GG4 Sherbet FF Cannabis-Sorte: Wochen-für-Wochen-Anleitung
- 1. Grow-spezifikation
- 2. Grow-setup
- 3. Keimung und sämlingsphase | woche 1
- 4. Frühe veg-phase | woche 2
- 5. Mittlere veg-phase | woche 3-6
- 6. Übergang (vorblüte) | woche 7
- 7. Frühe blüte | woche 8-9
- 8. Mittlere blüte (bulk-phase) | woche 10-11
- 9. Reife & ernte | woche 12 (und darüber hinaus)
- 10. Das ergebnis
- 10. a. Gg4 sherbet ff ertrag
- 10. b. Gg4 sherbet ff smoke report
- 11. Fazit
GG4 Sherbet Fastflowering ist eine außergewöhnliche Sorte, die die kraftvollen Genetiken von Gorilla Glue und Orange Sherbet nahtlos vereint. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich beim Indoor- und Outdoor-Growing in verschiedensten Klimazonen. Die Buds, versehen mit dunkelorangenen Härchen und spatenförmigen Kelchen, sind ein echter Hingucker und glänzen in einer silbrig-weißen Trichomschicht.
Diese Sorte ist ideal für Grower aller Erfahrungsstufen geeignet und bietet eine pflegeleichte Aufzucht, ohne Kompromisse bei Qualität oder Menge einzugehen. Die Widerstandsfähigkeit der GG4 Sherbet FF, kombiniert mit ihrer mittleren Größe und buschigen Struktur, garantiert ein problemloses Growing und macht sie zu einer ausgezeichneten Wahl für erfahrene Züchter sowie Neueinsteiger.
Dieser Grow-Guide zeigt dir, wie einfach und unkompliziert die Aufzucht drinnen und draußen ablaufen kann. Auch ohne viel Erfahrung musst du nur dem Weg anderer folgen und erzielst so dieselben spektakulären Ergebnisse.
1. Grow-Spezifikation
GG4 Sherbet Fastflowering ist ein gärtnerisches Wunder und vereint die perfekte Balance aus Sativa- und Indica-Genetik mit einem Verhältnis von 30% Sativa und 70% Indica. Der Anbau dieses XL-Babys ist für jeden Grower ein Genuss, denn sie erreicht Höhen von bis zu 200 cm. Die Sorte beeindruckt mit einer schnellen 7-wöchigen Blütezeit – ein Zeichen für ihre Effizienz, mit üppigen Indoor-Ernten von 450 bis 600 g/m2. Im Freien bringt jede Pflanze beachtliche 400 bis 600 Gramm hervor. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen sie zur vielseitigen Wahl für alle, die eine reiche Ernte ohne Qualitätseinbußen anstreben.

Das Endprodukt der GG4 Sherbet FF glänzt mit einem THC-Gehalt von bis zu 27% und verspricht ein kraftvolles, glückseliges Erlebnis. Das Geschmacksprofil ist eine köstliche Mischung aus süßen, fruchtigen und nussigen Noten – ein wahres Fest für die Sinne. Ob allein oder mit Freunden genossen: Geschmack und die beeindruckende THC-Power machen diese Sorte zum absoluten Must-try für alle, die das gewisse Extra suchen.
2. Grow-Setup
Obwohl GG4 Sherbet Fast Flowering zu den neuesten Sorten von Fast Buds gehört, hat sie sich in vielen Gärten schon fest etabliert – zahlreiche Growberichte zeigen den Weg von der Aussaat bis zur Ernte. Wir haben vier Grow-Tagebücher ausgewählt, die genug Details und hochwertige Fotos bieten. In der Tabelle unten siehst du einige Eckdaten dieser vier Setups.
| Grow-Bereich | Licht | Medium | |
|---|---|---|---|
| A | Outdoor Garten | Sonne | 65/35 Erde/Perlit |
| B | 1,5 m2 | 720W LED | Erde, Perlit, Kokos |
| C | 1,5 m2 | 650W LED | Erde, Perlit |
| D | 1,22 m2 | 720W LED | Erde |
Sollte dein Setup (Größe, Lichttyp und Wattzahl usw.) ganz anders aussehen als in der Tabelle oben – kein Grund zur Sorge: GG4 Sherbet Fastflowering passt sich problemlos allen Bedingungen an, solange du die Grundregeln des Cannabis-Growings beachtest.
3. Keimung und Sämlingsphase | Woche 1
Für optimale Bedingungen deiner Sämlinge solltest du die Tagestemperatur angenehm warm halten – ca. 26-28 °C – und dafür sorgen, dass sie nachts nicht um mehr als 5-10 Grad abkühlt. Du kannst in der ersten Woche oder zwei sogar das Licht rund um die Uhr (24/7) laufen lassen, damit deine kleinen Pflanzen immer schön warm stehen. Wenn es jedoch zu heiß wird, gönne ihnen eine Pause, z.B. 20/4 oder sogar 18/6 – das ist dann ein passenderes Lichtschema.

Um die Keimung einzuleiten, bevorzugen viele Grower die simple Methode, Cannabissamen im Wasser schwimmen zu lassen. Gib die Samen in ein Glas oder einen Becher – durch die Oberflächenspannung sinken sie nicht ab. Wichtig: Das Wasser sollte nährstofffrei und ohne Zusätze sein; am besten enthlohren und in Trinkwasserqualität. Über den pH musst du dir noch keine Sorgen machen. Halte die Keimung im Dunkeln, damit Feuchtigkeit die Schale durchdringt und nach kurzer Zeit die Wurzelspitze wächst.

Eine weitere bewährte Methode vieler Grower ist das Ansetzen auf nassen Papiertüchern. Egal ob direkt oder nach vorherigem Einweichen – du kannst den Keimfortschritt stets beobachten. Allerdings wachsen die Wurzelspitzen eventuell krumm, was das spätere Einpflanzen etwas erschwert. Bleib aufmerksam!

Als ideales Medium für die Keimung eignen sich ebenfalls Jiffy-Tabs/-Quelltabs, die vorher in Wasser getaucht werden. Diese Speichermedien halten Feuchtigkeit und lassen trotzdem Luft an die Wurzeln. Egal, wie du es anstellst, achte darauf, dass die Schale nach dem Keimen nicht an den Keimblättern hängen bleibt, damit das Wachstum nicht behindert wird.

Wenn du die Oberfläche des Mediums feucht hältst, wird die Samenhülle oft weich und fällt beim Aufgehen des Keimlings automatisch ab. Sofortiges Licht sorgt dann dafür, dass der Sämling von Anfang an grün wird – das beste Fundament fürs Wachstum.

Wer kleine Plugs wie Jiffy oder Steinwolle verwendet, sieht den Umpflanzbedarf, sobald Wurzelspitzen seitlich sichtbar werden. Autoflowering-Sorten gehören direkt in den Endtopf, Photoperiodenpflanzen können mit kleinen Anzuchttöpfen und späterem Umsetzen beginnen.

Die richtige Topfgröße zu Beginn ist oft ein Kompromiss: Autoflower-Sämlinge sollten besser direkt im Endtopf wachsen, Photoperioden wachsen in kleinen Töpfen schneller, lassen sich einfacher bewässern, müssen dann aber umsichtig umgesetzt werden, um Wachstumsschwankungen zu vermeiden. Wäge Risiko und Vorteile ab, bevor du dich entscheidest.

4. Frühe Veg-Phase | Woche 2
Egal, ob du GG4 Sherbet FF indoor oder outdoor anbaust: Wahrscheinlich wird sie die ersten beiden Wochen drinnen verbringen, und es liegt an dir, optimale Bedingungen zu schaffen. Besonders wichtig: die relative Luftfeuchtigkeit (RH). Du kannst zwar auch Indoor-Cannabis ohne ein Hygrometer großziehen, wir empfehlen aber, die Feuchtigkeit zumindest am Anfang und vor der Ernte zu überwachen.

In der zweiten Woche der Sämlingsphase erscheint deine Pflanze oft noch recht klein, das Wachstum ist langsam. Die ersten gezackten, echten Blätter sprießen schon, aber sichtbar voran geht wenig. Das ist kein Grund zur Sorge – darunter entwickelt sich ein kräftiges Wurzelgeflecht. Diese Phase legt die Basis für ein dynamisches Wachstum, das ab Mitte bis Ende Woche 2 sichtbar wird.

Ein Zeichen für den guten Zustand sind immer größere Blätter im Vergleich zum vorherigen Paar. Wenn sich die Spanne zwischen den ersten beiden Blattpaaren bis Tag 10 immer wieder vergrößert, ist alles optimal.

Für die Pflanzen-Gesundheit braucht das Wurzelsystem ausreichend Sauerstoff. Achte auf luftiges Medium – Perlit sorgt hier für bessere Durchlüftung. Zu viel Wasser schadet; Cannabispflanzen mögen keine Staunässe. Airpots helfen Dank ihrer speziellen Konstruktion beim Luftaustausch an den Wurzeln.

Bei Anbau auf Erde ist eine Nährstoffzufuhr in den ersten Wochen nicht nötig, solange der Topf groß genug ist. In mineralischen bzw. „neutralen“ Medien wie Kokos, Steinwolle oder Blähton sollte aber schon frühzeitig gedüngt werden.

In Woche 2 kann man schon über die spätere Form nachdenken: Manche Grower biegen den Haupttrieb, um Seitentriebe zu fördern. High-Stress-Training wie Topping oder FIMing ist aber besser für später aufgesparte, kräftige Pflanzen geeignet. Zu frühes Topping belastet kleine Sämlinge zu stark.

Bis Ende Woche 2 haben gesunde Pflanzen mehrere kräftige Blattpaare und ein stabiles Wurzelsystem. Das ist die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches weiteres Wachstum.

5. Mittlere Veg-Phase | Woche 3-6
Sobald das kräftige Wachstum der Vegetationsphase startet, sind die Pflanzen nicht mehr ganz so abhängig von Umweltfaktoren. Eine optimale Umgebung (ca. 25 °C tagsüber, 60 % Luftfeuchte) bleibt aber ratsam. Deine GG4 Sherbet FF braucht nun mehr Licht – drehe dimmbare LEDs leicht auf und/oder senke sie näher an die Spitzen, aber achte darauf, dass die Pflanzen nicht zu hochschießen oder die Spitzen gelb vor Lichtstress werden (Light Burn).

Nach zwei eher gemächlichen Wochen beginnt ca. ab Woche 3 explosionsartiges Wachstum. Die Pflanze treibt viele neue Blattpaare und zahlreiche Seitentriebe aus. Gerade buschige Sorten wie GG4 Sherbet FF bilden oft sehr lange Seitentriebe, manchmal fast so stark wie den Haupttrieb. Viele Grower fördern dies durch gezieltes Kappen der Spitze.

Das Einsetzen des Wachstums eignet sich gut für Topping, da die Pflanzen jetzt kräftig genug für diesen Stress sind. Das Entfernen der Hauptspitze lenkt die Energien auf die Seitentriebe. Nutze hierfür bitte scharfes, sauberes Werkzeug, um Stress und Infektionen zu vermeiden.

Selbst Autoflowers können recht groß werden, bevor sie in die Blüte übergehen. Bei Photoperiod-Sorten kannst du die Vegetationsphase so lang wie du möchtest halten – solange die Beleuchtung über 12 Stunden/Tag liegt, werden die Pflanzen immer größer.

Unabhängig vom Wachstumstempo kannst du durch Runterbinden der Haupt- und Seitentriebe für einen niedrigen, flachen Wuchs sorgen (Stichwort LST). Topping unterstützt LST-Maßnahmen und erzeugt so ein gleichmäßiges, breites Blätterdach.

Im Outdoor-Grow beeinflusst deine Planung die Größe der Pflanzen vor der Blüte stark. Wer rechtzeitig aussetzt, bekommt große Pflanzen – in Kübeln lässt sich die Endgröße gut begrenzen. Wer spät setzt, erlebt eine kurze Vorblüte und entsprechend kleinere Pflanzen.

6. Übergang (Vorblüte) | Woche 7
Bei Photoperioden-Sorten wie GG4 Sherbet FF gilt: Sie gehen erst in die Blüte, wenn du das Lichtschema auf 12/12 stellst. Dann zeigen sich 1-2 Wochen später die ersten Blüten – wie schnell, hängt von Größe und Reifezeitpunkt der Pflanze ab. Passe die Bedingungen ggf. leicht an: ein wenig kühler und trockener. Outdoor erledigt das die schwindende Sommerhitze automatisch.

Wenn du die Blüte künstlich hinauszögerst, signalisiert die Pflanze irgendwann selbst ihre Reife. Das erkennst du an alternierenden Nodien (nicht mehr spiegelbildlich, sondern versetzt), dazu erscheinen erste Vorblüten mit weißen Fäden an den Nodien.

Mit dem Wechsel in die Blüte werden die Triebe rasant länger – das ist normal, kann bei schon großen Pflanzen aber zum Problem werden. Nach dem Start kann sich die Höhe verdoppeln oder sogar verdreifachen; zeitweise empfiehlt sich hier Supercropping oder andere HST-Techniken.

Die Umstellung auf die Blütephase ist auch optisch klar zu sehen: Die neuen Blattspitzen werden hellgrün, und die Triebspitzen zeigen schon nach wenigen Tagen die typischen weißen Härchen. Wichtig für Photoperioden: Wirklich blühen wird sie nur bei täglich 12 Stunden absoluter Dunkelheit!

Während der Blütephase steigt der Nährstoffbedarf deutlich. Jetzt sollte auf Dünger mit dem besonderen Makronährstoff-Verhältnis (weniger Stickstoff, mehr Phosphor und Kalium) gewechselt werden, um ideale Blütenbildung zu garantieren.

7. Frühe Blüte | Woche 8-9
Outdoor erleben Cannabispflanzen jetzt fallende Temperaturen, vor allem nachts – Indoor-Grower sollten Ähnliches simulieren: Tags ca. 23-25 °C, nachts nicht zu kalt (ca. 18 °C sind ideal).

In der frühen Blütephase hält das Stretching noch mindestens ein paar Wochen an — die Erscheinung der Pflanze ändert sich täglich stärker als es zuerst die wachsenden Blüten tun. Viele Grower sind von dieser schnellen Entwicklung überrascht und fürchten, dass die Pflanzen beim Indoor-Grow ins Licht wachsen oder Outdoor zu auffällig werden.

Gerade für Anfänger wirkt der zunächst geringe Blütenansatz ernüchternd – die ersten Blüten sind meist klein und fluffig, die Pflanzen scheinen langbeinig und mit großen Abständen zwischen den Nodien zu wachsen. Keine Sorge: Auch ertragreichste Sorten sehen am Anfang so aus.

Mit abnehmendem Stretch beschleunigt sich der Blütenaufbau — die Blüten füllen die Abstände an den Zweigen, v.a. an der Spitze. Ganz unten entstehen meist fluffige „Popcorn Buds“, die bis zur Ernte locker oder fast gewichtslos bleiben.

Ein Highlight für Grower ist das Erscheinen der „Resinkristalle“ – eigentlich Trichome – auf Kelchen und Blatt. Besonders Harz-reiche Sorten zeigen das früher als andere. Die Pflanze wird klebrig und der Garten beginnt würzig zu duften – spätestens, wenn du an den Blüten streifst.

Jetzt darf deine Pflanze keinesfalls „hungern“ – aber lass dich nicht täuschen: Wahres „Pflanzenfutter“ sind Licht, Wasser und CO2. Sorge für ausreichend viel Licht und Frischluftzufuhr im Growraum, das ist essenziell.

8. Mittlere Blüte (Bulk-Phase) | Woche 10-11
Reife Blüten sehen nicht nur toll aus – erfahrene Gärtner sorgen sich jetzt um das Risiko von Pilzen. Überwache die Luftfeuchte im Zelt und setze ggf. einen Entfeuchter ein – nun sollte RH ca. 40 % betragen.

Die Blütenstruktur hängt meist vom Phänotyp ab: Indica-lastige weisen kompakte, dichte Blüten auf, Sativa-dominante blasenartige, fluffige und vermeintlich leichtere Blüten. Egal welcher Typ: So lange die Blüten weiß sind, sind sie noch unreif.

Draußen bilden Pflanzen besonders lange Colas, da alle Nodien und Spitzen ähnlich viel Sonnenlicht bekommen. In warmen, sonnigen Regionen treten auch breite „Cola-Formationen“ auf; Outdoor-Pflanzen sind meist deutlich blattreicher.

Mit der steigenden Blütenmasse wird der Geruch zum Thema: Wenn du Growräume nicht absolut dicht hältst, wird es schnell intensiv. Eine gute Belüftung mit Aktivkohlefilter ist Pflicht, um Geruch, Hitzestau und überhohe Feuchtigkeit loszuwerden – und ganz nebenbei: Die Pflanzen erhalten frisches CO2.

In dieser Phase bleibt die Pflanzenhöhe konstant – nach oben wächst sie nicht mehr, sondern konzentriert sich ganz aufs Ausbilden fetter Buds. Das ist besonders für Indoor-Grower eine echte Erleichterung.

Ein gutes Blüten-Blatt-Verhältnis ist das Markenzeichen von GG4 Sherbet FF. Solche Buds sind nicht nur optisch attraktiv, sondern lassen sich auch leichter maniküren – und das macht am Ende immer Spaß.

In dieser Zeit verlangt die Pflanze mehr Nährstoffe denn je – Achtung beim Düngen! Ein PK-Booster (Phosphor, Kalium) ist jetzt sinnvoll, denn diese Stoffe werden für das Blütenwachstum in Höchstmengen gebraucht.
9. Reife & Ernte | Woche 12 (und darüber hinaus)
In den letzten Wochen steigt das Risiko für Mehltau, Topf- und Blütenfäule und Schimmel. Gerade besonders dichte Blüten sind gefährdet – halte die RH bei etwa 35-40 % und sorge für viel Luftbewegung an und im Blätterdach.

Kurz vor der Ernte ist die wichtigste Frage: Wann genau ernten? Gerade Neueinsteiger sind oft ungeduldig, aber lass dich nicht von vollreifen Buds täuschen – auch wenn das Wachstum scheinbar stillsteht, laufen im Unsichtbaren noch wichtige Prozesse.

Ein erstes Zeichen für die Reife ist der Farbwechsel der Stigmen (Pistillen) ins Bräunliche, aber darauf allein kannst du dich nicht verlassen. Manche Buds mit vielen braunen Haaren sind inhaltlich noch gar nicht reif, andere sehen noch jung aus, sind aber perfekt.

Im Lauf der letzten Wochen wird der Alterungsprozess sichtbar – Blätter werden gelb, sterben langsam ab. Fading ist ein weiteres Indiz, dass die Ernte bald beginnt.

Eine zuverlässige Methode ist das Begutachten der Trichome unter dem Mikroskop. Die kleinen Kristalle an den Blüten und Blättern enthalten THC, andere Cannabinoide und Terpene. Erst wenn sie milchig/trüb erscheinen, ist das Wirkstoffmaximum erreicht.

Warte nicht nur auf perfekte Reife – führe in der letzten Zeit auch einen finalen Flush durch. Das heißt: Kein Dünger, sondern nur klares Wasser geben – je nach Medium 1–2 Wochen. Das Ergebnis: Mehr Aroma und besserer Geschmack. Auch bei Bio- oder Outdoor-Anbau solltest du spülen.

Kurz vor der Ernte kann etwas Vortrimmen der Blätter bereits im Topf die spätere Maniküre immens vereinfachen. Gut vorbereitet sparst du nachher viel Zeit!

Geduld zahlt sich aus: Die Buds direkt nach der Ernte zu testen, ist verlockend, aber für beste Potenz, Aroma und Geschmack braucht es Nachbearbeitung! Die geernteten Zweige 7 Tage lang langsam, kühl und dunkel trocknen, anschließend die Buds mindestens 10 Wochen in Gläsern fermentieren. Eine lange Reifephase macht das High nuancierter und einzigartig.
10. Das Ergebnis
Wie du in der Tabelle siehst, braucht GG4 Sherbet FF im Schnitt nur wenige Wochen länger zur Reife als eine Autoflower, ist in Sachen Ertrag aber auf absolutem Topniveau. Wer die Vegetationsphase verlängert – Indoor durch spätere Umstellung auf 12/12, Outdoor durch frühere Aussaat – erhält deutlich größere Pflanzen und damit großzügigere Erträge.

GG4 Sherbet FF Ertrag
Der erste Grower in unserem Bericht – und der einzige im Outdoor – erzielte 1359g (47,94 oz) Buds, die sich mit Indoor-Blüten in Dichte und Harzproduktion durchaus messen können.

Der zweite Grower hielt seine GG4 Sherbet FF extra klein – konnte aber dennoch beachtliche 149g (5,26 oz) von einer einzigen Pflanze ernten.

Grower Nummer drei setzte seine Erfahrung ein und kultivierte fast faustgroße Buds auf einer GG4 Sherbet FF, was ihn auf 442g (15,59 oz) fein getrimmte Sativa-ähnliche Blüten brachte.

Gärtner vier hatte kleine, aber besonders dichte Buds und holte 191g (6,74 oz) super Smoke von zwei Pflanzen herunter.

GG4 Sherbet FF Smoke Report
Die Rauchberichte zu GG4 Sherbet FF betonen immer wieder ihre hohe Potenz und langanhaltende Wirkung. Das Aroma wird meist als intensiv beschrieben – erdig, pfeffrig, gasig und zitrusartig – was ein tolles Dufterlebnis ergibt. Im Geschmack reicht das Spektrum von erdig bis süß, manches Review berichtet von tropischem Flair. Die Wirkung ist ein starker Rausch, der mit Euphorie startet und anschließend angenehm entspannt.
Viele nutzen die Sorte tagsüber und nachts, raten aber tagsüber zur Vorsicht wegen ihrer Stärke. Die Effekte regen zum Nachdenken an, relaxen und sorgen für Zufriedenheit, ohne zu lähmen. Insgesamt: GG4 Sherbet FF überzeugt mit Geruch, Geschmack und vielseitigen Effekten für viele Anlässe.

10. Fazit
Fassen wir zusammen, was wir mit GG4 Sherbet FF gelernt haben. Erstens: Das ist eine wirklich früh fertig werdende Outdoorsorte und damit ein Top-Zuwachs für Gärten in kühleren Regionen mit kurzen Sommern.
Auch Indoor-Grower nehmen diese Sorte begeistert an und kommen in nur wenig mehr Wochen zur Ernte als bei Autoflowers – allerdings mit Top-Ergebnissen.
GG4 Sherbet FF ist sehr gut für HST (z. B. Topping) geeignet, erfahrungsgemäß klappt dies am besten, wenn das kräftige vegetative Wachstum eingesetzt hat und die Pflanze gesund ist. Wer zu früh toppt, riskiert Wachstumsstop und längere Erholungsphasen.
Erwarte jedoch nicht zwingend eine kompaktere Pflanze – Topping produziert mehrere Seitentriebe statt eines zentralen Stängels, aber alle werden tendenziell hoch. Wer die Höhe regulieren will, sollte LST nutzen.
Die meisten Pflanzen bringen viel Harz schon früh, was sowohl hervorragende Potenz als auch einen intensiven Geruch verspricht – ein Aktivkohlefilter sollte immer von Anfang an installiert sein!
Unterm Strich: Dies sind keine Hürden, sondern wertvolle Tipps für mehr Erfolg – GG4 Sherbet Fast Flowering bleibt eine Sorte, die so einfach wie lohnend zu growen ist und jedem Erfahrungslevel passt. Viel Erfolg beim Growen!
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