LSD-25 Auto Cannabis-Sorte: Wochen-für-Wochen-Anleitung
- 1. Anbauspezifikationen
- 2. Grow setup
- 3. Keimung und sämlingsphase | woche 1
- 4. Frühe vegetationsphase | woche 2
- 5. Mittlere vegetationsphase | wochen 3-4
- 6. Übergang (vorblüte) | woche 5
- 7. Frühe blüte | wochen 6-7
- 8. Blüte (hauptphase) | wochen 8-9
- 9. Reifung und ernte | woche 10 (und später)
- 10. Fazit
- 11. Zusammenfassung
LSD-25 Auto ist eine einzigartige Sorte, die sowohl Anbauern als auch Konsumenten ein besonderes Erlebnis bietet. Mit ihren wunderschönen lilafarbenen Blüten und einem potenten, langanhaltenden High überrascht es nicht, dass diese Sorte so beliebt ist. Sie ist vielseitig, einfach anzubauen und gedeiht sowohl indoor als auch outdoor hervorragend. Die Potenz und das unverkennbare Geschmacksprofil machen dieses Gras zu einem Favoriten unter Rauchern, die ihr zerebrales, psychedelisches High genießen, das gleichzeitig entspannend und belebend wirkt.
In unserem LSD-25 Auto Wochen-für-Wochen-Leitfaden betrachten wir mehrere Indoor-Grows, die von Gärtnern mit ganz unterschiedlichen Ansätzen beim Cannabisanbau durchgeführt wurden – alle fokussieren sich aber auf das Wesentliche, einfache Methoden und klare Praktiken. Wir beleuchten die Bedingungen und Ergebnisse eines speziellen Grows genauer, nehmen aber auch nützliche Tipps von anderen Gärtner:innen mit.
1. Anbauspezifikationen
LSD-25 Auto ist eine Hybrid-Sorte mit einem 35% Sativa und 65% Indica Gen-Mix. Sie erreicht eine XL-Größe mit einer Höhe von 70-120 cm (28-47 Zoll) und ist damit ideal für Grower, die eine ertragreiche Sorte suchen, die mittelgroß bis groß wird und dabei nicht zu viel Platz benötigt. Indoor angebaut erzielt LSD-25 eine beeindruckende Ernte von 400-500 gr/m2 (1,3-1,6 oz/ft2), während outdoor ca. 50-250 gr (2-9 oz) pro Pflanze nach rund 9-10 Wochen vom Samen zu erwarten sind.

Der THC-Gehalt von LSD-25 Auto kann bis zu 21% erreichen und macht sie zu einer starken Sorte mit Kopf- und Körperhigh. Das Aroma und der Geschmack des Rauchs sind eine angenehme Mischung aus Diesel, erdig, holzig und beerenartig und sorgen für ein einzigartiges und unvergessliches Raucherlebnis.
2. Grow Setup
Unsere LSD-25 Auto ist eine unserer ältesten und beliebtesten Genetiken, mit Hunderten von Online-Growberichten als Referenz und Inspiration. Es freut uns zu sehen, dass viele Grower immer wieder zu dieser Sorte zurückkehren.
Für diesen Leitfaden haben wir ein besonderes LSD-25 Grow-Journal ausgewählt – mit einer Pflanze, die 14 Wochen bis zur Ernte brauchte und eine rekordverdächtige Blütenmenge lieferte – aber auch 3 weitere Beispiele, bei denen Zykluslänge und Erntegewicht eher die Norm widerspiegelten.
| Grow-Bereich | Licht | Medium | |
|---|---|---|---|
| A | 2,25 m2 | 1300W LED | Coco/Perlit |
| B | 1,2 m2 | 300W LED | Coco/Perlit |
| C | 1,52 m2 | 320W LED | Erde/Perlit/Vermiculit |
| D | 0,46 m2 | 240W LED | Angereicherte Erde |
Neben diesen vier haben wir Dutzende weiterer Growtagebücher sorgfältig geprüft und Hunderte von Bildern ausgewertet. Unser Fazit: LSD-25 ist eine robuste und widerstandsfähige autoflower Sorte, die in jedem Setup gedeiht, egal ob indoor oder outdoor angebaut. Unabhängig von deinen Bedingungen oder deinem bevorzugten Stil – auf LSD-25 kannst du dich verlassen.
3. Keimung und Sämlingsphase | Woche 1
In den ersten Phasen der Keimung und in der ersten Woche nach dem Pflanzen kannst du nicht viel tun, um das Wachstum aktiv zu fördern. Wichtig ist, ein optimales Umfeld zu schaffen, damit die Cannabispflanze bestens gedeihen kann. Das bedeutet meist warme, feuchte Bedingungen, wie in der Tabelle unten beschrieben. (Tatsächlich darf es auch 2-3 Grad wärmer sein, mit einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 75-80%.) Außerdem sollten die Samen während der Keimung im Dunklen liegen.

Es gibt verschiedene Methoden, Cannabissamen zu keimen – vom Einlegen ins Wasser bis zum direkten Pflanzen ins Medium. Für Anfänger empfehlen wir eine Methode, bei der du die Entwicklung des Samens bis zur sichtbaren Keimwurzel beobachten kannst. Dann weißt du sicher, dass der Samen keimfähig ist und gepflanzt werden kann. Am einfachsten und beliebtesten ist die Methode mit feuchtem Papier oder Watte.

Sobald deine Cannabissamen wie oben im Bild aufgebrochen sind und eine Keimwurzel gebildet haben, kannst du sie ins Anbaumedium setzen. Optimal ist es, kurz zu warten, bis die Wurzel etwa 1,5 cm lang ist – das führte in unseren Tests zum schnellsten Wachstum. Bis sich die Keimlinge aus der Erde zeigen, brauchen sie weiterhin warme und feuchte Bedingungen. Mit einer Heizmatte und Abdeckungen aus Klarsichtfolien oder Plastikbeuteln kann man die Feuchtigkeit erhalten.

Auch nach dem ersten Austritt aus der Erde profitieren Keimlinge von hoher Luftfeuchte. Du kannst sie in den ersten Tagen mit transparenten Bechern oder Ähnlichem abdecken. Aber nicht vergessen: Abdeckung zwischendurch lüften, damit sich kein zu feuchtes Klima aufbaut.

Wie auf dem Foto oben hat der Anbauer seinen Keimling direkt in den endgültigen Topf gesetzt – so vermeidet man das Umtopfen, das Autoflowers stressen kann. Manche erfahrene Grower beginnen aber lieber mit Anzuchttöpfen und topfen dann vorsichtig um. Falls du diesen Ansatz wählst, solltest du dir zutrauen, den Umpflanzvorgang möglichst stressfrei zu machen.

Es gibt neben direktem Pflanzen oder Umtopfen weitere Möglichkeiten, Umpflanzschock zu verhindern. Zum Beispiel Jiffy-Töpfe, durch deren Wände die Wurzeln wachsen und die direkt ins Medium gepflanzt werden können, oder Jiffy-/Rockwool-Plugs, die gleich nach Durchwurzelung eingesetzt werden können – wie unten im Bild gezeigt.

Wenn dein Substrat bereits vorgedüngt ist, solltest du anfangs nur klares Wasser geben. Das Medium enthält genug Nährstoffe für die frühe Phase. Auch mit Licht solltest du sparsam umgehen. Keimlinge sind empfindlich und vertragen keine starken Lichtwerte – halte Abstand, sodass sie nicht zu viel Strecken, aber auch keinen Lichtbrand erleiden.

Auch wenn oberirdisch noch wenig zu sehen ist, entwickeln sich täglich kleine Veränderungen – wichtig ist, dass Blätter gesundgrün bleiben und keine Verfärbungen oder Verkrümmungen zeigen. Das Hauptwachstum findet jetzt unterirdisch statt: Die Wurzeln bilden die Basis für das spätere Pflanzenwachstum.
4. Frühe Vegetationsphase | Woche 2
In der zweiten Woche ist die Autoflower noch recht klein, meist nur wenige Zentimeter hoch – aber sie wächst bereits schnell. Die Bedingungen sollten warm und feucht sein, etwa 25°C und 60-70% Luftfeuchtigkeit. Ein leichter Luftzug kräftigt den Stängel und bereitet die Pflanze auf spätere Wachstumsphasen vor.

Beim Überprüfen des Pflanzenwachstums in Woche 2 solltest du auf die Größe des zweiten Blattpaars achten. Nach Tag 10 oder 11 sollten die zweiten Blätter etwa so groß sein wie die ersten. Manche Cannabis-Sorten, v.a. buschige, entwickeln jetzt schon Seitentriebe.

Gerade Anfänger tun sich oft schwer mit der richtigen Gießmenge. Wichtig ist, Überwässerung zu vermeiden, vor allem bei zu großen Töpfen. Am besten gießt man am Anfang nur in einem kleinen Kreis um den Stängel und erweitert mit jedem Gießen die Fläche.

So wird verhindert, dass die Erde vernässt und die Wurzeln ersticken oder faulen. Ausreichende Drainage und zurückhaltendes Gießen fördern gesunde Wurzeln und gutes Wachstum.

Beim Anbau in Hydro oder Kokos brauchen Pflanzen von Beginn an Zusatznahrung. In Erde, vor allem bei großer Substratmenge, ist das oft erst nach ein paar Wochen nötig – je nach Topfgröße und Nährstoffreichtum.
Zu viele Nährstoffe führen anfangs schnell zu Nährstoffblockaden und anderen Problemen. Geh lieber sparsam vor und halte die Pflanzen eher etwas „hungrig“ als zu überdüngen. Nur bei Bedarf düngen – das sorgt für gesunde Entwicklung.

Wenn deine Autoflower in der frühen Veg gut dasteht, kannst du sogar mit High-Stress-Training beginnen (siehe Foto oben). Aber: Ist die Auto schwächlich oder wächst langsam, kann HST das Wachstum stoppen und sie bleibt klein.
5. Mittlere Vegetationsphase | Wochen 3-4
In den Wochen 3-4 solltest du weiterhin optimale Bedingungen schaffen, auch wenn sie nun nicht mehr ganz so mild sein müssen. Ziel sind Temperaturen um 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von 50-60%. Auch der pH-Wert des Mediums sollte überwacht werden, besonders wenn du jetzt mit Düngungen beginnst. Für Erde sind 6,0-6,5 optimal.

Jetzt beginnt ein Wachstumsschub! In dieser Zeit werden die Pflanzen nicht nur höher, sondern entwickeln auch viele Seitentriebe, besonders buschige Sorten.

Mit LST oder HST kann man das Wachstum der Seitentriebe fördern – aber HST birgt bei Autos Risiken! Nur wenn der vertikale Raum wirklich knapp ist und sich niedriger Wuchs lohnt, sollte es gemacht werden.
LSD-25 ist eine sehr schnelle Autoflower mit sehr kurzer Vegetationsphase, daher besser nur wenig trainieren bzw. einfach Zweige leicht herunterbinden.

Grower B hat seine Pflanze intensiv trainiert und ein Mega-Ergebnis erzielt: Seine LSD-25 wurde vor der Blüte riesig und brachte eine wahnsinnige Ernte ein. Das nächste Bild zeigt die Reaktion auf Topping – das Wachstum ging ungebremst weiter.

All dieses vegetative Wachstum braucht natürlich Nahrung. Viele Grower beginnen ab Woche 2 oder früher mit leichten Düngergaben und steigern diese bis zur vollen Dosis in der mittleren Veg. Viel Stickstoff (N), weniger Phosphor und Kalium – letzeres brauchen die Pflanzen ab Blüte.
Dein Düngeplan muss kein Hexenwerk sein. Für Anfänger ist eine einfache Mischung am besten, denn je simplere Pläne, desto weniger Fehler passieren. In der nachfolgenden Tabelle siehst du einen einfach gehaltenen Nährstoffplan eines erfahrenen Growers.

Bei synthetischen Düngern kommst du um pH-Pen und TDS-Meter kaum herum – so beugst du Überdüngung und pH-Problemen vor. Mit organischen Produkten kannst du dir das Leben einfacher machen – halte dich an Herstellerangaben.

6. Übergang (Vorblüte) | Woche 5
In der Vorblüte kann man das Geschlecht der Pflanzen erkennen, danach erscheinen die ersten Blüten. Autoflowering Sorten starten unabhängig vom Lichtzyklus automatisch mit der Blütephase nach ihrem genetischen Zeitplan. Manche Grower senken in dieser Phase Temperatur und Luftfeuchte leicht ab und erhöhen die Lichtintensität für besten Ertrag.

Es ist kaum zu übersehen, wenn deine Autoflower bald blüht. Die zuvor grünen Triebspitzen werden nun gelblicher, die neuen Blätter werden schmaler und „fluffiger“. Dazu erscheinen winzige weiße Härchen – bald sehen die Blütenspitzen buschig aus und erinnern an künftige Buds.

In den meisten Fällen beginnt die eigentliche Blütenbildung in dieser Phase noch nicht. Die Pflanzen brauchen noch nicht viel Phosphor und Kalium – viele Grower starten die Blütedüngung daher erst eine Woche später. Andere wechseln gleich nach Blütebeginn auf ein passendes Schema.

Bemerkenswert ist, dass selbst jetzt schon die ersten Anzeichen der begehrten lila Färbung bei Purple-Autoflowers wie LSD-25 zu sehen sind.

Meist wechseln LSD-25 Pflanzen in Woche 5, manchmal auch schon in Woche 4, in die Blüte – nur selten tritt wie unten ein „Langläufer“ auf, der (Wochen 6 & 7) erst später Knospen ausbildet.

7. Frühe Blüte | Wochen 6-7
Während der frühen Blüte gibt es einen Wachstumsschub namens „Stretch“: Die Pflanze schießt in die Höhe und setzt Blüten an. Diese Phase dauert je nach Sorte und Bedingungen 1-3 Wochen. Der Abstand vom Licht zu den Blütenspitzen sollte stimmen: Nicht zu nah (sonst Lichtbrand), aber ausreichend Lichtintensität für die Blütenbildung. Jetzt brauchen Pflanzen mehr Wasser und Nährstoffe – dabei Blätter auf Überdüngungssymptome prüfen.

Einsteiger erwarten nicht, was in dieser Phase passiert: Am auffälligsten ist nicht der Blütenansatz, sondern das Längenwachstum von Hauptstamm und Seitentrieben. Der sogenannte Blütestretch kann die Pflanze verdoppeln oder verdreifachen! Die ersten Blüten wirken dagegen mickrig, aber bald werden sie lang und bilden „Colas“.

Trainierte Pflanzen sehen jetzt ganz anders aus – mehr Triebe, die alle etwa gleich hoch stehen, was die Ernte erleichtert. Die kleinen, unteren Buds bekommen zu wenig Licht und sollten entfernt ("lollipopping") werden. So kommt die Energie den oberen Blüten zugute, „Popcorn-Buds“ gibt es kaum noch.

Auch Defoliation ist zu sehen: Weniger Blätter = mehr Licht und Luft an jedem Blütenansatz.
Die Pflanzen reifen und bekommen immer mehr weiße Härchen (Pistillen). Lila Genetik, wie LSD-25, zeigt früh lilafarbene Akzente. Manchmal ist nur die Blüte, manchmal auch das Laub violett.

Bei harzigen Sorten kleben die Pflanzen jetzt bereits. Noch sind die Pistillen weiß, aber schon entstehen kleinste „Kristalle“ – die Trichome, in denen THC und Terpene gespeichert sind. Mit der Harzbildung beginnt auch das intensive Aroma.

Falls noch nicht geschehen: Jetzt spätestens auf Blütedünger umstellen. Blühende Pflanzen brauchen viel Phosphor und Kalium, während Stickstoff jetzt weniger wichtig ist und sogar Knospenbildung hemmen kann.
8. Blüte (Hauptphase) | Wochen 8-9
Jetzt geht es ans „Fetten“ der Buds – achte auf ausreichend Belüftung: Zu viel Dschungel fördert Schimmel. Die Luftfeuchtigkeit sollte jetzt auf 35-45% sinken. Die Temperaturen können 2-3 Grad niedriger sein, das schützt Terpene und THC.

Die Pflanzen sind jetzt besonders hungrig, v.a. nach P und K! Gib ruhig große Dosen Blütedünger – solange die Blattspitzen nicht verbrennen. Die meisten Pistillen bleiben weiß, einige vertrocknen: Zeichen, dass die Ernte näher rückt.

Fast alle LSD-25s werden lila; nur sehr selten gibt es grüne Phänotypen mit weißen Trichomen.

Typisch für LSD-25 Buds (neben dem Lila): Ein hohes Kelch-zu-Blatt-Verhältnis! Wenige Blätter müssen bei der Ernte entfernt werden.

Jetzt hört das Längenwachstum meist auf – keine Sorge vor Platzmangel mehr. Das Diagramm unten zeigt, wie einheitlich die Pflanzen trotz unterschiedlichster Bedingungen wurden.

Ab jetzt verbreitet die Pflanze intensiven Geruch. Selbst eine Pflanze kann ein ganzes Haus einnebeln – mehrere Pflanzen brauchen auf jeden Fall einen Aktivkohlefilter.

9. Reifung und Ernte | Woche 10 (und später)
In den letzten 1-2 Wochen vor der Ernte solltest du auf niedrige Luftfeuchte und möglichst kühle Temperaturen achten. Hohe Luftfeuchte begünstigt Schimmel und Blütenfäule, niedrige Temperaturen erhalten Terpene und THC.
Fast die Hälfte aller beobachteten LSD-25 Autos wurde sogar schon vor Woche 10 geerntet. Die Tabelle unten zeigt die Bedingungen bei den übrigen zwei Grows.

Jetzt wachsen die Buds nicht mehr in der Größe – aber: Sie werden dichter, schwerer und die Trichome reichern mehr THC an. Den Erntezeitpunkt solltest du also nicht nur nach Größe, sondern nach den inneren Werten wählen!

Du kannst dich auf die Angaben des Züchters verlassen, aber es gibt immer Unterschiede zwischen einzelnen Samen/Phänotypen und von den Wachstumsbedingungen.
Genauer ist der Blick auf die Farbe der Pistillen (weiblichen Härchen): Sind sie noch weiß, ist die Bud unreif. Sind alle braun-orange, nähert sich das perfekte Erntefenster! Auch die Blätter verblassen und wirken herbstlicher.

Am zuverlässigsten bestimmst du die Ernte mit einem Blick durch das Mikroskop auf die Trichome. Sind sie klar, ist noch wenig THC da. Sind sie milchig, ist THC peak, werden sie bernsteinfarben, beginnt der Abbau.

Während du auf reife Trichome wartest, darfst du nicht vergessen, rechtzeitig nur noch mit klarem Wasser zu spülen (Flushing). Im Boden dauert das bis zu zwei Wochen, in Hydro/Kokos meist weniger. Ziel ist es, angesammelte Salze auszuspülen für sanften, geschmackvollen Rauch. Währenddessen beschleunigt sich das Verblassen der Pflanze.
Gute Grow-Praxis endet nicht mit dem Hauen: Achte beim Trocknen und Curieren auf höchste Sorgfalt. Trocknung sollte kühl und gut belüftet ablaufen, 7-10 Tage dauern. Anschließend kommen die Buds in Gläser zum Fermentieren (2-3 Wochen, Gläser regelmäßig lüften/"burpen").
10. Fazit
LSD-25 Auto ist eine vielseitige Sorte, die sich mit unterschiedlichen Methoden und Setups anbauen lässt und sowohl Einsteigern als auch Profis großartige Ergebnisse liefert. Im Vergleich unten siehst du: Der Endertrag hängt kaum vom Können ab.

Im ersten exemplarisch begleiteten Grow wurden 105 Gramm (3,7 oz) von zwei LSD-25 Auto Pflanzen geerntet – nicht schlecht, zumal sie Teil eines SOG-Setups in 3l-Töpfen waren! Der komplette Zyklus dauerte nur 9 Wochen – das ist Durchschnitt. Manche LSD-25 waren nach 8 Wochen fertig, einige nach 10. Mehr ist selten.

Grow Nummer 2 war ein Ausreißer: 14 Wochen bis zur Reife, aber grandiose 373g (13,16 oz) Trockenmasse bei nur einer Pflanze!

Die dritte Pflanze war superproduktiv – 157g (5,53 oz) perfekte Buds in nur 8 Wochen von Samen bis Ernte.

Nummer vier war ein Erdanbau – nie ganz so produktiv wie Coco/Hydro, aber trotzdem respektable 92 g (3,26 oz) in 10 Wochen.

Alle Berichte bestätigen: LSD-25 ist äußerst potent und vereint Kopf- wie Körpereffekte. Sie eignet sich für jede Tageszeit und wirkt langanhaltend. Aroma und Geschmack sind vielfältig – erdig, fruchtig, süß bis sauer, mit komplexem Terpenprofil. Optimal zum Entspannen und als Partyweed für Gaming und psychedelische Filme. Absolute Empfehlung für Fans starker, langanhaltender Wirkung und komplexem Aroma.

10. Zusammenfassung
Wir haben genügend LSD-25 Auto Growtagebücher analysiert, um Rückschlüsse auf die Anbaueigenschaften und Reaktion auf verschiedene Anbautechniken dieser Sorte zu ziehen.
Ein wiederkehrendes Thema ist: Diese Autoflower ist sehr schnell. Meist in 8-9 Wochen ab Samen reif – daher bleibt sie auch vergleichsweise kompakt. Verwende keine riesigen Töpfe und trainiere nur vorsichtig – selbst ohne Training bleibt LSD-25 Auto meist angenehm klein.
Intensives Training ist riskant, aber mit Glück (siehe Grower B) gibt es langblühende Phänotypen, die davon profitieren und sehr hohe Erträge bringen.
Grüne Phänotypen sind selten – lila-fans kommen auf ihre Kosten! In allen anderen Punkten ist die LSD-25 Auto wie moderne Autoflower sein sollten: pflegeleicht, robust und von jedem zuverlässig zur Ernte zu bringen. Viel Spaß beim Growen!
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