Gorilla Z Auto Cannabis-Sorte: Woche-für-Woche-Anleitung
- 1. Anbauspezifikationen
- 2. Grow-setup
- 3. Keimung & sämlingsphase | woche 1
- 4. Frühes wachstum | woche 2
- 5. Mittlere vegetation | woche 3-4
- 6. Übergang (vorblüte) | woche 5
- 7. Frühe blüte | woche 6-7
- 8. Mittlere blüte (bulk-phase) | woche 8-9
- 9. Reife & ernte | woche 10+
- 10. Fazit
- 10. a. Gorilla z auto ertrag
- 10. b. Gorilla z auto rauchbericht
- 11. Fazit
Gorilla Z Auto ist die perfekte Sorte für alle, die bereits Gorilla-Genetik und deren beeindruckende Potenz sowie Harzproduktion lieben, sich aber auch nach neuen und interessanten Aromen sehnen. In unserem Woche-für-Woche-Guide zur Gorilla Z Auto beschreiben wir die Kunst, diesen neuen Hybrid anzubauen, und zeigen, dass sie dem Original in nichts nachsteht – vielleicht sogar eine Verbesserung darstellt.
1. Anbauspezifikationen
Mit ihrer 70% Indica / 30% Sativa Zusammensetzung ist Gorilla Z Auto ein starker und kräftiger Hybrid – kompakt und robust, mit kurzen Internodien und großen, dichten Colas. Ihre Höhe bleibt bei 100–150 cm (39–60 Zoll), aber die Seitentriebe neigen dazu, lang zu wachsen und konkurrieren mit der zentralen Cola, was diesem Auto spektakuläre Erträge von 550–650 g/m2 (1,8–2,1 oz/ft2) Indoor ermöglicht. Outdoor schwankt das Ertragspotenzial stark je nach Klima, ist aber ebenso großzügig mit 50–350 g/Pflanze (2–12 oz/Pflanze).

Die Trichomenproduktion ist ebenso beeindruckend: Blüten und Zuckerblätter werden komplett von Trichomen überzogen, die bis zu 27% THC enthalten und reich an Terpenen sind. Die Buds verströmen eine einzigartige Kombination aus klassischem Cannabis-Geruch und frischen fruchtigen Aromen, während der Geschmack wie eine Zitrus-Explosion auf der Zunge wirkt.
2. Grow-Setup
Obwohl Gorilla Z Auto ein neuer, innovativer Hybrid ist, ist sie auf Growdiaries mit zahlreichen Anbauberichten vertreten. Wir haben vier Berichte ausgewählt, in denen die Grower Kokos als Medium nutzten, da diese besonders lehrreich waren – Kokos ist selbst für Einsteiger leicht zu beherrschen und ermöglicht großartige Ergebnisse. Es ist definitiv ein Medium, das das Potenzial unserer Gorilla Z Autoflower freisetzt (und freigesetzt hat).
| Grow-Bereich | Beleuchtung | Medium | |
|---|---|---|---|
| A | 0,6 m2 | 245W LED | Kokos/Perlit |
| B | 0,6 m2 | 680W LED | Torf/Kokos |
| C | 0,36 m2 | 100W LED | Kokos/Perlit |
| D | 1,49 m2 | 660W LED | Kokos/Perlit |
Davon abgesehen ist Gorilla Z Auto eine einfach anzubauende und pflegeleichte Sorte, die in jedem anderen Anbaumedium und Setup ebenso gut gedeiht. Egal welche Bedingungen oder Techniken du verwendest – auf einen großzügigen Ertrag kannst du zählen.
3. Keimung & Sämlingsphase | Woche 1
Damit dein Grow von Anfang an erfolgreich ist, musst du die Keimung richtig durchführen, damit der Samen die gespeicherte Energie nicht an schlechte Bedingungen verschwendet. Das ist keine Raketenwissenschaft – es gibt dutzende gute Keimungsmethoden, von denen jede funktioniert.

Manche Gärtner erhöhen die Keimrate, indem sie die Samen 12 Stunden lang in ein Glas Wasser legen oder sie dort treiben lassen, bis die Keimwurzel erscheint. Eine weitere einfache Methode ist das Keimen zwischen feuchten Papiertüchern und das sofortige Einsetzen des Samens, sobald die Wurzel ca. 1 cm (halber Zoll) lang ist, direkt in einen Topf mit Substrat.

Danach wird der Samen mit der Wurzel nach unten in ein kleines Loch (z. B. in Erde, Kokos, etc.) eingesetzt und etwa einen halben Zentimeter mit lockerem, feuchtem Substrat bedeckt. Bis der Keimling erscheint, ist das Wichtigste: Das Medium darf nicht austrocknen. Die Wurzeln brauchen Feuchtigkeit und das Gehäuse wird dadurch weicher, sodass die Pflanze es meist selbst abwirft.

Während Grower B das torf-/kokosbasierte Top Crop Heavy Mix verwendete, setzten die anderen drei auf das bewährte Kokos-/Perlitemix – der Goldstandard beim Cannabisanbau. Kokos speichert Wasser, Perlit sorgt für genügend Sauerstoff im Medium damit die Wurzeln nicht ersticken. Mischverhältnisse um 70/30 sind ein guter Start – teste selbst, was für dich und deine Pflanzen am besten funktioniert.

4. Frühes Wachstum | Woche 2
Die Keimlingsphase ist die empfindlichste im Lebenszyklus einer Cannabispflanze. Wenn du das Wachstum unterstützen und die Überlebenschancen erhöhen willst, achte auf optimale Umweltbedingungen.
Am wichtigsten ist die Tagestemperatur. Ideal sind um die 25 °C (77°F) während aller Wachstums- und Blütephasen – Jungpflanzen mögen es aber gern noch etwas wärmer. Auch die relative Luftfeuchtigkeit trägt zur Gesundheit und Wachstum bei: Sie sollte während des gesamten Lebenszyklus zwischen 35%-65% liegen – Junge Pflanzen bevorzugen höhere Werte. Wenn du die Feuchte im ganzen Zelt nicht hochbekommst, verwende einfach eine Luftfeuchte-Haube lokal.

Wichtig ist auch der richtige Abstand zwischen Beleuchtung und Keimling – zu nah bremst das Wachstum, zu weit entfernt führt zu ungesundem Spargeln. Die meisten Grower finden aber den perfekten Abstand (wie auf den Fotos unten zu sehen).

Du erkennst, dass alles gut läuft, wenn jedes neue Blattpaar größer als das vorherige ist. Da alle Grower in unserem Guide Kokos verwendeten, wurde fast ab Tag eins mit Nährstoffen gegossen, sonst wären die Keimlinge bald leer – sie leben ja nur von den im Samen gespeicherten Reserven.

Wie im Foto oben zu sehen, hat Grower C sogar zusätzlich blattgedüngt (Rückstände sind auf den Blättern sichtbar). Blattdüngung hilft schnell bei Mangelerscheinungen, manche nutzen es aber regelmäßig zum Boost.
5. Mittlere Vegetation | Woche 3-4
Die zweite Monatshälfte ab Keimung steht im Zeichen kräftigen Wachstums oberhalb der Erde. In dieser Zeit entwickelt das Autoflower eine starke und weitreichende Wurzelbasis als Fundament für explosionsartiges Wachstum von Blättern und Seitentrieben.

Das ist auch die beste Zeit für Training deiner Pflanze, damit du das gewünschte Kronendach erreichst. Ziel: Möglichst kompakter Wuchs, damit keine Energie verschwendet wird und die Abstände zur Lampe für alle Tops identisch sind – keine Krümmel unten, große Colas oben!

Grower C hat dazu die klassische Anbindemethode gewählt (und mehr braucht es oft gar nicht für tolle Ergebnisse). Mit Gorilla Z Auto sollte man sogar früh trainieren, da die meisten schon Ende des ersten Monats blühen – so war es bei Grower A, B und D.
Wie erwähnt gilt im Kokos: Von Anfang an düngen – als Erstes mit einem Cal-Mag-Produkt, denn Calcium und Magnesium sind hier essenziell. Viele Grower behandeln das Medium sogar schon vor dem Setzen der Autoflower-Samen damit und führen es durch den gesamten Grow fort.
Beim organischen Anbau brauchst du nützliche Mikroorganismen – etwa Bakterien & Pilze. Diese wandeln später die Dünger in für Pflanzen verwertbare Formen um. Natürlich braucht deine Pflanze auch gute Nahrung.

Es gibt zahllose Düngerserien, die für Cannabis funktionieren, manche sind speziell für Kokos konzipiert. Beachte: Während der Vegetationsphase wird ein NPK-Dünger mit hohem Stickstoffanteil (N) gebraucht; Phosphor (P) & Kalium (K) brauchst du mehr in der Blüte. Unverzichtbar sind auch Mikronährstoffe – von Anfang bis Ernte.

6. Übergang (Vorblüte) | Woche 5
Wenn deine Autoflower in die Blüte eintritt, solltest du die Gießmenge etwas erhöhen, da die Pflanzen jetzt weiter wachsen und täglich durstiger werden. Halte Luftfeuchte und Temperaturen (Tag/Nacht) stabil oder etwas niedriger – Cannabis mag es in der Blüte etwas trockener und kühler.

Das Schöne an Autoflower ist, dass sie das vegetative Wachstum automatisch beenden und blühen – du musst nicht den Lichtzyklus ändern. Die meisten Grower nehmen durchgehend 18/6 von Samen bis Ernte, das klappt auch perfekt bei Sorten wie Gorilla Z Auto.

Mit solch einer schnellen Sorte kannst du auch mal 19/5, 20/4 oder sogar 24/0 ausprobieren – deine Pflanze wird garantiert selbstständig und früh blühen. Ein paar Stunden Dunkelheit pro Nacht sind aber ratsam, das fördert Gesundheit und künftigen Ertrag.

Der Übergang zur Blüte ist an den Nodi gut zu erkennen – also dort, wo Blätter und Seitentriebe am Hauptstamm sitzen. Dort zeigen sich kleine weiße Härchen. Bald darauf verfärben sich die Tops heller – von einheitlich grün zu hellgrün oder sogar gelblich.

Irgendwann in dieser Zeit solltest du auf den Blütedünger wechseln – nun mehr P und K, weniger N. Manche wechseln bei den ersten Blüten (wie im Bild), andere warten, bis das Strecken beendet ist. Wir empfehlen ersteres – finde deinen besten Weg.

7. Frühe Blüte | Woche 6-7
In der frühen Blüte fällt besonders das Wachstum des Haupttriebs & der Seitentriebe auf – das sogenannte Blütestretching, das viele Einsteiger überrascht. Die späteren Buds entstehen an allen Spitzen und unteren Nodi.
Du kannst die Pflanzen nun ins Licht wachsen lassen (jetzt sind sie kräftig genug), oder das Licht weiter nach oben hängen. Schau, was der LED-Hersteller als optimalen Abstand empfiehlt.

Bei photoperiodischen Genetiken kann das Stretchen problematisch werden, weil es zu wenig vertikalen Platz gibt. Mit Autoflower gibt's da kaum Schwierigkeiten – auch Gorilla Z Auto blieb bei all unseren Grows kompakt.

Oben siehst du eine Pflanze mit angebundenen Trieben; unten eine untrainierte – beide bleiben trotzdem schön niedrig, perfekt für den Indoor-Grow.

Im volleren SOG-Setup, wo um Licht konkurriert wird, kann eine untrainierte Gorilla Z größer werden – aber meist stapelt diese Sorte lieber Buds als dass sie in die Höhe schießt.

Da jetzt überall Buds entstehen, setzen viele Grower sogenannte Bloom-Booster ein. Diese sollen die Buds dicker machen & die Produktion von Cannabinoiden & Terpenen erhöhen. Du kannst damit experimentieren – zwingend nötig sind sie nicht. Erhöhe auf keinen Fall die Gesamtkonzentration der Nährstofflösung, sonst droht Nährstoffbrand!
Vor allem nicht zu viel Stickstoff (N): Zu viel N mindert die Budentwicklung. Zu viel davon erkennst du an dunkelgrünen, „kralligen“ Blättern (siehe Foto).

8. Mittlere Blüte (Bulk-Phase) | Woche 8-9
Späte Blüte: Die Temperatur sollte nun nicht zu hoch sein (damit Terpene, THC & andere Cannabinoide nicht verdampfen oder zerfallen). Senke die Luftfeuchtigkeit noch weiter – große dichte Colas sind anfälliger für Schimmel, Bud Rot und Mehltau.

Jetzt ist meist die entspannteste und schönste Zeit im Autoflower-Zyklus. Selbst Neulinge finden allmählich Zugang zu ihren Pflanzen, erlernen das Feinfühlige und erkennen die Bedürfnisse. Die Pflanzen hören jetzt mit Strecken auf und investieren ihre Energie in Blütenmasse.

Neben Gewicht gewinnen die Colas nun auch Überzug aus Trichomen – darin stecken fast der ganze THC & die meisten Terpene. Wie du auf den Bildern siehst, ist Gorilla Zkitlez eine ausgesprochen „frostige“ Sorte mit viel Potenz & starkem Terpenprofil. Die Kehrseite: Die starken Terpene verbreiten einen strengen Duft, daher unbedingt Kohlefilter benutzen – selbst bei nur einer Pflanze!

Der Frost bedeckt nicht nur die Blüten, sondern auch die kleinen Blätter (die sogenannten Zuckerblätter). Gleichzeitig verfärben sich die zuvor weiß-grünen Blütenstempel nach und nach bernsteinfarben – ein sicheres Zeichen fürs nahende Ernteende.

Wie du jetzt weißt, wird Gorilla Z Auto kaum zu groß – zu Beginn der Bulkphase ist das Höhenwachstum endgültig vorbei. Im Diagramm unten siehst du, wie sich die Höhe im Lebenszyklus verändert.

Obwohl sie nun nicht mehr wächst, braucht sie weiterhin viel Futter – mehr als je zuvor. Neben den Hauptnährstoffen profitiert Gorilla Z Auto jetzt stark von einem guten PK-Booster (gibt’s reichlich zur Auswahl). Gib kurz vor dem Spülen viel Phosphor & Kalium für das beste Ergebnis.

9. Reife & Ernte | Woche 10+
In den letzten Wochen vor der Ernte glauben viele Einsteiger, die Buds würden nicht mehr wachsen und könnten schon geerntet werden. Aber das ist ein Fehler: Neben Gewicht legen die Blüten in dieser Zeit vor allem an Dichte zu und speichern weiter THC, Cannabinoide & Terpene. Irgendwann erreichen diese Werte ein Maximum – deine Aufgabe ist es, das perfekte Erntefenster nicht zu verpassen.

Es gibt mehrere Methoden, um den richtigen Erntezeitpunkt zu bestimmen. Die ungenaueste ist, die Angaben des Züchters (inkl. Blütezeit) als Maß zu nehmen. Das sind Durchschnittswerte, genetische Abweichungen gibt es immer. Etwas besser: Auf die Blütenstempel schauen – sind noch welche weiß, ist’s zu früh, sind alle braun, sind sie etwa reif. Am zuverlässigsten ist aber die Analyse der Trichome-Farbe mit einem Mikroskop.
Nimm eine 60x-Lupe und schau dir die Trichome an: Sind sie klar, ist der THC-Spiegel noch nicht am Maximum. Sind sie milchig-trüb, ist der Peak erreicht. Bei beginnender Bernsteinfärbung wandelt sich THC in das sedierende Cannabinol um.

Beim Betrachten der Trichome nicht vergessen: Einige Tage vor der Ernte nur noch reines Wasser gießen (kein Dünger!) – das nennt sich Final Flush. In Hydro & Kokos reicht 1 Woche, in Erde besser 2 Wochen spülen. Das Ziel: Aufgebaute Düngesalze entfernen und die Pflanze zwingt sich, innere Reserven wie Chlorophyll abzubauen. Chlorophyll ist leider für Heu-Geschmack verantwortlich – langes Spülen hilft, und auch das anschließende Trocknen & Curieren.

10. Fazit
Wie unten im Diagramm zu sehen ist, ist Gorilla Z Auto eine äußerst ertragreiche Sorte. Natürlich haben die hier dargestellten vier Grower viel Erfahrung, aber am wichtigsten ist und bleibt die Genetik.

Gorilla Z Auto Ertrag
Für Grower A war Gorilla Z die pflegeleichteste Autoflower von vieren im Zelt. Nach nur 9 Wochen ohne Schwierigkeiten brachte sie ihm 280g (9,88 oz) Trockenblüten ein.

Auch bei Grower B war das Ergebnis ähnlich: 216g (7,62 oz) kompakte, harzige Buds.

Trotz nur 100W LED schaffte Grower C 171 g (6 oz) mit einer einzelnen Gorilla Z Auto. Als Indoor-Benchmark gilt: 1g Trockenblüte pro verbrauchtem Watt – hier waren es 1,71g/W, genial!

Grower D hatte zwei Gorilla Z Auto als Teil eines größeren SOG und erntete 331g (11,68 oz) von beiden, also 166g/Pflanze.

Gorilla Z Auto Rauchbericht
Die Bewertungen zu Gorilla Z Auto beschreiben den Rauch als stark und süß-fruchtig, einzelne Nutzer erwähnen spezielle Noten wie Fruit Punch, Skittles oder Grapefruit. Der Geschmack ist geschmeidig, süß und leicht fruchtig.

Die Wirkung wird regelmäßig als sehr potent beschrieben. Zuerst gibt’s ein klaren, kreativen Kopf-High, gefolgt von einem kräftigen Body-Stone. Oft sedierend – geeignet für den Abend oder vor dem Schlafen. Die Effekte sind teils so intensiv, dass Couch-Lock entstehen kann. Einige Nutzer berichten über eingeschränkte Motorik – also Vorsicht beim Konsum!

11. Fazit
Laut diesem Growbericht performt Gorilla Z Auto indoor herausragend. Mit Kokos als Medium und LED-Beleuchtung (selbst mit schwächerer Lampe) wächst eine kompakte Pflanze, die wahnsinnig ertragreich ist und an jedem Zweig mächtige, dichte Colas produziert. Die Buds sind vollständig mit Harz überzogen und zeigen typisch Gorilla-Genetik. Gleichzeitig ist das Aroma ganz anders, nämlich fruchtig und süß. Diese Sorte ist perfekt, um Top-Qualität in Rekordernten zu erzielen. Viel Erfolg beim Growen!
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