen. Besorge dir ein paar günstige Hygrometer und lege jeweils eines in jedes Glas für perfekte Ergebnisse.
Nein. Viele Hobby-Grower schwören zwar darauf, aber Feuchtigkeits-Packs entziehen nicht nur Feuchtigkeit, sondern oft auch den Geschmack und das Aroma. Die beste Lösung für die perfekte Luftfeuchtigkeit ist ein gutes Hygrometer. Feuchtigkeitspacks kann man nach vollständigem Trocknen und Curieren zur Langzeitlagerung ergänzen.
Wenn die Buds nicht trocknen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Prüfe zuerst die Bedingungen im Trocknungsraum. Gibt es genug Luftzirkulation? Sind Temperatur und Feuchtigkeit auf dem richtigen Niveau? Wenn das alles stimmt, könnte noch Feuchtigkeit in den Buds festsitzen. Dann solltest du die Ventilatoren anpassen – aber niemals direkt auf die Buds richten. Die Luft nur rundherum zirkulieren lassen, das fördert die Austrocknung.
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