Tropicana Cookies Auto Cannabis-Sorte: Wochenübersicht fürs Growen
- 1. Sorten-infos
- 2. Grow-setup
- 3. Keimung & sämlingsphase | woche 1
- 4. Frühe wachstumsphase | woche 2
- 5. Mittlere veg-phase | wochen 3–4
- 6. Übergang (vorblüte) | woche 5
- 7. Frühe blüte | wochen 6–7
- 8. Mittlere blüte (bulk-phase) | wochen 8–9
- 9. Reifung & ernte | woche 10
- 10. Das ergebnis
- 11. Fazit
Tropicana Cookies Auto ist eine wirklich außergewöhnliche Sorte, die die Herzen von Growern und Smokern gleichermaßen erobert hat. Diese Hybrid-Sorte bietet eine perfekte Mischung aus süßen Zitrusaromen und einem sanften, entspannenden High, das ideal ist, um nach einem langen Tag abzuschalten. Außerdem ist Tropicana Cookies Auto leicht anzubauen, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Anfänger und erfahrene Grower macht.
Falls du planst, Tropicana Cookies Auto anzubauen, ist dies dein ultimativer Leitfaden. Wir haben einen detaillierten Wochenplan für den Lebenszyklus dieses Autoflowers zusammengestellt – vom Samen bis zur Ernte. Folge unseren Tipps und du wirst mit einer reichen Ernte süßer, fruchtiger Buds belohnt.
1. Sorten-Infos
Mit einer 40/60 Sativa/Indica-Verteilung kann diese XL-Sorte eine Höhe von 70–110 cm erreichen und hat eine Blütezeit von 8–9 Wochen. Indoor liegt der Ertrag bei beeindruckenden 400–500 g/m2, während Outdoor-Grower mit 50–150 g/Pflanze rechnen können. Und nicht zu vergessen: Der THC-Gehalt kann bis zu beeindruckenden 27% erreichen, bei einem CBD-Wert von weniger als 1%.

Doch nicht nur die Werte machen Tropicana Cookies Auto besonders. Auch der Geschmack ist ein echtes Highlight: Zitrone, Sandelholz und Süße treffen bei jeder Session aufeinander. Diese Sorte ist perfekt für alle, die Wert auf ein starkes und aromatisches Erlebnis legen. Insgesamt ist Tropicana Cookies Auto definitiv einen Versuch wert, wenn du eine erstklassige Sorte suchst, die sowohl bei Qualität als auch Geschmack überzeugt.
2. Grow-Setup
Tropicana Cookies Auto ist zwar eine noch relativ neue Sorte, doch es fehlen keineswegs Erfahrungsberichte – die Community hat diese spannende neue Genetik begeistert aufgenommen. Im Folgenden schauen wir uns vier dieser Grow-Tagebücher im Detail an und verwenden zum Teil Fotos weiterer Grower. So hast du viele Infos zur Verfügung, wenn du deinen eigenen Tropicana Cookies Auto Grow planst.
In der untenstehenden Tabelle findest du das Setup und die wichtigsten Growspezifikationen der vier verschiedenen Grows. Alle wurden Indoor unter mittelstarken bis starken LED-Growlampen durchgeführt und bieten einen guten Vergleich zwischen den beiden gängigen Anbaumethoden – Erde und Kokos.
| Grow-Bereich | Beleuchtung | Medium | |
|---|---|---|---|
| A | 1 m2 | 300W LED | Kokos/Perlite |
| B | 0,3 m2 | 650W LED | Kokos |
| C | 5,02 m2 | 400W LED | Kokos/Perlite |
| D | 1 m2 | 360W LED | Erde/Perlite |
Wie du im weiteren Text sehen wirst, war diese Sorte robust genug, um sogar ein Topping zu verkraften und zeigte sich insgesamt als vielseitiger Kultivar, der in allen möglichen Setups und unter verschiedensten Bedingungen sehr gut performte.
3. Keimung & Sämlingsphase | Woche 1
Während des Keimprozesses bei einem Autoflower ist es wichtig, ein warmes und feuchtes Umfeld zu erhalten, damit die Samen gut auflaufen. Ideal sind Temperaturen von 24–26°C und etwa 70% Luftfeuchtigkeit. Nahezu identische Bedingungen sollten in der ersten Woche auch für das Sämlingstadium gelten.

Der Keimprozess selbst muss nicht zu kompliziert sein. Die meisten Grower nutzen die simpelste Methode: den Samen zwischen nassen Papiertüchern zu lagern. Dabei kann der Zustand des Samens einfach überprüft werden und sobald er aufplatzt und eine kleine Wurzel bekommt, kannst du ihn direkt ins Medium einpflanzen.

Vergrabe den Samen etwa einen halben Zoll (1 cm) tief oder etwas weniger und bedecke ihn locker mit feuchter Erde. So bekommt der Samen ein optimales Klima aus Feuchtigkeit und Dunkelheit. Achte allerdings darauf, dass die Erde nicht zu nass ist – sonst könnte der Samen ersticken. Schon bald wirst du ein kleines Pflänzchen aus der Erde sprießen sehen.

Wir betonen noch einmal: Sämlinge und junge Cannabispflanzen lieben hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn du nicht weißt, wie du das gesamte Grow-Zelt dauerhaft feucht hältst, kannst du eine Luftfeuchtigkeitskuppel benutzen. Das kann so simpel sein wie der abgeschnittene Boden einer Plastikflasche – so bleibt die Luft um den Sämling schön feucht. Durch regelmäßiges Besprühen der Innenwand mit klarem Wasser kannst du die Feuchtigkeit weiter erhöhen. Wenn alles richtig läuft, zeigt sich das erste Blattpaar meist schon ohne Samenhülle.

Nachdem dein Samen gekeimt ist, stellst du dir zwangsläufig die Frage: Direkt in den Endtopf oder zuerst in ein Anzuchtgefäß? Es gibt keine pauschale Antwort – hier kommt es auf deinen eigenen Stil an. Ein Vorteil am Endtopf: Kein Umpflanzen und somit weniger Stress. Ein Anzuchtgefäß macht die Bewässerung der kleinen Pflanze leichter (gerade wenn der Topf noch viel größer als der Wurzelballen ist).
Egal wie du startest: Etwa in Woche eins oder zwei setzt du die Pflanze in ihren endgültigen Topf.

Denke daran: In diesem frühen Lebensstadium ist die Pflanze noch sehr klein, auch unterirdisch. Das Wurzelwerk hat noch nicht das ganze Substrat durchzogen, daher solltest du nur rund um die Basis gießen.
4. Frühe Wachstumsphase | Woche 2
In der zweiten Woche ab Samen ist die Cannabispflanze weiterhin recht schwach und anfällig. Die Blätter wachsen und verdunsten zunehmend Wasser, doch das Wurzelsystem ist oft noch zu klein, um ausreichend Feuchtigkeit nachzuliefern. Deshalb solltest du die Luftfeuchtigkeit noch etwas höher halten als in späteren Phasen – und die Pflanzen mögen es warm.

In Woche zwei wird das Wachstum über der Erde deutlich sichtbar. Die auffälligste Erscheinung sind natürlich die Fächerblätter, die gut zulegen. Selbst in diesem frühen Stadium sieht man mitunter schon winzige Ansätze an den Nodien – dort entstehen bald die Seitenzweige.

Eine zufriedene Cannabispflanze hat durchweg grüne, aufrechte Blätter. Hängen sie oder rollen sich ein, gießt du möglicherweise zu viel oder zu wenig. Im Foto sieht man an den unteren Blättern verbrannte Ränder. Oft wird das mit Kaliummangel verwechselt, meistens handelt es sich aber um Lichtstress.

Achte außerdem darauf, dass die Sämlinge die richtige Lichtmenge bekommen. Meist sieht man schnell, ob die Lampe kräftig genug oder zu schwach ist bzw. zu nah oder zu weit weg. Werden die Pflanzen sehr klein und kompakt, gibt es meist zu viel Licht. Ein leichtes Strecken ist besser. Strecken sie sich zu viel (lange Internodien), solltest du das Licht näher rücken oder stärker stellen.

Wer seine Autoflower hydroponisch oder in Kokos anbaut, muss schon ab Tag 1 Nährstoffe zuführen – als Dank schießen die Pflanzen in diesem Medium dann meist richtig durch.

5. Mittlere Veg-Phase | Wochen 3–4
Die zweite Monatshälfte ab Samen ist das wachstumsstärkste Zeitfenster. In diesen zwei Wochen bilden sich große Fächerblätter und neue Seitenzweige beginnen kräftig zu wachsen. Die Pflanze braucht jetzt mehr Wasser, Licht und Dünger. Perfekte Bedingungen sind nicht mehr so wichtig wie zuvor, denn die Pflanze ist robuster und toleriert Schwankungen wesentlich besser.

In dieser Phase beginnen viele Grower mit dem Training ihrer Autoflower. Da Indoor meist wenig Höhe zur Verfügung steht, sorgt man so für eine flache Pflanzendecke, nutzt das Licht optimal und verhindert Höhenprobleme. Die vegetative Phase ist kurz, also sollte man das Training nicht aufschieben. Vor Start der Blüte sollte die Krone schon in Form gebracht sein.

Indoor reicht zum Trainieren von Autoflowers meist das einfache Biegen und Fixieren des Haupttriebs. Damit werden die Seitenäste gefördert. Diese Methode heißt Tie-Down (niedriger Stress), ideal für Autoflower. Manche Profis verwenden auch HST — z.B. Topping/Fimming, um den Haupttrieb zu stoppen und Seitentriebe zu aktivieren.

Bis du ein paar erfolgreiche Durchgänge hinter dir hast, solltest du auf HST bei Autoflowers lieber verzichten. Diese Sorten sind ohnehin nicht sehr hoch, daher reicht LST fast immer. Noch risikoärmer ist der natürliche SOG-Anbau (Sea of Green), mit mehreren Pflanzen in kleinen Töpfen nebeneinander.

Mit etwas Erfahrung kann man dann HST-Techniken wie Topping ausprobieren. Ziel ist immer, die Tropicana Cookies Auto nicht auf andere Art zu stressen, d.h. durch konstante Bedingungen und perfektes Düngeschema.

Manche Gärtner verwenden organische Super Soil, wodurch man lange ohne zusätzliches Düngen auskommt – ab der Blüte werden Zusätze nötig. Meist startet man etwa ab Woche 2–3 nach Austrieb mit zusätzlicher Düngung. Es reichen oft zwei Flaschen Dünger: eine für die Wachstumsphase, eine für die Blüte.
Für Anfänger ist das besonders sicher, denn viele überdüngen (Overfeeding) ihre Pflanzen schnell. Weniger ist mehr! Mit wachsender Erfahrung kann man mit Mengen und Boostern experimentieren. Eine Ausnahme: Cal-Mag-Zugabe von Anfang an – vor allem in Kokos sehr empfehlenswert.
Hier findest du ein einfaches Nährstoff-Schema, das als grobe Orientierung dienen kann:

Wir empfehlen allen Einsteigern, organische Dünger zu verwenden, da damit die Pflanzen gesünder, die Gefahr von Überdüngung geringer und pH-Probleme seltener werden. Gesunde Pflanzen liefern letztlich immer höhere Erträge.

6. Übergang (Vorblüte) | Woche 5
Woche 5 ab Samen ist spannend – endlich zeigen sich die ersten Blüten. Meist passt man jetzt den Düngeplan an (kann aber noch etwas warten, da die Pflanze aktiv Zweige bildet und weiter viel Stickstoff braucht). Die Tagestemperatur und relative Luftfeuchtigkeit kann jetzt reduziert werden, da Cannabis leicht kühleres und trockeneres Klima zur Blütenbildung bevorzugt.

Während oder kurz vor der Blüte werden die Zweige verlängert – später entstehen dort die Buds. Bald sind sie dicht mit Blüten bedeckt, auch wenn sie jetzt noch unscheinbar sind.

Schaut man ins Blattwerk, sieht man jetzt die ersten weißen Blütenfäden (Pistillen) an den Nodien und bald auch an den Haupttrieben. Bei Autoflowers muss der Lichtzyklus nicht geändert werden, sie beginnen und beenden die Blüte automatisch – egal ob 18/6 oder 20/4 Stunden Licht.

Jetzt wird es mit dem Stretch noch mal spannend: Zweige wachsen noch weiter, während sich oben sowie in der Mitte/unten die ersten Blüten entwickeln. Indoor verdoppeln oder verdreifachen Autoflowers ihre Höhe teils – keine Sorge: Der Stretch hört rechtzeitig vor der Decke auf.

Wer intensiver trainiert, um Licht besser zu verteilen und alle Buds gleichmäßig reifen zu lassen, führt das Training oft auch bei einsetzender Blüte fort.

Wenn das Laub zu dicht wird und untere Buds beschattet, solltest du einige große Fächerblätter entfernen (Defoliation). Aber Vorsicht: Das ist stressig und kann das Wachstum vorübergehend bremsen – also nur gezielt anwenden.
Das Laub wächst meist binnen einer Woche nach, daher empfehlen wir Anfängern, nur einzelne Blätter zu entfernen und lieber vorsichtig vorzugehen.
7. Frühe Blüte | Wochen 6–7
Jetzt wird schnell sichtbar, dass die Budproduktion begonnen hat. In Woche sechs und sieben wachsen Stamm und Zweige weiter, die Buds beginnen sich zu stapeln.

Die Blüten sind noch klein, aber jeder vorausschauende Grower weiß, wie schwer sie später werden können. Also rechtzeitig an Netze oder andere Stützen denken!

Mit der Reife werden die weißen Härchen (Pistillen) mehr, und auf den kleinen Blättern um die Buds erscheinen die ersten Trichome. Das sind Harzglands, in denen die meisten Cannabinoide und Terpene sitzen. Jetzt beginnt es im Growroom zu duften! Wer Nachbarn nicht teilhaben lassen möchte, sollte spätestens jetzt einen Kohlefilter einbauen.

In Woche sechs und sieben werden die Zweige deiner Pflanze immer länger und die Blüten dicker. Manche Phänotypen wachsen langsamer und gönnen sich 1–2 Extra-Veg-Wochen – nutze sie für Training und maximale Grundlage für maximale Erträge.

Gerade bei beschränkten Platzverhältnissen zahlt sich Training aus: So ist jeder Bud auf gleicher Höhe und bekommt gleich viel Licht – das sichert bei der Ernte gleiche Budgröße und -qualität.

In dieser Phase brauchen die Pflanzen reichlich Wasser und Dünger und viele Grower müssen täglich bewässern.

Wer eine hohe Pflanze mit dicken Buds auch im Mittelbereich will, braucht viel Licht – etwa mit starken Leuchtmitteln oder LEDs, die bis in den unteren Bereich durchdringen.
Wie du vielleicht schon bemerkt hast, ist Tropicana Cookies eine schön kompakte Sorte. Keiner der Grower in unserem Vergleich hatte Höhenprobleme. Hier ist das Höhen-Diagramm vom Samen bis Woche 8 (danach endet meist das Strecken):

Ab Beginn der Blüte verändert sich der Nährstoffbedarf: Vorher brauchte die Pflanze mehr Stickstoff (N); jetzt braucht sie mehr P und K (Phosphor und Kalium) zur Blütenbildung. Zu viel N hemmt die Budentwicklung.
Unten findest du einen Beispiel-Düngeplan für die Blütephase – benutzt von einem erfahrenen Grower. Für Einsteiger reichen die Basis-Dünger aus der Tabelle, auf Spezial-Booster kann man erstmal verzichten.

Vergiss beim Düngen nie auf den pH-Wert – er entscheidet über die Nährstoffaufnahme. Bei synthetischen Düngern ist pH messen Pflicht, bei organisch eher nicht.

8. Mittlere Blüte (Bulk-Phase) | Wochen 8–9
Jetzt nimmt die Budmasse deutlich zu. Gib weiter reichlich Nährstoffe und wässere ggf. täglich. Das vertikale Wachstum stoppt, alle Energie fließt in größere, dichtere Buds. Doch Vorsicht: Zu hohe Luftfeuchtigkeit und dichte Buds führen leicht zu Schimmel oder Bud Rot. Also unbedingt die Luftfeuchte regulieren!

In der Blüte reicht eine niedrigere Temperatur aus, tagsüber wie nachts. Zu hohe Werte verdampfen Terpene und bauen THC ab. Kältere Nächte fördern zudem bei manchen Sorten Lila-Färbung.

In dieser Phase vertragen Weedpflanzen mehr Licht – die Tops liegen nahe an der Lampe und werden immer dichter und harziger.

Am wichtigsten für Budgröße und -qualität ist der Abstand zum Licht. Bei schwächen Leuchtmitteln muss die Decke möglichst flach gehalten werden; bei vielen Pflanzen (SOG) braucht es kräftige Lampen, damit genug Licht bis unten dringt.

Auch wenn die Lampe stark genug ist, sorgt eine flache Krone für gleichmäßige, große Buds in allen Bereichen (siehe unten):

Bei den schnellsten Tropicana Cookies Auto-Phänotypen reifen die Buds jetzt schon sichtbar:

9. Reifung & Ernte | Woche 10
Die letzten beiden Wochen vor der Ernte lassen sich in zwei Phasen unterteilen: Zuerst gibt es einen letzten Schub Nährstoffe, vor allem P und K. Anschließend nimmst du reines Wasser, damit die Pflanze interne Reserven abbaut und überschüssige Salze ausscheidet (Spülen).

Die Reifung lässt sich leicht an den verfärbenden, trockener werdenden Blütenfäden erkennen. Die Buds werden dichter, Zweige biegen sich unter der Last. Nach Wochenzählung und Blick auf die Züchterangaben ist die Ernte nahe. Zeit für ein gutes Werkzeug: Mit einer 60x-Lupe kannst du das Reifestadium exakt bestimmen.

Mit einer Handlupe (Mikroskop) siehst du die Trichome – sind sie überwiegend klar mit teils milchigen, beginnt die Spülphase. In Erde dauert das meist zwei Wochen, in Kokos oder Hydro eine Woche. Weiter reifen die Trichome, bis sie milchig bis bernsteinfarben sind – dann ist die Wirkung maximal.

Nur mit der Lupe auf die Trichome zu schauen ist wirklich zuverlässig. Ein Profi-Trick für erfahrene Grower!

Im Spülen verbraucht die Pflanze ihre Reserven, die Blätter vergilben und zeigen Nährstoffmängel. Das ist in dieser Phase normal und kein Grund zur Sorge.

Mit zunehmender Entfärbung der Blätter nehmen die Buds wunderschöne Herbstfarben an und erhöhen damit ihre Bag Appeal.

Wer keine Mangelerscheinungen mag, kann selbst nach Blütebeginn noch stickstoffhaltig düngen und das Blattgrün bis zum Schluss erhalten (wie im Bild unten) – Übertreibe es aber nicht, sonst leidet die Blütenentwicklung.

Erfahrene Grower wissen: Nach dem Schnitt folgt das Trocknen und Fermentieren als ebenso wichtiger Teil. Richtig gemacht, konservierst du Terpene und schützt vor THC-Abbau.
10. Das Ergebnis
Wir haben viele Tropicana Cookies Auto-Grows angeschaut, und alle erzielten wirklich tolle Ernten. Manche sogar besser als erwartet! Man muss kein Experte sein, keine besonderen Techniken anwenden oder viel Geld ausgeben, um mit dieser Sorte fantastische Resultate zu erzielen.

Der erste Grower im Vergleich – JohnnyBlaze – lobte das tolle Blätter-/Blütenverhältnis und das enorme Potenzial. Die Pflanze brachte 630g nass und 148g (5,22 Unzen) trocken nach einem Monat Curing. Die Buds waren absolute Spitzenklasse: Sativa-ähnliches Aussehen, lange, weihnachtsbaumförmige Buds und sehr dichte, aufgequollene Kelche mit perfektem Bag Appeal.

Das Ergebnis von Zurban_Poisonia war etwas niedriger – 75g (2,65 oz). Die Buds hatten ein hervorragendes Erscheinungsbild: fest, kompakt und harzig.

Grower Roberts erntete 137g (4,82 oz) getrimmte Buds aus einer Pflanze – ein Beweis, wie lohnend Kokos als Medium ist.

Schließlich kam PiusWaxis auf 64g (2,27 oz), obwohl nicht jedes Nugget sorgfältig getrimmt wurde – bei so harzigen Sorten auch nicht zwingend nötig.

Die meisten Grower beschreiben den Geruch von Tropicana Cookies Auto als süß, „gassy“ und mit Noten von Frucht, Gewürz oder Keksen. Andere beschreiben die Buds als fruchtig, gassy und teils cremig-holzig. Die Wirkung: Aufhellend und entspannend, perfekt für den Abend oder gesellige Runden. Auch schmerzstillend, stimmungsaufhellend und ohne schläfrig zu machen.

10. Fazit
Wie unser Tropicana Cookies Auto Grow-Guide zeigt, ist die Sorte sehr vielseitig & stress-tolerant: Zwei der vier beleuchteten Grower (A & D) haben ihre Pflanzen sogar getoppt (eine sehr stressige Technik).
Moderne Autoflower wie Tropicana sind robust genug für solche Maßnahmen – trotzdem solltest du wissen, warum du das tust. Topping allein garantiert keine besseren Erträge – die produktivste Pflanze im Vergleich wurde mit LST trainiert und brachte dennoch die Top-Ausbeute.
Außerdem bleibt Tropicana Cookies klein (maximal 92 cm Höhe von vier getesteten Pflanzen) – man braucht also kein extremes Training für Top-Erträge; HST kann sinnvoll sein, wenn kaum Platz nach oben ist oder die Lampe schwach: Dann hilft eine breite, flache Krone. Sonst genügt einfaches Training.
Wie nicht anders zu erwarten, ist Kokos (wurde bei A, B, D verwendet) ertragreicher als Erde – auch bei anderen Sorten. Diese Autoflower ist insgesamt sehr anfängerfreundlich, einfach zu growen und verzeiht kleine Fehler. Probier sie aus – und viel Erfolg!
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