Cannabis-Aufbewahrung: Wie man Weed erfolgreich über einen langen Zeitraum lagert
- 1. Do’s
- 1. a. Weed trocken lagern
- 1. b. Weed dunkel lagern
- 1. c. Weed kühl lagern
- 1. d. Weed luftdicht verschließen
- 2. Don’ts
- 2. a. Lege buds nicht in den kühlschrank oder gefrierschrank
- 2. b. Lagere buds nicht in plastiktüten
- 3. Wie lagert man weed langfristig?
- 3. a. Stelle sicher, dass dein weed richtig gecured ist
- 3. b. Verwende luftdichte glasbehälter
- 3. c. Lagere es unter den richtigen bedingungen
- 3. d. Verwende saubere gläser
- 4. Wie lange hält weed?
- 4. a. Woran erkennst du, ob dein weed alt ist?
- 5. Wird weed schlecht?
- 6. Fazit
Du hast zwei Monate Arbeit in den Anbau der perfekten Cannabissamen gesteckt. Du hast deine Pflanze geerntet und die Blüten trocknen gerade. Während du deinen Ertrag betrachtest, kommen dir zwei Fragen in den Sinn: „Gibt es eine Möglichkeit, Weed so zu lagern, dass es möglichst lange frisch bleibt?“ und „Wie soll ich das alles rauchen, bevor es schlecht wird?“ Leider hat Cannabis eine begrenzte Haltbarkeit. Lässt du es zu lange liegen, wird es trocken und schwer zu rauchen, verliert an Potenz oder – noch schlimmer – es bildet sich giftiger Schimmel. Wir zeigen dir die wichtigsten Do’s und Don’ts für die hochwertige Lagerung von Cannabis.
Anders als viele Anfänger glauben, ist die Arbeit nach der Ernte noch nicht vorbei. Du kannst deine frischen Blüten nicht einfach in ein Glas oder eine Tüte legen und hoffen, dass alles gut geht. Das würde im Gegenteil zu einem kompletten Desaster und zur Verschwendung deiner Mühe führen. Frische Buds enthalten viel Feuchtigkeit und sind daher ein idealer Nährboden für Schimmel. Bevor du irgendetwas anderes machst (auch bevor du sie rauchst), musst du sie so weit trocknen, dass die Stiele beim Biegen knacken und nicht mehr nachgeben. Danach folgt das Curing. Indem du die Blüten für mindestens sechs Wochen in Gläser gibst und sie regelmäßig „lüftest“, baust du scharfe Stoffe wie Chlorophyll ab und entfaltest das volle Aroma. Aber was dann? Wenn du eine große Ernte eingefahren hast, brauchst du wahrscheinlich Wochen oder sogar länger, um alle Buds zu verbrauchen. Lässt du sie offen liegen, können wertvolle Inhaltsstoffe wie Cannabinoide und Terpene abgebaut werden. Das mindert die Qualität der gesamten Blüte – Geschmack, Aroma und Wirkung. Zum Glück gibt es einige einfache Möglichkeiten, deine Weed-Blüten lange in Top-Zustand zu halten.
1. Do’s
Weed trocken lagern
Mehltau und Schimmel sind deine Feinde in diesem Kampf. Schimmel kann schon auf Cannabis wachsen, bevor es überhaupt geerntet wurde. Die klebrige, unregelmäßige Oberfläche eines Buds ist der perfekte Ort für Sporen, um auf die richtigen Bedingungen zu warten und dann dein Weed mit einem ekligen Netz aus Schimmel zu überziehen. Gib ihnen keine Chance und lagere dein Weed richtig – am besten in Glasgläsern, denn sie sind ideal zur Aufbewahrung von Blüten. Wo auch immer du dein Weed lagerst, achte darauf, dass die Luftfeuchtigkeit unter 65 % bleibt. Zu trockene Luft macht allerdings die klebrigen Trichome spröde, deshalb sollte die Luftfeuchtigkeit für optimale Lagerung über 59 % liegen.
Weed dunkel lagern
Cannabinoide mögen kein Licht, und wenn du deine Blüten im direkten Sonnenlicht lagerst, baust du deinen hart erarbeiteten THC-Gehalt schnell zu dem schläfrig machenden CBN ab. Es ist wahrscheinlich okay, Cannabis auf einem schattigen Regal zu lagern, aber es darf zu keiner Tageszeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Sonnenlicht enthält UV-Strahlung, die auch für Sonnenbrand und Hautkrebs beim Menschen verantwortlich ist, und zerstört THC, ätherische Öle und mehr. Alles, was Weed rauchenswert macht, wird unter direkter Sonne zerstört – ein kühler, dunkler Lagerort ist daher extrem wichtig.

Weed kühl lagern
Pilze lieben Feuchtigkeit, aber sie lieben auch Wärme. Ein warmer Lagerplatz ist der perfekte Nährboden für giftige Pilze, die du NICHT rauchen willst. Gehe auf Nummer sicher und halte deine Blüten bei einer Temperatur unter 77 °Fahrenheit bzw. 25 °Celsius. Bei höheren Temperaturen riskierst du, dass aggressiver Schimmel deine Ernte befällt. Das kann im Sommer schwierig sein, wenn du in einem warmen Klima lebst und keine Klimaanlage hast, aber auch das Fernhalten von direktem Sonnenlicht hilft, die Buds kühl zu halten.
Weed luftdicht verschließen
Wir brauchen Sauerstoff zum Leben, aber dabei vergessen wir oft: Sauerstoff ist ein korrosives Gas, das letztlich alles zerstört – auch Cannabinoide. Die Blüten von der Luft fernzuhalten ist ein wichtiger Teil der richtigen Lagerung, aber du solltest nicht die gesamte Luft entfernen, denn ein wenig brauchst du, um die Feuchtigkeit zu regulieren. Ist zu viel Luft im Behälter, gibst du Schimmel und Mehltau jedoch Nahrung für ihr Wachstum. Einmachgläser und andere luftdichte, feste Behälter sind perfekt für die Lagerung von Blüten. Sie enthalten die richtige Menge Luft, Trichome bleiben nicht am Behälter kleben und sie sind günstig.
2. Don’ts
Lege Buds nicht in den Kühlschrank oder Gefrierschrank
Wir haben gesagt, dass du es kühl halten sollst, aber Weed im Kühlschrank oder Gefrierschrank zu lagern, schafft mehr Probleme als es löst. Die Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank schwankt ständig, wenn du die Tür öffnest und schließt, Essen hineinlegst, herausnimmst oder auch einfach nur so. Diese Schwankungen sind – du ahnst es – perfekt für Schimmel.

Der Kühlschrank ist vielleicht der schlechteste Ort, um deinen Vorrat zu lagern. Der Gefrierschrank bringt eigene Probleme mit sich: Zwar ist er trockener und stabiler als der Kühlschrank, aber die niedrigen Temperaturen gefrieren das restliche Wasser in deinen Blüten und machen die Trichome hart und spröde.
Lagere Buds nicht in Plastiktüten
Generationen haben ihr Gras in Plastiktüten aufbewahrt. Wenn es für deine Hippie-Großeltern gut genug war, ist es auch für dich gut genug, oder? Nicht ganz – Plastiktüten tragen eine leichte elektrische Ladung. Du hast das sicher schon bemerkt, wenn eine Tüte an deiner Hand klebt. Diese Ladung zieht nicht nur Tüten an Hände, sondern auch Trichome an die Tüte. Jeder Moment in der Tüte setzt diese wertvollen Harzköpfe einer leichten Anziehung aus. Es wird deine Buds nicht sofort kahl machen, aber mit der Zeit verliert dein Weed an Potenz und die Innenseite der Tüte wird klebrig. Ein schönes Einmachglas oder sogar ein unauffälliges Keks-Glas sind bessere Optionen für die richtige Lagerung.
3. Wie lagert man Weed langfristig?
Wenn du Weed für ein paar Monate oder länger lagern willst (oder es so lange wie möglich frisch halten möchtest), ist es essenziell, dass du es unter den richtigen Bedingungen lagerst, denn sonst baut sich dein Weed ab. Alles, was bisher im Blog erwähnt wurde, gilt weiterhin, aber es gibt noch ein paar weitere Dinge, die du beachten solltest.
Stelle sicher, dass dein Weed richtig gecured ist
Langfristige Lagerung beginnt mit dem richtigen Curing. Also schneide die Blüten zurecht und gib sie in luftdichte Einmachgläser an einen kühlen, dunklen Ort, wobei die Gläser nur zu ¾ gefüllt sein sollten. Nach ein paar Tagen oder Wochen des Lüftens und Curings ist dein Cannabis bereit zum Konsum, aber du kannst dies überprüfen, indem du die Feuchtigkeit im Glas misst – das Hygrometer sollte zwischen 58 und 62 % Luftfeuchtigkeit anzeigen.
Verwende luftdichte Glasbehälter
Um Weed richtig zu lagern, solltest du es in Glasbehältern aufbewahren, da Sauerstoff die Trichome abbauen und schädigen kann. Wenn du kein Glasgefäß findest, kannst du auch ein Keramikgefäß verwenden – halte dich aber von Plastik fern!

Lagere es unter den richtigen Bedingungen
Wie bereits erwähnt, solltest du Cannabis nicht nur in luftdichten Glasgläsern aufbewahren, sondern diese auch unter den richtigen Bedingungen lagern. Stelle die Gläser also an einen dunklen Ort (Licht aus) und achte darauf, dass die Temperatur unter 25 °C bleibt, um Schimmel zu vermeiden. Ideal ist eine Lagertemperatur von 20–21 °C.
Verwende saubere Gläser
Und schließlich: Stelle sicher, dass das Curing-Glas sauber ist. Je nachdem, woher du das Glas hast, könnten sich Staub, Schmutz und sogar Schimmelsporen darin befinden, die die Qualität deiner Ernte beeinträchtigen können. Reinige die Gläser also unbedingt, bevor du deine Blüten einlagerst!
4. Wie lange hält Weed?
Bei richtiger Lagerung kann getrocknetes Cannabis zwischen 6 Monaten und einem Jahr halten, bevor es an Geruch, Geschmack und Potenz verliert – das heißt aber nicht, dass Cannabis nur 12 Monate haltbar ist. Laut Studien verliert Cannabis nach einem Jahr Lagerung bis zu 20 % THC.
| Lagerdauer in Jahren | Prozentualer Verlust (THC) |
|---|---|
| 1 | 16 % |
| 2 | 26 % |
| 3 | 34 % |
| 4 | 41 % |
Wie du in der Tabelle oben sehen kannst, läuft Cannabis zwar nicht ab, aber es kann alt werden und verliert dabei:
- Cannabinoide,
- Terpene und
- Flavonoide.
Das bedeutet nicht, dass dein Weed nicht mehr konsumierbar ist, aber die Qualität leidet – selbst bei optimaler Lagerung – mit den Jahren.
Woran erkennst du, ob dein Weed alt ist?
Wie oben erwähnt, leidet die Qualität von Weed auch bei richtiger Lagerung. Am besten erkennst du altes Weed am Geruch. Altes Weed riecht anders oder gar nicht mehr, manchmal sogar unangenehm oder schmeckt kratzig, wenn es zu lange gelagert wurde.
Neben Geruch und Geschmack kann auch das Aussehen helfen, das Alter deiner Blüten zu bestimmen. Wenn das Weed sehr trocken und bröselig ist, handelt es sich definitiv um altes Weed. Bedenke: Das Rauchen von altem Weed ist nicht schädlich, aber es schmeckt nicht mehr so gut und ist nicht so potent wie frisches Weed.
5. Wird Weed schlecht?
Jetzt weißt du, dass Weed nicht abläuft... aber kann es schlecht werden? Ja, Weed kann auf zwei verschiedene Arten schlecht werden. Einerseits trocknet es aus und zerfällt zu Staub, wenn du es zu viel Licht oder Luft aussetzt – du kannst es zwar noch rauchen, aber es ist nicht mehr so wirksam wie richtig gelagertes Weed.
Andererseits führt zu viel Feuchtigkeit dazu, dass dein Weed schimmelt – und du willst auf keinen Fall Schimmel inhalieren, denn das kann dich krank machen. Lagere dein Weed also immer unter den richtigen Bedingungen und konsumiere es am besten innerhalb eines Jahres. Wenn du Weed willst, das dich richtig high macht und gut riecht und schmeckt, ist frisches Weed immer die beste Wahl.
6. Fazit
Natürlich ist all dieser Rat nutzlos, wenn du deine Buds nicht richtig getrocknet und gecured hast. Du kannst jede beliebige Methode wählen, um Blüten zu lagern und sie so lange wie möglich frisch zu halten – aber wenn deine Ernte schlecht behandelt wurde, kann selbst der perfekte Lagerplatz nichts retten: Schimmel kann wachsen und das Weed wird irgendwann alt. Schau dir unbedingt unseren Leitfaden zum Trocknen von Buds an. Folge uns auf Facebook und Instagram, um immer über die neuesten Strains, Angebote und Gewinnspiele von Fast Buds informiert zu bleiben!
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